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Top 5 Nachrichten der Woche
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Region Aktiv
Sonntag, 25. Juni 2017 17:53 Uhr
Schützen feierten Jubiläum [mit großer Bildergalerie]
Samstag, 24. Juni 2017 11:31 Uhr

Bad Driburg (red). Besonders als Jugendliche ist es schwierig, sich durch ein dezentes, manchmal auch ein eher auffälliges Make-Up in Szene zu setzen. In diesem Kurs wird speziell auf deinen Hauttyp eingegangen und du lernst zum Beispiel, wie du Unreinheiten richtig abdeckst. Nach der optimalen Pflege suchen wir gemeinsam dein passendes Make-Up aus. Werde zum Star an diesem Tag und lerne, wie du es an den folgenden Tagen alleine schaffst.

Bitte bring deine persönlichen Make-up Produkte zum Kurs mit, um deren Anwendung und Eignung entsprechend deiner Haut zu prüfen. Darüber hinaus stellt die Kursleitung zusätzliche Produkte zur Verfügung, wofür ein Materialbeitrag in Höhe von 5,00 EUR zzgl. zur Teilnahmegebühr erhoben wird, der direkt am Kurstag zu entrichten ist.

Der Kurs unter der Leitung von Maria Georg findet am Freitag, 07.07.2017 in der Zeit von 17:00 bis 20:00 Uhr statt. Veranstaltungsort ist: Schulungsraum der VHS, Dringenbergerstr. 7 in Bad Driburg. Die Gebühr beträgt: 20,00 / 14,00 € Regelgebühr (normal/ermäßigt) Eine rechtzeitige und verbindliche Anmeldung nimmt die Hauptgeschäftsstelle der Volkshochschule in Bad Driburg unter der Telefonnummer 0 52 53 - 88 17 00 gern entgegen. Anmeldungen sind auch möglich unter: www.vhs-driburg.de.

 

Samstag, 24. Juni 2017 11:22 Uhr

Kreis Höxter (red). Insgesamt rund 380.000 gesparte Kilowattstunden Strom pro Jahr – das ist die beeindruckende Bilanz des Stromspar-Checks im Kreis Höxter. Das kostenlose und freiwillige Beratungsangebot, das sich gezielt an einkommensschwache Haushalte richtet, ist sehr beliebt und feierte nun Jubiläum: 750 Hausbesuche haben die Stromsparhelfer in den vergangenen drei Jahren im Kreisgebiet absolviert. 

Dabei ermittelten und analysierten die speziell geschulten ehemaligen Langzeitarbeitslosen den Energie- und Wasserverbrauch der Haushalte und installierten kostenlose Stromsparartikel. Rund 10.000 Energiesparlampen, schaltbare Steckerleisten, Kühlschrankthermometer oder Durchflussbegrenzer wurden bereits durch die Stromsparhelfer im Kreis verteilt.

„Durchschnittlich lässt sich durch die Tipps der Verbrauch pro Haushalt um etwa 500 Kilowattstunden Strom und rund zehn Kubikmeter Wasser im Jahr senken. Das entspricht rund 150 Euro mehr für die Haushaltskasse“, erklären Maksim Boschmann, Projektleiter bei der Caritas in Brakel, und die Klimaschutz-Beauftragte des Kreises Höxter, Martina Krog. „Zusammengerechnet haben die 750 Stromspar-Checks im Kreis Höxter den Haushalten somit Energiekosten von rund 110.000 Euro erspart.“+++ Unter bestimmten Voraussetzungen können Haushalte durch den Stromspar-Check auch Unterstützung für die Anschaffung eines Kühlgerätes der Kategorie „A+++“ bis 350 Euro erhalten.

„Mehr als 70 Haushalte haben zum Beispiel so ihren Kühlschrank tauschen können, weitere 80 sind in Planung“, so Projektleiter Boschmann.

Auch bei den öffentlichen Kassen ergebe sich ein Einsparpotenzial für die Kosten der Unterkunft einkommensschwacher Haushalte, wenn die Tipps aus der Energiesparberatung umgesetzt werden. „Das Projekt zeigt viele kleine Maßnahmen auf, mit denen jeder Einzelne seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig das Haushaltsbudget entlasten kann“, so Michael Werner, Leiter des Fachbereichs Umwelt, Planen, Bauen des Kreises Höxter. Der Kreis Höxter, der Caritas-Verband und das Jobcenter Kreis Höxter als Projektpartner werden mit der Förderung vom Bundesumweltministerium auch in den nächsten zwei Jahren viele weitere Haushalte beim Energiesparen unterstützen.

Zu den weiteren Sponsoren des Stromspar-Checks zählen BeSte Stadtwerke, Gas- und Wasserversorgung Höxter, Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten, E.ON, Innogy und der Förderverein Regionale Bioenergie. „Die tolle Zusammenarbeit aller Beteiligten bei diesem Projekt ist ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg. Wir sind sehr froh, dass wir auf diese enge Partnerschaft setzen können“, so Fachbereichsleiter Werner.

Zu erreichen ist das Team des Stromspar-Checks im Kreis Höxter beim Caritasverband von Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05272-377021 und unter der Mailadresse stromspar-check@caritas-hx.de.

