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Top 5 Nachrichten der Woche
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Region Aktiv
Sonntag, 25. Februar 2018 08:01 Uhr
Autogenes Training für Kinder
Sonntag, 25. Februar 2018 07:49 Uhr

Bad Driburg (red). Der langgehegte Wunsch neue Scherpen anzuschaffen und die Federn für die imposanten und traditionellen Hüte zu erneuern konnte nun erfüllt werden. Durch die Spende der Vereinigten Volksbank in Höhe von 300 Euro glänzt nun der zweit älteste Verein Bad Driburgs im neuen Licht. Als Dankeschön stellt der Landwirtschaftliche Ortsverein seine Fahne, die bereits schon zahlreiche Festumzüge geschmückt hat, für eine Dauerausstellung in der Schalterhalle der Bank zur Verfügung.

Foto: Landwirtschaftlicher Ortsverein Bad Driburg

Samstag, 24. Februar 2018 07:11 Uhr

Hembsen (red). Stöbern und Kaufen heißt es am heutigen Samstag in der Gemeindehalle Hembsen, wenn herzlich zum 27. Kindersachenbasar eingeladen wird. Zwischen 10 und 12 Uhr stellen rund 40 Verkaufsstände gut erhaltene Baby- und Kindersachen zum Verkauf zur Schau. Von klein bis groß, vom Strampler über Hosen bis zu Jacken ist alles im Angebot. Über Kleindungsstücke hinaus wird auch Babyzubehör, Spielzeug oder Kinderwagen angeboten. Mit dem erzielten Erlös aus der Veranstaltung sollen die Kinder der Hembser Verein unterstützt werden. Wer Interesse hat, als Aussteller vor Ort Baby- und Kindersachen anzubieten, kann sich ausschließlich am 6. Februar in der Zeit von 17 bis 18:30 Uhr unter 05272/3939351 anmelden.

Samstag, 24. Februar 2018 06:44 Uhr

Bad Driburg (red). Mit den kommenden Osterferien geht die offene Ferienbetreuung “Happy Holiday Kids” an den Start. Das Angebot ist aus der Kooperation der „Gräflichen Kliniken“ mit der „Projekt Begegnung gGmbH“ aus Boffzen und der Stadt Bad Driburg entstanden. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

Das Betreuungsangebot richtet sich an Kinder von drei bis zwölf Jahren und wird jeweils für die Dauer der gesamten Oster-, Sommer- und Herbstferien angeboten. Von Montag bis Freitag (Feiertage ausgenommen) werden die Kinder zwischen 7 und 17 Uhr am Teilstandort der Gesamtschule Bad Driburg - Altenbeken in der Kapellenstraße 15 in Bad Driburg betreut. Die Räumlichkeiten stellt die Stadt Bad Driburg zur Verfügung. Bürgermeister Burkhard Deppe zeigt sich erfreut: „Ich finde ausgesprochen gut, dass es uns gelungen ist, die Betreuung auf die Beine zu stellen. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Unternehmen. Wir verstehen dies als Standortförderung zur besseren Personalplanung in Ferienzeiten.“

Zum Projektstart haben die „Gräflichen Kliniken“ für die drei Ferienblöcke im Jahr 2018 die Übernahme der Kosten für das Mittagessen für alle angemeldeten Kinder zugesagt. „Goeken Backen“ kommt für die Brötchen zum Frühstück auf. Die Familien zahlen selbst noch einen Eigenanteil von 95 Euro je Woche und Kind, für Geschwisterkinder fallen 57,50 Euro je Woche an. Die Betreuung wird ab 10 Anmeldungen pro Woche durchgeführt. Kernzeit, in der alle Kinder anwesend sein sollten, ist von 8.30 Uhr bis 13.30 Uhr. Das bunte Freizeitangebot der „Happy Holiday Kids“ ist abwechslungsreich und richtet sich zum großen Teil nach den Wünschen und Bedürfnissen der Kinder. Mit diesem Konzept hat Anne-Dore Witt gute Erfahrungen gemacht: „Die Tage sollen möglichst offen gestaltet werden, denn dann können die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen“, weiß sie. Auch Tagesausflüge, Besichtigungen und gemeinsame Aktionen mit dem Jugendtreff „Peter und Paul“ sind geplant.

Die Osterferien sind in diesem Jahr vom 26. März bis 6. April 2018, die Sommerferien vom 16. Juli bis zum 24. August 2018 und die Herbstferien vom 15. bis 26. Oktober. „Uns ist es wichtig, den Eltern die Möglichkeit zu geben, Beruf und Familie vereinbaren zu können“, so Anne-Dore Witt vom Projekt Begegnung gGmbH. Dies ist auch das Ziel des Projekts „Beruf und Familie“ der Gräflichen Kliniken.

Interessierte Eltern können ihre Kinder ab sofort verbindlich anmelden. Weitere Informationen, die Anmelde- und Einverständniserklärungsformulare können sie unter www.projekt-begegnung.de herunterladen. Für Fragen steht Anne-Dore Witt per E-Mail unter a.witt@projekt-begegnung.de oder unter der Mobilfunknummer 0152-04225959 gern zur Verfügung.

Foto: Graf von Oeynhausen-Sierstorpff GmbH & Co. KG Holding

Freitag, 23. Februar 2018 14:06 Uhr

Höxter (red). Mit besonderen Kreationen und kulinarischen Köstlichkeiten unterschiedlichster Geschmacksrichtungen ließ die erste Veranstaltung „Streetfood Gourmets“ im Juli des vergangenen Jahres aufhorchen. Zehn rollende Foodtrucks boten damals für jeden Geschmack ein Highlight an und hunderte Menschen der Region reihten sich ein, um sich dieses Event nicht entgehen zu lassen.

Wer die erste Veranstaltung verpasst hat oder sich sehnlichst auf eine Wiederholung des Streetfood-Events gefreut hat: nun heißt es Ohren spitzen, denn am 25. Februar rollen die Trucks wieder nach Höxter. Diesmal sollen rund 15 Foodtrucks in Höxter vertreten sein, um mit Geschmack und Kreation zu überzeugen. Stattfinden wird das „Streetfood Gourmets“ auf dem Höxteraner Marktplatz im Zeitraum von 12 bis 19 Uhr. Wichtig zu erwähnen ist, die Veranstaltung kostet keinen Eintritt!

Foto: Thomas Kube

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Blaulicht
Mittwoch, 21. Februar 2018 18:44 Uhr
Fahndungsrücknahme - Jugendliche aus Heinsen im Landkreis Holzminden wohlbehalten zurück
Mittwoch, 21. Februar 2018 14:52 Uhr

Borgenteich (red). In den frühen Morgenstunden des Mittwochs ist in Borgenteich-Muddenhagen in der „Ringstraße“ ein Bauernhaus vollständig abgebrannt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hielt sich der 79 Jahre alte Bewohner in seinem Schlafzimmer im Obergeschoss des Hauses auf, als er gegen 3.20 Uhr einen Brandgeruch wahrnahm. Auf Grund der bereits starken Rauchentwicklung im Treppenhaus musste der Mann das Haus über den Dachboden, der mit der ehemaligen Stallung des Hauses verbunden ist, verlassen. Glücklicherweise wurde der Mann nicht verletzt.

„Weil die Decken des Gebäudes aus Lehm/Stroh (Wellerdecken) bestanden, griff das Feuer sehr schnell auf das 1. Obergeschoss und dann in den Dachstuhl über“, heißt es seitens der Feuerwehr der Stadt Borgenteich. Zunächst wurden die Wehren aus Borgentreich, Bühne, Manrode und Muddenhagen alamiert. Da der Ort des Brandes sehr verwinkelt ist, wurden im Verlauf die Feuerwehren aus Borgholz, Körbecke und Rösebeck hinzugerufen, um die bisherigen Einsatzkräfte vor Ort zu unterstützen. Ebenfalls vor Ort war die Drehleiter aus Beverungen.

Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Brand offensichtlich im Bereich des Wohn- und Esszimmers ausgebrochen ist. „Derzeit liegen keine Erkenntnisse für ein Fremdverschulden vor“, heißt es seitens der Polizei weiter.

Das Gebäude brannte trotz sofort eingeleiteter Löscharbeiten der Feuerwehr komplett aus. Darüber hinaus entstanden auch Schäden an einem angrenzenden Nachbarhaus.

 

Fotos: Feuerwehr Stadt Borgenteich

Mittwoch, 21. Februar 2018 05:30 Uhr

Brakel (red). Anonyme Kontaktaufnahmen waren bis vor einigen Jahren nur über Printmedien möglich. Durch die Entwicklung des Internet ist die Verlagerung dieser Möglichkeiten - mit allen Gefahren - nun auch in der virtuellen Welt vorhanden. In sozialen Netzwerken oder beim Spielen von Online-Spielen kommt man mit ganz vielen anderen, einem selbst oft unbekannten Menschen in Kontakt. Den meisten geht es dabei wahrscheinlich nur um interessante Kontakte und das Online-Spiel. Aber ein paar dieser Personen haben ganz eigene Interessen und benutzen das Internet auch, um gezielt Kinder anzusprechen. Durch Kontaktaufnahme und Vertrauensaufbau über soziale Netzwerke kann es daher für einen potenziellen Täter ein Leichtes sein, eine Vertrauensbasis aufzubauen und ausgesuchte Opfer zu einem Treffen zu überreden.

Die Polizei gibt hierzu folgende Präventionsempfehlungen:

  • Gehen Sie sensibel mit Ihren persönlichen Daten in sozialen Netzwerken um
  • Wenn Sie sich mit einer Online-Bekanntschaft treffen wollen, bedenken Sie, dass Ihre Signale falsch verstanden werden könnten. Stimmen Sie keinem Treffen zu, wenn Sie sich dabei nicht wohl fühlen
  • Sprechen Sie zuvor mit jemandem, dem Sie vertrauen, zum Beispiel mit Ihren Eltern, einem guten Freund oder einer guten Freundin
  • Das Treffen sollte an einem öffentlichen Ort stattfinden. Planen Sie Ihre An- und Abreise selbstständig
  • Willigen Sie nicht in einen Ortswechsel/eine Verlagerung des Treffens ein, wenn Sie sich nicht sicher sind
  • Achten Sie während des Treffens auf Ihr Bauchgefühl. Wenn Sie sich nicht wohlfühlen, verlassen Sie das Treffen
  • Treffen Sie sich nie allein mit einem Ihnen nicht persönlich bekannten Chatpartner
  • auch nicht aus Neugier - bitten Sie eine Freundin oder einen Freund, evtl. abgesetzt mitzukommen oder verabreden Sie einen Telefonkontakt zu einem festen Zeitpunkt

Wenn Sie sich in einer für Sie bedrohlichen Situation befinden, rät die Polizei:

  • Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf sich und Ihre Lage. Durch lautes Schreien von Sätzen, wie "Fassen Sie mich nicht an!", "Ich werde überfallen!" oder auch den Einsatz von "Schrillalarmgeräten" oder Trillerpfeifen machen Sie auf sich aufmerksam und schaffen Öffentlichkeit
  • Fordern Sie unbeteiligte Personen, wie etwa Passanten, aktiv zur Hilfeleistung auf. Sprechen Sie diese Personen gezielt mit den beispielhaften Worten, "Sie mit der blauen Jacke! Ich brauche Hilfe!", an. Auf diese Weise ist es anderen möglich, Ihre Notsituation zu erkennen und über den Notruf 110 Hilfe von der Polizei anfordern zu können
  • Auch wenn Sie keine Bedrohung für sich persönlich sehen, sondern grenzüberschreitendes oder bedrohliches Verhalten von Einzelpersonen oder Gruppen gegenüber Ihren Mitmenschen beobachten, so zögern Sie nicht die Verständigung der Polizei über "110"!
  • Erstatten Sie in jedem Fall Strafanzeige bei der Polizei

Weitere interessante Themen und Informationen sind im Internet unter www.polizeifürdich.de zu finden.