Foto: Kreis Höxter

Freitag, 23. Juni 2017 10:09 Uhr

Steinheim (red). Müssen Menschen aus besonderen Gefahrenlagen gerettet werden, geht das nur dann reibungslos, wenn Notärzte, Feuerwehrleute und Rettungsdienst Hand in Hand arbeiten. Das gilt insbesondere für die Sicherung von Menschen, die in schwindelerregenden Höhen oder unerwarteten Tiefen feststecken. "Technische und medizinische Rettung müssen nahtlos ineinandergreifen", sagt Dr. Rolf Schulte, der als Vorsitzender des Notarztträgerverein im Kreis Höxter e.V. zu der Fortbildung nach Steinheim eingeladen hatte.

Die Kollegen von der Freiwilligen Feuerwehr in Steinheim nannten Beispiele für die Rettung aus Höhen und Tiefen: Arbeiter, die beim Bau von Windkraftanlagen in der Höhe verunfallen, Gleitschirmflieger, die in Baumwipfeln landen, Menschen, die in Schächten feststecken. "Bei Biogasanlagen beispielsweise ist zusätzlich die Gefahr durch Dämpfe zu berücksichtigen. So genannte besondere Gefahrenlagen stellen die Retter immer vor besondere Herausforderungen", erklärt Dr. Rolf Schulte.

Der Kommissarische Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie des Klinikum Weser-Egge betonte, dass überörtliche Hilfe zum Einsatz kommt, wenn die Retter vor Ort an ihre Grenzen stoßen: Im Gegensatz zu einem Team Absturzsicherung, das Höhen bis 30 Meter bewerkstelligt, könne ein Team Höhenrettung, auch SRHT (spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen) genannt, noch größere Hürden überwinden. Typische Einsätze für Höhenretter sind Suizidversuche an Hochhäusern oder Masten von Hochspannungsleitungen, oder Personenunfälle bei Antennenarbeiten auf Türmen und anderen erhöhten Standorten.

Nach den Vorträgen der Experten der Steinheimer Feuerwehr wurden ganz praktische Fragen der Notärzte beantwortet: Wo liegen die Grenzen der technischen Rettung aus Höhen und Tiefen, mit welchen zeitlichen Abläufen ist zu rechnen, wie sieht die Schnittstelle Feuerwehr/Rettungsdienst, wer entscheidet was, wie verhält man sich als Notarzt bei verstärktem Medieninteresse?

Abschließend nahmen einige Notärzte an praktischen Übungen teil, inklusive eines Aufenthaltes auf einer freistehenden Drehleiter - in 25 Meter Höhe.

Foto: KHWE

 

 

Donnerstag, 22. Juni 2017 09:17 Uhr

Brakel/Kampen (red). Am vergangenen Wochenende richtete die Hansestadt Kampen in den Niederlanden den 37. Internationalen Hansetag aus. An vier Tagen fand unter dem Motto „Wasser verbindet“ ein umfangreiches und buntes Programm statt. Auch Brakels Bürgermeister Hermann Temme und seine Stellvertreterin Ursula Grewe waren der Einladung nach Kampen gefolgt. „Auf dem Hansetag werden Chancen und Potenziale des Netzwerkes Hanse auf kultureller, wirtschaftlicher und touristischer Ebene genutzt“, berichtete Brakels Bürgermeister. Die Internationalen Hansetage blicken bereits auf eine sehr lange Tradition zurück. Dieses bedeutsame Seebündnis sei stets einmal im Jahr zusammengekommen, um wichtige Beschlüsse zu fassen. Eine Tradition, die bis heute fortgeführt werde, so Temme weiter. Im maritimen Flair konnten sich die rund 300.000 Besucher auf Konzerte, Kunst, Theater und Schiffsrundfahrten freuen.

Der Hansemarkt am „Burgwal“ bildete das Herz der Hansetage. Mit seinen vielen verschieden Ständen, Darbietungen und bunten Aktionen führte er die unterschiedlichen Kulturen zusammen. Neben dem Programm in den verschiedenen Quartieren gab es auch Veranstaltungen die sich quer durch die ganze Stadt zogen, kleine Konzertbühnen, Straßentheater und Paraden. Monumentale Bauwerke der Altstadt, wie zum Beispiel die Kirchen, waren während der Hansetage für die Besucher geöffnet. Sehenswert waren ebenfalls die alten Segelschiffe, Schubboote und zahlreiche Binnenschiffe. Als besonderes Highlight konnte die historische Kampener Kogge im Hafen besichtigt werden, eine der sechs noch fahrenden Nachbauten, die den modernen Schiffstyp der damaligen Zeit repräsentierte.

Foto: Stadt Brakel

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Blaulicht
Montag, 26. Juni 2017 11:14 Uhr
Gruppe junger Männer soll Schützenfahne geklaut haben – Polizei sucht Zeugen
Sonntag, 25. Juni 2017 15:23 Uhr

Brakel (red). Am Samstagabend, des 24. Juni, gegen 19.50 Uhr, konnten Zeugen einen offenbar unter Alkoholeinfluss stehenden Fahrzeugführer in Brakel feststellen und verständigten die Polizei. Der Fahrzeugführer konnte angetroffen werden und der Verdacht bestätigte sich, so dass die Entnahme einer Blutprobe und die Sicherstellung des Führerscheines angeordnet wurden. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Freitag, 23. Juni 2017 08:38 Uhr

Brakel (red). Die ureigene Aufgabe jeder Feuerwehr, unabhängig ob hauptamtlich oder ehrenamtlich, ist die Brandbekämpfung bei einem Schadensfeuer. Zwar sind sogenannte „kritische Wohnungsbrände“ mit Personen in Gefahr, im Vergleich zum Gesamteinsatzaufkommen ein relativ selten auftretendes Einsatzszenario. Ereignet sich jedoch ein solches Schadensereignis, müssen alle Abläufe in kürzester Zeit sicher angewendet werden. Die Einheiten der Feuerwehr Brakel trainieren diese Szenarien mehrmals im Jahr sowohl in kalten Übungen als auch in der kreiseigenen Brandsimulationsanlage. Für Führungskräfte und Atemschutzgeräteträger stellen Einsätzen dieser Art komplexe Aufgaben dar. Aufgrund neuer Energiestandards bei Neu- und sanierten Altbauten entwickeln sich Feuer in Gebäuden anders als bei älteren Wohngebäuden. Für die Feuerwehr entstehen so neue Herausforderungen.