Montag, 19. Februar 2018 10:28 Uhr

Bad Driburg (red). Schlimmeres abwenden konnten am vergangenen Samstag, gegen 18:40 Uhr, eine 75-jährige Frau und ein 28 Jahre alter Mann. Als die beiden Personen zu ihrem Wohnhaus im „Drudenweg“ in Bad Driburg zurückkehrten, sahen sie eine ihnen unbekannte Person, die gerade versuchte in das Wohnhaus einzudringen. Durch das Erscheinen der Frau und des Mannes ließ der Unbekannte oder die Unbekannte schnell vom Vorhaben ab und flüchtete unerkannt. Eine Beschreibung des Täters oder der Täterin konnte die Zeugen nicht geben. Nach Angaben der Polizei habe der Täter oder die Täterin Aufbruchsversuche an Türen und Fenstern versucht. Glücklicherweise hielten sie dem Versuch stand. Der Sachschaden beläuft sich auf 600 Euro. Die Polizei in Bad Driburg, nimmt Hinweise in dieser Sache unter 05253/98700 entgegen.

Sonntag, 18. Februar 2018 09:07 Uhr

Brakel (red). Wie wichtig Maßnahmen zum Einbruchschutz sind, darauf weisen Experten immer wieder hin. Doch die zahlreich erfolgreichen Einbrüche zeigen auf, nicht jeder folgt diesen Anweisungen. Dass ein Einbruch durch zusätzliche Schutzmaßnahmen erfolgreich abgewendet werden kann, zeigt ein Einbruchsversuch in der Nacht vom vergangenen Freitag auf Samstag, gegen 0:20 Uhr. „Ein zusätzlich am Türschloss angebrachter Riegel verhinderte offensichtlich den Erfolg der Täter“, erklärt die Polizei, nachdem Täter versuchten in ein Wohnhaus in der „Langen Straße“ in Brakel-Hembsen einzudringen. Durch den versuchten Einbruch entstand ein Sachschaden in Höhe von 500 Euro. Die Polizei in Höxter bittet unter 05271/9620 um Hinweise zur Tat.

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Politik
Sonntag, 25. Februar 2018 07:54 Uhr
Bezirksausschuss Rheder berät über Entschleunigung der B 252
Sonntag, 25. Februar 2018 07:06 Uhr

Detmold (red). Jedes Kind ist anders, die Vielfalt in den Klassenräumen nimmt zu. Das nordrhein-westfälische Schulministerium und die Bertelsmann Stiftung bieten Lehrkräften daher seit einiger Zeit Fortbildungen hierzu an. Die Schulen in Ostwestfalen-Lippe und die Bezirksregierung Detmold entwickeln gemeinsam mit den Bildungsbüros und den Kompetenzteams für die Lehrerfortbildung das Programm „Vielfalt fördern“ jetzt zu einem Netzwerk weiter. Etwa 150 Fachleute haben sich dazu am Montag, 19. Februar, in den Projektschulen und in Detmold bei der Bezirksregierung getroffen.

„Wenn ich in der Schule etwas nicht so gut kann, dann ist immer jemand da, der mir weiterhilft.“ Diese Erfahrung sollen Kinder ihre gesamte Bildungsbiografie über machen können – von der Grundschule bis zur Klasse 10. Damit das funktioniert, müssen Lehrkräfte wissen, wie sie mit Vielfalt umgehen können. Und Schulen müssen hierfür Möglichkeiten und Strukturen schaffen.

Das Fortbildungsprogramm „Vielfalt fördern“ unterstützt bisher Schulen mit Sekundarstufe I dabei, durch systematische individuelle Förderung im Unterricht besser mit der wachsenden Heterogenität der Kinder umzugehen. Die Bezirksregierung Detmold geht zusammen mit den Projektschulen jetzt den nächsten Schritt: Demnächst können auch Grundschulen bei der Fortbildung mitmachen. Darüber hinaus bringt die Bezirksregierung die Projektschulen direkt miteinander in Kontakt. Jedes Kollegium kann seine Erfahrungen weiter geben, die Schulen können untereinander Expertenwissen austauschen.

Die Konferenz bot einerseits den Einblick in die Praxis, zum anderen den Raum für Information und Diskussion. So besuchten die Konferenzteilnehmer am Vormittag Angebote an 17 Schulen in ganz Ostwestfalen-Lippe. Zur Auswahl standen etwa Hospitationen in der Kung-Fu-AG „Wir sind Vielfalt“ (Realschule Brackwede), in Lerngruppen zum Thema „Lernzeitenkonzept, Logbuch, Diagnostik über Klassenarbeiten“ (Sekundarschule Höxter) oder zum Thema „Classroommanagement“ (Realschule Schloß Neuhaus). Am Nachmittag kam die Konferenz bei der Bezirksregierung in Detmold zusammen. Orientierung für die Weiterarbeit gab das Referat des Münsteraner Pädagogik-Professors Dr. Martin Bonsen. Weitere Themen waren zum Beispiel ein Überblick über das Projekt auch für Grundschulen, „Sicherstellung der Nachhaltigkeit – Neuschulungen und Nachschulungen in OWL“ oder „Schulentwicklungsberatung im Projekt Vielfalt fördern“.

Mit der Veranstaltung zielte die Bezirksregierung darauf ab, die Entwicklungsstände an den Projektschulen deutlich zu machen, zu stabilisieren und zu befördern, wie die Konferenzleiter Christoph Höfer und Steven Förster von der Bezirksregierung erläuterten. „Vor allem aber haben wir die Perspektive auf die Grundschulen ausgerichtet und alle Projektschulen ermuntert, wechselseitig in den Austausch zu treten“, sagte Höfer.

Foto: Bezirksregierung Detmold

Samstag, 24. Februar 2018 07:00 Uhr

Kreis Höxter/Düsseldorf (red). Mit dem Gewinn des 1. Integrationspreises des Kreises Höxter im vergangenen September ging für die Geehrten auch eine Einladung in den Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen, ausgelobt durch den Landtagsabgeordneten Matthias Goeken, einher. Kürzlich durfte Goeken die Integrations-Gewinner Malalai Ansari, Heike von Brook (für Welcome Höxter) und Adalbert Grüner herzlich in der Landeshauptstadt begrüßen, nachdem sie sich gemeinsam mit 40 weiteren Personen im Bus auf den Weg gemacht hatten. Mit dabei waren weitere Flüchtlingshelfer aus dem Kreis Höxter, aber auch viele Geflüchtete.

In Düsseldorf angekommen, wurden der Gruppe Räumlichkeiten und Arbeitsabläufe des Landtags erläutert. Auch ein Besuch im Sitzungssaal bei einer Aussprache wurde ermöglicht. Danach hatten alle Besucher aus Höxter die Möglichkeit ihre Probleme und Meinungen mit dem Landtagsabgeordneten Goeken zu besprechen. Dieser Punkt war für viele Geflüchtete und Helfer der wohl wichtigste Programmpunkt. Dabei kamen auch einige Geflüchtet selbst zu Wort und ihr Landtagsabgeordneter aus dem Kreis Höxter hörte geduldig und interessiert zu.

Zum Abschluss gab es noch Kaffee und Kuchen bevor es mit dem Bus zurück in den Kreis Höxter ging. Im Bus wurden noch weitere Informationen ausgetauscht und Erfahrungen weitergegeben. Für alle Beteiligten war es ein informeller und guter Tag.