Ziel einer jeden Einsatzkraft ist es selbstverständlich Menschen und Tiere zu retten, aber auch die Minimierung von Sachschäden durch Feuer, Rauch und Löschwasser nimmt einen immer größeren Stellenwert ein. Die Stadt Brakel als Träger des Feuerschutes verfolgt das Ziel, die Einsatzkräfte der Einheiten durch eine qualifizierte hochwertige Ausbildung optimal auf die Einsatzaufgaben vorzubereiten.

Am 9. und 10.06.2017 begaben sich 16 Einsatzkräfte nach Böblingen zu einer holzbefeuerten Rauchdurchzündungsanlage der Firma „ERHA-TEC- fire & safety & training“ in Baden-Württemberg. In insgesamt 5 Trainingsdurchläufen konnten die Einsatzkräfte unter Anleitung von 5 Ausbildern praktisch die verschiedenen Stadien der Brandverläufe beobachten und deuten, Rauchgase kühlen, die Grenzen ihrer Schutzkleidung unter kontrollierten Bedingung testen, Rauchgas Durchzündungen erleben und neu erlernte Löschtechniken anwenden. Eine solch realitätsnahe Simulation ist in der mit Flüssiggas betriebenen Brandsimulationsanlage des Kreises Höxter nicht möglich. Die Zeiträume zwischen den extrem belastenden Trainingsdurchläufen wurden zur körperlichen Regeneration und für theoretische Schulungen und Nachbesprechungen genutzt.

Ein „Durchlauf“ stellt sich beispielsweise wie folgt dar: In einem Zimmer (simuliert durch ein Überseecontainer) wird ein Feuer aus Resthölzer und Paletten entzündet. Mit dem geringsten Abstand zum Feuer platzieren sich die Ausbilder links oder rechts an den Containerwänden, ihnen folgen die 16 Teilnehmer. Kontrolliert werden z.B. die Türen des Containers geschlossen und dem Feuer somit den nötigen Sauerstoff für eine vollständige Verbrennung entzogen. Durch die fehlenden Öffnungen (simuliert ein Feuer in einem Raum mit geschlossenen Türen und Fenstern) entwickelt sich eine enorme Menge brennbarer Brandrauch und Wärme. Hierbei können typische Brandverläufe gezeigt und die Wärmebelastung im Innenangriff anschaulich dargestellt werden. Abwehrmaßnahmen durch die Feuerwehr wurden demonstriert und anschließend selber mehrfach praktisch angewendet.

In zwei Durchgängen befanden sich die Teilnehmer außerhalb des eigentlichen Brandraums, hier wurde Rauch als Brennstoff und Wärmeträger simuliert. Erstaunlich war die enorme Hitze trotz geschlossener Brandraumtür und die Wirkung auf die Einsatzkraft. Werden jetzt die Türen zum Brandraum geöffnet (simuliert z.B. ein zerspringendes Fenster) strömt Sauerstoff in den Container und die Rauchgase entzünden sich. Im Verlauf entsteht somit eine Rauchgas Durchzündung. An der Containerdecke (Höhe ca. 2,40 m) entstehen dabei extrem hohe Temperaturen Im Verlauf eines jeden Durchgangs werden verschiedene Brandphänomene und Reaktionsmöglichkeiten aufgezeigt. Die Teilnehmer, unter ihnen der Leiter der Feuerwehr Brakel, waren sich im Nachgang einig. Eine solche Veranstaltung ist eine mehr als sinnvolle Investition in die Sicherheit der Bürger und vor allem in die Sicherheit der Einsatzkräfte.

In der Fortbildungsveranstaltung konnten die Ausbilder mehrmals erschreckend einfach deutlich machen, wie schnell sich Einsatzkräfte durch den falschen Einsatz von Löschwasser oder das unüberlegte Öffnen eines Fensters in Lebensgefahr bringen können.

Foto: Stadt Brakel

Mittwoch, 21. Juni 2017 17:52 Uhr

Brakel (red). Bislang unbekannte Personen haben sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch Zutritt zum Petrus-Legge-Gymnasium und zur Gesamtschule Brakel verschafft. Nach Angaben der Polizei hebelten die Einbrecher diverse Bürotüren auf. Der Sachschaden wird auf etwa 5.000 Euro beziffert. Die Täter entwendeten einen geringen Bargeldbetrag aus einer sogenannten "Kaffeekasse". Wer Hinweise zu diesem Einbruch geben kann, wird gebeten sich bei der Polizei Höxter zu melden.

Sonntag, 18. Juni 2017 19:39 Uhr

 

Bergheim (red). Am Freitag, 16. Juni, erhielt die Polizei Höxter Kenntnis von einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen einem Sohn und dessen Vater in Bergheim. Aktuell ermittelt eine Mordkommission der Polizei Bielefeld und die Polizei Höxter gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Paderborn in diesem Fall eines versuchten Tötungsdelikts.

Was war passiert? Nach Informationen der Polizei griff der 23-jährige Sohn seinen 55-jährigen Vater am Freitagnachmittag, gegen 16:11 Uhr, in dem elterlichen Wohnhaus im Lindenkamp in Bergheim an. Er fügte ihm durch mehrere Stiche mit einem spitzen Werkzeug Verletzungen im Kopfbereich zu und flüchtete aus dem Haus. Polizeibeamte nahmen den flüchtigen Sohn circa eineinhalb Stunden nach der Tatbegehung in Nähe der Ortschaft Bergheim fest.

Nach weiteren Angaben besteht für den Vater derzeit keine akute Lebensgefahr, nachdem er in einer Klinik in Hannover operiert worden ist. Der Sohn wurde derweil einem Haftrichter vorgeführt und durch Kriminalbeamte vernommen.

Der Paderborner Oberstaatsanwalt Meyer beantragte einen Untersuchungshaftbefehl für den Tatverdächtigen und ein Haftrichter des Gerichts Höxter erließ einen Haftbefehl gegen den 23-Jährigen wegen versuchten Totschlags und schwerer Körperverletzung

Kriminalhauptkommissar Jürgen Kollien ist mit seiner 16-köpfigen Mordkommission "Linden" gemeinsam mit dem Paderborner Oberstaatsanwalt Ralf Meyer mit der Aufklärung der Tat beschäftigt. Beamte der Polizei Höxter beteiligen sich an den Ermittlungen. Eine Teileinheit einer Bereitschaftspolizeihundertschaft und ein Hundeführer unterstützten die Ermittler. Sie verfolgten die Spur des Flüchtigen und waren auf der Suche nach Tatmitteln.



 

 


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Politik
Sonntag, 25. Juni 2017 16:14 Uhr
CDU Kreistagsfraktion steht zur Adolf Kolping Förderschule in Brakel
Samstag, 10. Juni 2017 07:55 Uhr

Steinheim (red). Fachkräfte sind ein wertvolles Gut. Gute Ausbildung, gute Arbeit und gute Lebensbedingungen sind wichtige Faktoren, um Fachkräfte zu gewinnen und zu binden. Alles zusammen stärkt den Kreis Höxter; es bedarf aber auch gemeinsamer Anstrengungen. So lassen sich die Ergebnisse des Besuchs der Kreistagsfraktion der GRÜNEN bei der Firma Spier in Steinheim zusammenfassen.

Jürgen Spier, geschäftsführender Gesellschafter der Firma Spier, macht seinen Gästen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN deutlich, dass für das Familienunternehmen Nachhaltigkeit die unverzichtbare Basis darstellt: „Wir denken in Generationen.“ Das Unternehmen, das vom Urgroßvater gegründet wurde, stellt Aufbauten für Nutzfahrzeuge her. Durch Qualität und Innovationskraft könne es auf dem internationalen Markt bestehen. Wichtige Fortschritte wurden so bei der Verringerung von Luftwiderstand und Gewicht der Aufbauten erreicht. Das führte zu deutlichen Einsparungen bei den Verbrauchswerten und Abgas-Emissionen der Nutzfahrzeuge, ein wichtiger Wettbewerbsvorteil und zugleich ein nachhaltiger ökologischer Beitrag.

„Das Fahrzeugwerk Spier ist vielseitig bestrebt, ökonomische und ökologische Ziele in Einklang zu bringen.“ So werden beispielsweise im elften Jahr ein Umwelt-Management-System gemäß ISO 14001 angewandt, eine Photovoltaik-Anlage betrieben und Aufbauten für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben hergestellt.

„Wir zeichnen uns dadurch aus, die unterschiedlichsten Kundenwünsche zu erfüllen. Das erfordert, dass unsere Mitarbeiter sehr gut qualifiziert sind“, erläutert Jürgen Spier. Mit den GRÜNEN ist er sich einig, dass die Unternehmen auch eine Eigenverantwortung für ihre Fachkräftesituation haben. Eine gute Ausbildung zu ermöglichen, gute Arbeitsplätze anzubieten und familienfreundliche Bedingungen zu schaffen sind dabei wichtige Faktoren. Gleichzeitig sind Anstrengungen nötig, die über den einzelnen Betrieb hinausgehen. Nicht zuletzt deshalb engagiert sich Jürgen Spier ehrenamtlich für die Fachkräftesicherung. Unter anderem ist er Vorstandsvorsitzender der im Jahr 2012 gegründeten Wirtschaftsinitiative im Kreis Höxter zur Verbesserung der Ausbildungs- und Fachkräftesituation e. V., kurz WIH.

Die GRÜNEN teilen seine Einschätzung, dass der Kreis Höxter im Wettbewerb um qualifizierten Nachwuchs im Standortmarketing besser werden muss. „Wir haben viele gute Standortfaktoren, die für junge Familien wichtig sind. Ein in vielfacher Hinsicht besonders gesundes sowie sicheres Umfeld lädt dazu ein, sich für die Familiengründung im Kreis Höxter niederzulassen“, stellt Kreistagsmitglied Uwe Rottermund fest. Auch die geringen Lebenshaltungskosten im Kreis Höxter sind ein wichtiges Argument. Zielführend sei es, unter einem kreisweiten Dach die vielfältig und reichlich vorhandenen Angebote und Möglichkeiten bekannt zu machen, ergänzt Jürgen Spier. „Wir müssen die Stadtgrenzen überwinden“, auch um Defizite besser beheben zu können.