Foto: Grüner

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Wirtschaft
Donnerstag, 22. Februar 2018 06:23 Uhr
Neue Fachkräfte für Ostwestfalen – 21 Gesellenbrief mit Freude übergeben
Donnerstag, 22. Februar 2018 05:36 Uhr

Kreis Höxter (red). GfW greift das Thema mit einer informativen Veranstaltung auf Das Thema der Unternehmensnachfolge wir häufig in der Unternehmensführung unterschätz oder erst gar nicht zum Gegenstand gemacht. Dies kann erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen.

„In der täglichen Beratungspraxis ist festzustellen, dass die Frage nach einer geregelten Unternehmensnachfolge sehr oft unbeantwortet bleibt. Meistens kommen Anfragen zu einer Beratung erst dann, wenn der Ernstfall eintritt“, so Tatjana Disse, Prokuristin der GfW. Im Positiven bedeutet das, wenn die Inhaber sich überlegen, in den Ruhestand zu gehen. Im Negativfall, wenn ein unvorhersehbares Ereignis eintritt, so dass die Leitung in einem Unternehmen nicht mehr weiterarbeiten kann. Für beide Fälle sollte eine gute Vorbereitung getroffen werden, da der Nachfolgeprozess sehr komplex ist und viel Zeit in Anspruch nimmt. Dabei stehen nicht nur finanzielle, steuerliche und rechtliche Belange im Fokus, sondern vor allem auch die Moderation des Prozesses im zwischenmenschlichen Bereich. 

„Wir haben das Thema sehr früh aufgegriffen in unserer Familie. Eine Nachfolge kann nicht von heute auf morgen geregelt werden. Man muss von mindestens 10 Jahren ausgehen“, betont Klaus - Dieter Valentin Geschäftsführer des Familienbetriebes der Tischlerei Valentin in Höxter, der seine Tochter zur Nachfolgerin aufgebaut hat.

Auch Wilhelm Heidbrede (KfU – Unternehmensberatung), der seit fast 20 Jahren Unternehmensnachfolgen begleitet, sieht vor allem in den häufig sehr Komplexen Situationen, immer wieder eine neue Herausforderung. „In den Gesprächen tauchen immer wieder neue Aspekte auf, die es zu berücksichtigen gilt. Da spielen neben den rein finanziellen Fragen vor allem die zwischenmenschlichen Beziehungen eine entscheidende Rolle“, so Heidbrede. 

Leider ist das Thema in den letzten Jahren kaum sichtbar. „Vor ca. 20 Jahren wurde die Unternehmensnachfolge sowohl bundes- als auch landespolitisch verfolgt und im Rahmen von Projekten und Kampagnen sichtbar gemacht. Das ist der letzten Zeit etwas zu kurz gekommen. Auch spezielle Fördermöglichkeiten für die Unternehmensnachfolge wären zu begrüßen“, gibt Michael Stolte, Geschäftsführer der GfW, zu bedenken.

Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH bietet am Donnerstag, den 22.03.2018, in der Zeit von 17 Uhr bis ca. 19:30 Uhr eine Veranstaltung zum diesem wichtigen Thema an. Mit der Veranstaltung soll für diese unternehmerische Herausforderung sensibilisiert und Praxisansätze geliefert werden, wie eine Nachfolgeregelung in die strategische Unternehmensführung einbezogen werden kann. Im Veranstaltungsraum der GfW im Kreis Höxter mbH, Corveyer Allee 7, Höxter haben Unternehmerinnen und Unternehmer die Möglichkeit, mit Tatjana Disse von der GfW, dem erfahrenen Unternehmensberater Wilhelm Heidbrede und dem Unternehmer Klaus-Dieter Valentin von der Tischlerei Valentin RenoTec GmbH zu diskutieren und aus den Erfahrungen der Gesprächsteilnehmer Kenntnisse für das eigene Unternehmen abzuleiten.