„Um im Standortmarketing und im Wettbewerb um Fachkräfte entscheidende Fortschritte zu erzielen, bieten sich unter Umständen im Rahmen der Regionale hervorragende Chancen.“ Darauf macht Martina Denkner, stellvertretende Sprecherin der Kreistagsfraktion, aufmerksam. „Mit dem Konzept UrbanLand ist es gelungen, in erheblichem Umfang Fördermittel des Landes zur nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung für die Region zu sichern. Wir sollten im Kreis Höxter durch konkrete Projektvorschläge diese gute Gelegenheit nutzen!“

Aber auch Unterschiede zwischen ökologischem und unternehmerischem Denken konnten festgestellt werden. „Aus unserer Sicht sollte es keine strikten Reglementierungen zum Flächenverbrauch geben“, bezieht Jürgen Spier Stellung. „Wir wollen uns, auch im Interesse von Arbeitsplätzen, frei und entsprechend betriebswirtschaftlicher Erfordernisse entwickeln können.“ Die GRÜNEN halten dagegen: „Aufgabe von Politik ist es, die verschiedenen Perspektiven, Erfordernisse und Anliegen miteinander abzuwägen. Das Ergebnis sollte ein möglichst sachgerechter und fairer Ausgleich sein“, erläutert Martina Denkner das grundsätzliche Vorgehen, um dann konkret zu werden: „Fläche ist nicht vermehrbar. Zugleich gibt es andere wichtige Nutzungsansprüche. Die Landwirtschaft ist auf Flächen zum Anbau von Lebensmitteln angewiesen. Wir als Gesellschaft insgesamt benötigen darüber hinaus Flächen z. B. für die Frischluftbildung und die Grundwasserbildung, also für eine gesunde Umwelt und einen funktionierenden Naturhaushalt.“ Deshalb wollen die GRÜNEN dem Flächenverbrauch Grenzen setzen. „Flächenrecycling und Betriebsoptimierungen bieten großes Potenzial für Gewerbeentwicklung ohne zusätzlichen Flächenverbrauch“, verweist Martina Denkner auf Alternativen. Der Stadtumbau West in Steinheim sei ein gutes Beispiel. Und auch die über Jahrzehnte gewachsenen baulichen Strukturen der Firma Spier böten sicherlich Möglichkeiten, im Zuge von Modernisierungen nach und nach den Flächenbedarf zu begrenzen.

„Der Austausch mit Unternehmen, Organisationen und Einrichtungen im Kreis Höxter ist jedes Mal fruchtbar“, ziehen die GRÜNEN auch nach dem Besuch der Firma Spier ein positives Fazit. „Das ist gut für das gegenseitige Verständnis und hilft enorm, um die Dinge für die Menschen im Kreis Höxter voranzubringen.“

Foto: GRÜNE

Donnerstag, 08. Juni 2017 09:22 Uhr

Siddessen (red). Der Bezirksausschuss Siddessen trifft ich am Dienstag, 20. Juni, um 19.30 Uhr in der alten Schule zu seiner nächsten Sitzung. Auf der Tagesordnung des öffentlichen Teils stehen unter anderem die Vergabe der Vereinsfördermittel, ein Zwischenbericht des Projektes IKEK und die Gasversorgung Siddessens. Zu diesem Teil der Sitzung sind Zuhörer willkommen. Im nichtöffentlichen Teil werden Grundstücksangelegenheiten und Anfragen beraten.

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Wirtschaft
Samstag, 24. Juni 2017 11:16 Uhr
Grundschüler entdecken Westfalen-Lippe - Sparkasse Höxter stattet alle Drittklässler im Kreis mit dem Westfalen-Rätselbuch aus
Mittwoch, 21. Juni 2017 13:31 Uhr

Wenn schmerzhafte Beschwerden im Gelenk-Apparat das tägliche Leben zunehmend bestimmen, greifen viele Betroffene zu Schmerzmitteln. Dabei können viele Beschwerden durch professionell angeleitetes Rehabilitations-Training minimiert werden. Zugleich steigt die Lebensqualität der Betroffenen. 

Der Verein für Rehasport und Gesundheitsförderung e.V. bietet in Zusammenarbeit mit dem „Sportpark Brakel“ eben dieses Rehabilitations-Training an. Eine Trainerin ist die 49 Jahre alte Petra Lübke. Sie ist lizenzierte Fitnesstrainerin, Übungsleiterin B-Sport für Rehabilitation und stellvertretende Leitung des Sportparks.

Neben ihr leitet Benny Bordfeld, 27 Jahre, den Reha-Sport. Bordfeld ist lizenzierter Fitnesstrainer und ebenfalls Übungsleiter B-Sport in der Rehabilitation. Zudem fungiert er als Hip-Hop-Trainer der sehr erfolgreichen Gruppe „ExeQtive“.

Beide Trainer wissen um die Notwendigkeit eines fachlich angeleiteten Trainings im Bereich der Rehabilitation und können auf viele Stunden angeleitetes Reha-Training zurückblicken. „Ob bei Rücken-, Knie-, Hüft- oder beispielsweise Schulterscherzen, mit einem auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittenen Training, können Schmerzen reduziert oder auch Bewegungsumfänge gesteigert werden“, erklärt Petra Lübke, „das Training bietet sich auch nach Krebserkrankungen an.“

Benny Bornfeld ergänzt: „Beim Reha-Sport werden 50 Übungsstunden unter fachlicher Anleitung absolviert. Teilnehmerinnen und Teilnehmer trainieren in einer Gruppe mit bis zu 15 Personen im Kursraum. Eine Trainingseinheit dauert 45 Minuten.“

Während dieser Trainingseinheit wird mit vielen Materialien gearbeitet, um den Körper zu stärken, um die Schmerzen zu minimieren. Die Kosten des Reha-Sports werden zu 100 % durch die Krankenkasse übernommen. Voraussetzung ist eine Verordnung, die vom behandelnden Arzt ausgestellt wird. Nicht selten erreichen Betroffene eine Schmerzminderung oder gesteigerte Beweglichkeit, die sie zuvor nicht erwartet hätten. Bei Fragen und für Informationen steht der Sportpark Brakel zur Verfügung.

Kurszeiten

Die Reha-Kurse im Sportpark Brakel sind:

Montag: 17.45 Uhr

Dienstag: 16.30 Uhr, 18.00 Uhr und 19.30 Uhr

Mittwoch: -

Donnerstag: 10.00 Uhr, 11.00 Uhr, 17.30 Uhr und 18.30 Uhr

Freitag: 16.00 Uhr und 17.00 Uhr

Foto: Sportpark Brakel

Freitag, 16. Juni 2017 10:16 Uhr

Bad Driburg (r). Auszeichnung zum Top-Hotelier: Dirk Schäfer, Geschäftsführer des „Gräflicher Park Grand Resort“ in Bad Driburg, ist kürzlich zum „Schlummer Atlas Top 50 Hotelier 2017“ ausgezeichnet worden. Der Busche Verlag vergibt die Auszeichnung traditionell im Rahmen des jährlichen Branchentreffs im Frühjahr – dieses Jahr im Grandhotel „Hessischer Hof“ in Frankfurt. Ausgewählt werden die Hoteliers jeweils von der Redaktion des Hotel-Führers „Schlummer Atlas“ und dem international bekannten Hotelkritiker Heinz Horrmann. 

„Als besondere Auszeichnung und höchste Anerkennung für herausragende Leistungen auf den Gebieten Service, Food & Beverage, Sales/Marketing, Personal, Controlling und Einkauf“, steht auf der Urkunde zum Top-Hotelier. „Natürlich ist man da stolz“, sagt Dirk Schäfer, der seit über 20 Jahren in den Diensten der Inhaberfamilie des Gräflichen Parks, der Grafen von Oeynhausen-Sierstorpff, steht. „Unser Hotel wird ja erfreulicherweise häufiger ausgezeichnet – ob als Wellness- oder Tagungslocation. Eine persönliche Auszeichnung zu erhalten, ist für mich natürlich besonders schön, gebe ich ehrlich zu.“ Die Mannschaft, der im Grunde aber alle Auszeichnungen zu verdanken seien, vergisst er natürlich dennoch nicht: Ohne mein Team, dass mit mir durch dick und dünn geht, wäre ich nur Dirk Schäfer aus Warburg und nicht Top-Hotelier des großartigsten Hotels überhaupt“, so der Hotelchef.

Der 47-Jährige befindet sich als Top-50-Hotelier übrigens in bester Gesellschaft: Nikolai Bloyd vom Hotel „Schloss Elmau“ im Allgäu, Frank Marrenbach vom „Brenners Park Hotel“ in Baden-Baden und das „Weissenhaus Grand Village Resort & Spa am Meer“ mit Frank Nagel sind nur einige der ersten Hotel-Adressen, die der Busche Verlag mit der Auszeichnung ehrte.

Foto: Graf von Oeynhausen-Sierstorpff GmbH

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Panorama
Montag, 29. Mai 2017 11:49 Uhr
Toni fördert Geschicklichkeit und Gespräche
Montag, 29. Mai 2017 11:13 Uhr

Steinheim (red). Unbekannte Täter haben zwischen Mittwoch, 24. Mai, und Samstag, 27. Mai, aus einem Einfamilienhaus in der Straße "Lother Höhe" in Steinheim Schmuck und Uhren entwendet. Über ein aufgebrochenes Fenster gelangen die Täter in das Haus. Verdächtige Feststellungen im Bereich des Tatortes, die zur Ergreifung der unbekannten Täter führen können, sind bei der Polizei Höxter zu melden

Freitag, 26. Mai 2017 10:23 Uhr

Brakel/Warburg (red). Nun steht er vor der Tür, der Rosenmonat Juni. Die Blume der Liebe wächst in fast jedem Garten und spielt in den Blumengeschäften eine Hauptrolle. Dass man sie aber auch hervorragend in der Küche verwenden kann und sie seit alters her als Heilmittel verwendet wird ist hingegen kaum bekannt. Am Donnerstag, den 1. Juni, wird ab 19:30 Uhr bei einem Kochkursabend in der Heimatstube in Menne die vielseitige Verwendbarkeit der Rosenblüten erprobt.