Weitere Informationen sind bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbh unter 05271 9743-15 erhältlich. Die Anmeldung sollte bis Freitag, den 16.03.2018, unter gleicher Telefonnummer oder per E-Mail (td@gfwhoexter.de) erfolgen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Foto: GfW

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Dienstag, 20. Februar 2018 11:17 Uhr

Bad Driburg. Ganz versteckt, in einer Seitenstraße des Arnold-Janssen-Ring, reparieren und lackieren die Mitarbeiter des Karosserie- und Lackcenters Identica Fahrzeuge aller Art. „Was die meisten gar nicht wissen: uns gibt es bereits seit über 20 Jahren“, erzählt Rita Hustädte, Buchhalterin des Unternehmens. 

Wer kennt es nicht? Beim Einparken einmal kurz nicht aufgepasst und schon ist ein Kratzer im Lack. Das ist natürlich ärgerlich. Aber wie kann diesen Fauxpas in kürzester Zeit beseitigt werden? Während unseres Rundgangs in dem Karosserie- und Lackcenter Bad Driburg erklärt uns Ralf Hustädte, worauf es ankommt. „Wenn dem Kunden ein Lackschaden auffällt, kann er einfach zu uns kommen. Wir schauen uns das Fahrzeug an und nehmen die Daten auf. Das Kalkulationsprogramm errechnet auf dessen Basis die Kostensätze- dann können wir einen passenden Termin abstimmen und den Schaden beheben.“ 

Das ist jedoch bei weitem nicht alles. Die wichtigste Aufgabe beginnt mit der Abgabe des Autos zur Reparatur. Erst wird das Fahrzeug in die Karosserie-Abteilung gefahren. Dort werden die defekten Teile auseinandergebaut oder je nachdem auch die Karosserie mit einem besonderen System gerichtet. 

Anschließend werden die Komponenten verspachtelt und aufgefüllt. Danach geht es in die Lackierkabine, wo schließlich die Farbe auf die jeweiligen Teile gesprüht wird. Abschließend wird das Auto zusammengebaut und „gefinished“. „Zu jeder Reparatur gehört natürlich auch die Reinigung des jeweiligen Fahrzeugs“, erklärt Geschäftsführer Ralf Hustädte, „das gehört einfach zu unserem Service dazu.“

Neben Privatkunden gehört zum Schwerpunktbereich des Unternehmens vor allem die Abdeckung eines Unfallschadens. Insofern fungiert das Karosserie- und Lackcenter als Ansprechpartner für Versicherungen, Autohäuser und Privatpersonen. 

Zurzeit arbeiten 13 Mitarbeiter beim Identica-Standort Bad Driburg, drei davon sind in der Ausbildung zum Fahrzeuglackierer. Auch für das Ausbildungsjahr 2018/2019 hat Ralf Hustädte bereits eine Bewerbung für einen Ausbildungsplatz in seinem Unternehmen erhalten. „Auf dem Land ist es schon schwierig, junge Menschen zu finden, die in diesem Bereich eine Ausbildung beginnen möchten. Umso mehr erfreut es uns, dass wir bis jetzt immer wieder ausbilden durften und es noch immer tun.“

Das Team vom Karosserie- und Lackcenter Bad Driburg ist montags bis donnerstags von 07:45 Uhr bis 17:00 Uhr, freitags von 07:45 Uhr bis 13:00 Uhr sowie rund um die Uhr auf www.identica-hustaedte.de für seine Kunden erreichbar.

Fotos: red

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Sport
Donnerstag, 22. Februar 2018 14:35 Uhr
Mitglieder des Reitervereins Nethegau Brakel treffen sich
Mittwoch, 21. Februar 2018 05:05 Uhr

Brakel/Bad Driburg (red).  „Wenn nur ein Spieler von acht Spielern gewinnt, darf man sich nicht wundern, wenn man am Ende mit leeren Händen da steht“, so der knappe Kommentar der Schachstrategen aus Brakel und Bad Driburg nach ihrer unnötigen Heimspielniederlage gegen Elsen in der Schachverbandsklasse. Dass gleich fünf Unentschieden und zwei Niederlagen hinzukamen, verdeutlicht jedoch den denkbar knappen Ausgang.