Von Rosenblütenbutter über Gemüse mit Rosenblütenbalsam bis zum Rosenblütensirup dreht sich an diesem Abend alles um die Königin der Blumen. Ein 4-Gang Menü wird unter der fachlichen Anleitung der Phytotherapeutin Verena Arendes aus Borgentreich zubereitet und in gemütlicher Runde gemeinsam verkostet. Weiter geht es dann mit der Kochkursreihe am 13. Juli mit „Draußen schmausen“ – Grillen, braten, rösten und garen mit Feuer und Glut“ und am 24. August mit „Wildkräuter-Brotaufstrichen“ Nähere Informationen und Anmeldung (erbeten) bei Marie-Luise Eickmeier-Ehrlich Tel.: 05641 / 7488994 oder eickmeier.ehrlich@googlemail.com. Es wird ein Teilnehmerbeitrag erhoben.

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Freitag, 26. Mai 2017 10:17 Uhr

Horn-Bad Meinberg (red). Wer unter der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) leidet, kann nur noch kleine Wegstrecken ohne Schmerzen bewältigen. Betroffene, die in der Innenstadt unterwegs sind, tarnen ihre Beschwerden manchmal mit einem häufigen Blick in die Schaufenster - bei dem sie stehenbleiben und ausruhen können. "Im Allgemeinen wird die Verengung der Beinarterien deswegen als Schaufensterkrankheit bezeichnet. Wenn das Bein langsam abzusterben droht, wird auch manchmal der Begriff Raucherbein verwendet", sagt Dr. Thomas Köhler, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin des Klinikum Weser-Egge, Standort St. Rochus Krankenhaus in Steinheim.

Er referiert bei einer Patienteninformationsveranstaltung in Horn-Bad Meinberg und klärt unter anderem darüber auf, was sich hinter der Erkrankung verbirgt und wie sie mit einfachen Mitteln diagnostiziert werden kann. Zudem erläutert Dr. Thomas Köhler, wie man die Durchblutung in den Beinen wieder verbessern kann. Der Vortrag findet statt am Dienstag, 30. Mai 2017. Beginn ist um 19.30 Uhr im Kurhaus am Park, Parkstraße 63. Der Eintritt für Gäste mit einer Gästekarte oder Einwohnerkarte ist frei, alle anderen Zuhörer bezahlen 5 €. Im Anschluss an den Vortrag beantwortet Thomas Köhler Fragen der Zuhörer.

Foto: KHWE

Interessantes aus Höxter
24. Juni, 06:41 Uhr
6 Verletzte bei Verkehrsunfall auf der B64 in Höxter
20. Juni, 08:34 Uhr

Bödexen (TKu). Drei Tage Schützenfest sind in Bödexen gebührend gefeiert worden. Die neuen Regenten stehen seid Montag fest. Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Bödexen von 1623 e.V. ist froh, das sowohl ein Alt-König als wie auch ein Jung-König gefunden worden sind, auch wenn es zunächst nicht danach ausgesehen hat.

„Mit der Tradition brechen und ein Königspaar weglassen, das kommt in Bödexen nicht in Frage“, sagt der Offizier für die Öffentlichkeitsarbeit, Thomas Müller. Der neue Alt-Schützenkönig Martin Toeberg ist schnell gefunden worden, er war bereit und der Treffsicherste von allen Bewerbern um das hochkarätige Amt. Er regiert ab sofort mit Alt-Schützenkönigin Barbara Vagedes.

Bei den Jungschützen fanden sich zunächst keine Bewerber für den Jung-König. Weil die Tradition aber nicht gebrochen werden sollte, redete Oberst Thomas Buch den Jung-Schützen noch einmal ins Gewissen. Daraufhin fanden sich zwei Bewerber, von denen sich der Treffsicherste schließlich durchsetzte. Neuer Jung-Schützenkönig wurde René Rörig. Er regiert für die nächsten zwei Jahre gemeinsam mit Theresa Vagedes, der Tochter der Alt-Schützenkönigin. „Seit Bestehen der Schützenbruderschaft habe es immer zwei Königspaare gegeben“, berichtet der Öffentlichkeitsoffizier Thomas Müller.

Unglaublich, was die Königinnen und die Damen des neuen Hofstaates nach dem Königsschießen wieder mal auf die Beine stellen mussten: innerhalb von etwa zwei Stunden musste die passende Garderobe nebst Friseur gefunden werden, denn mehr Zeit blieb ihnen nicht mehr, bis der Umzug zum Abholen vor der Tür stand. Das sei nur in Bödexen zeitlich so knapp gehalten, berichtet Öffentlichkeitsoffizier Thomas Müller. Zum Glück hat aber auch dieses Jahr wieder einmal alles funktioniert. Nach einem Umzug durch Bödexen ist die offizielle Proklamation im Festzelt „Am Nassen Kamp“ vollzogen worden. Diese wurde durch Präses Pfarrer Anton Honisch vorgenommen. Anschließend fuhren die Königspaare mit dem Königstanz fort.

Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Bödexen feierte drei Tage lang ein prunkvolles Fest bei schönstem Sommerwetter. Höhepunkt des Festes war jedoch der große Festumzug mit vielen befreundeten Schützenvereinen am vergangenen Sonntag, zu dem der erste Brudermeister Stefan Berens neben einigen Ehrengästen die Schützenbruderschaft Albaxen e.V., die Schützengilde Fürstenau v. 1604 e.V., die Schützengesellschaft Stahle von 1575 e.V., die Schützengilde Höxter (4. Kompanie) sowie die Schützengemeinschaft Brake e.V. begrüßen konnten. Hinter Alt-Königspaar Paul Micus mit Susanne Warneke sowie Jung-Könispaar Hendrik Koß mit Laura Kappmeier liegt ein schönes aber anstrengendes Festwochenende.

Deshalb war auch etwas Freude mit im Boot, als beide Paare ihr Amt am vergangenen Montag an die Nachfolger-Königspaare weiter geben konnten, um den letzten Festtag inkognito mitfeiern zu können. Die letzte Amtshandlung der Alt-Könige ist traditionell das Schmücken bei ihrem Amtsnachfolger. Dem kamen natürlich auch Paul Micus und Hendrik Koß nach. Neu bei der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Bödexen ist das Amt des Offiziers für die Öffentlichkeitsarbeit, das ab diesem Jahr von Thomas Müller bekleidet wird. Er ist auch verantwortlich für die neu überarbeitete Internetseite www.schuetzenbruderschaft-boedexen.de und die Facebookseite, die unter „ St. Sebastianus Schützenbruderschaft Bödexen“ zu erreichen ist.

Auf beiden Seiten finden sich viele detaillierte Informationen zum Fest und zum neuen Hofstaat. Der neue Hofstaat-Alt ist wie folgt besetzt: Sandra Toeberg mit Klaus Meise sowie Klaus Niemann mit Alexandra Niemann. Dem neuen Hofstaat-Jung gehören Benedikt Gruber mit Antonia Überdick, Arne Meise mit Pia Niemann sowie Raphael Föst mit Marie Brisgies an.

https://www.youtube.com/watch?v=njFCd9ic9qQ&feature=youtu.be

Fotos: Thomas Kube

19. Juni, 08:29 Uhr

Bosseborn (TKu). Einige hundert Besucher kamen zum Feuerwehrtag nach Bosseborn, den die Löschgruppe anlässlich ihres 90-jährigen Bestehen ausrichtete. Löschgruppenführer Thorsten Bömelburg zeigte sich zufrieden. Schon zum Frühstück, zu dem die Löschgruppe eingeladen hatte, waren 200 Personen erschienen, erklärte Thorsten Bömelburg. Sehr viel Spaß hatten auch die Kinder bei der Feuerwehr im Höhendorf: Feuerwehrautos begucken, Hüpfburg ausprobieren, sich im verrauchten Infomobil (mit Disko-Nebel) zurechtfinden oder mal realistisch Feuerlöscher ausprobieren am Brandsimulator der Firma Minimax.

Beim Handling mit den Feuerlöschern standen die Kinder den Erwachsenen zum Beispiel in nichts nach: Mit Unterstützung von Feuerlösch-Trainer Stefan Dickel von der Firma Minimax gingen Felix aus Ovenhausen und Arthur aus Bosseborn mit einem entsicherten Feuerlöscher ganz vorsichtig zu dem Entstehungsbrand vor. „Mit einem Knopfdruck und der richtigen Löschtechnik ist so ein Brand schnell unter Kontrolle“, sagte Stefan Dickel. Er ist einer von 22 Feuerlösch-Trainern der Firma Minimax, die in ganz Deutschland tätig sind. Er stellte auch Löschdecken und Rauchmeldersysteme vor und betonte dessen Wichtigkeit zum Schutz für das eigene Leben.

Eine Fettexplosion demonstrierte Hauptbrandmeister Reinhard Hesse den Besuchern. Die entsteht nämlich, wenn nur ein kleiner Schluck Wasser auf brennendes Fett trifft. Die in Bosseborn erzeugte Stichflamme war nicht nur im Umkreis von zehn Metern deutlich spürbar, sie erreichte auch eine Höhe von bis zu zehn Metern. In einer kleinen Schauübung demonstrierte die Jugendfeuerwehr Höxter ihr Können und ein Geburtstagsständchen zum 90sten gab die Blaskapelle Bosseborn, die den Tag über für die musikalische Unterhaltung sorgte.

Der Leiter der Feuerwehr Jürgen Schmits dankte der Löschgruppe zu ihrem 90. Bestehen für ihren Einsatz. Anschließend wurden einige Jubilare 40- bzw. 60-jährige Mitgliedschaft in der Löschgruppe geehrt. Oberfeuerwehrmann Herbert Pollmann bekam das Sonderabzeichen des Verbandes der Feuerwehren in Gold verliehen. Er gehört der Löschgruppe bereits 60 Jahre an. Für ihre 40-jährige Tätigkeit, die zum Großteil aktiv gelebt wurde, erhielten die Hauptfeuerwehrmänner Gustav Korbach, Meinolf Ahlemeyer, Martin Hesse und Willi Beckmann sowie Unterbrandmeister Karl-Heinz Grewe eine Ehrenurkunde in Verbindung mit dem Sonderabzeichen des Verbandes der Feuerwehren in Silber.

Nach mehr als 25-jähriger Tätigkeit als Gerätewart legte Unterbrandmeister Karl-Heinz Grewe sein Amt nun in jüngere Hände. Wehrleiter Jürgen Schmits dankte Grewe für seine jahrzehntelange Tätigkeit und hat ihn von seinen Pflichten entbunden. Als neuer Gerätewart ist Unterbrandmeister Thomas Schlick von Jürgen Schmits ernannt worden. Auch die erste Vertrauensperson hat die Löschgruppe Bosseborn nun mehr in ihren Reihen. Hauptfeuerwehrmann Hermann Siebrecht hat dieses wichtige Amt, das erst vor kurzem bei den Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen durch eine Gesetzesänderung eingeführt wurde, übernommen.

Fotos: Thomas Kube

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