Dabei fing es gut an für die Schachfreunde: Der bisher ungeschlagene Franz Klahold an Position sechs überspielte förmlich seinen Gegenüber und gewann problemlos und schnell. Es folgten zwei Remis von Peter Stromberg und Alexander Schmidt an den Brettern fünf bzw. eins. Danach setzte es aber auch schon die erste Niederlage von Alexander Paul an Brett drei zum 2:2 Zwischenstand. Schon jetzt deutete alles darauf hin, dass es eng werden würde. Jede Mannschaft konnte gewinnen, doch nach zwei weiteren Unentschieden von dem ebenfalls noch ungeschlagenen Andrej Becker und Wolfgang Dirichs an den Brettern sieben und acht schwanden die Hoffnungen auf einen Mannschaftssieg und ein 4:4 war urplötzlich die neue Zielvorgabe. Dieter Klahold an Position zwei und Walter Holl an vier mussten es nun richten, doch „Fortuna“ war sicherlich nicht auf Seiten der Schachfreunde, da Walter Holl zwar sein Turmendspiel problemlos remisierte, Dieter Klahold aber dem druckvollen Spiel seines Gegners nichts mehr entgegenzusetzen hatte, einmal entscheidend fehl griff und nach drei weiteren Zügen aufgab.

Am 11. März geht es zum Spitzenreiter nach Bad Oeynhausen und im heimischen Schachlager hofft man auf den Einsatz von Spitzenspielerin Heidemarie Kluge, die diesmal zeitgleich für Allianz Leipzig in der Schachfrauenbundesliga aktiv war.

Montag, 19. Februar 2018 06:34 Uhr

Brakel (mhn). Mit einem deutlichen 21:35-Sieg kehren die Handballer des DJK Brakel von der Auswärtsbegegnung beim TuS Brake zurück. Bis zum 4:4 in der 7. Spielminute konnte Brake die Partie noch ausgeglichen gestalten, doch fortan setzte sich Brakel Tor um Tor ab. Durch zwei Treffer von Peter Heinemann sowie Finn Rüther konnte Brakel den Vorsprung zwischenzeitlich auf 6:10 ausbauen. Zwar verkürzte Brake in der Folge wieder auf einen Treffer zum 9:10, doch Finn Rüther stellte die Weichen mit zwei weiteren Treffern wieder auf eine deutlichere Führung – 9:12.

Die letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit gehörten dann eindeutig Brakel. Bis auf 12:18 konnte sich Brakel absetzen. Auch nach dem Seitenwechsel kontrollierte Brakel das Geschehen. Nach etwas mehr als 41 Minuten führte Brakel mit 15:23, bevor Peter Heinemann noch das 15:24 erzielen konnte. Am Ende siegte Brakel klar mit 21:32. In der Tabelle steht Brakel auf Platz fünf.

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Panorama
Samstag, 24. Februar 2018 06:18 Uhr
Straßen.NRW-Mitarbeiter holen Vizeweltmeister-Titel im Schneepflug-Fahren
Mittwoch, 21. Februar 2018 13:18 Uhr

Paderborn (red). Im Rahmen der Ausstellung „Briten in Westfalen“ hält die Landschaftsarchitektin Verena Butt aus Hannover am Freitag, 23. Februar, im Stadtmuseum Paderborn einen Vortrag zum Thema: „Von der Landebahn zum Park. Neue Freiräume auf militärischen Flächen.“ Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und endet um 20.30 Uhr.

Mit dem Abzug des Militärs ergeben sich vielschichtige Fragen: Was wird aus Flugplätzen, Munitionsdepots und Manövergeländen? Wie wird bei der Umgestaltung der Landschaft mit den Spuren der militärischen Geschichteumgegangen? Welche Geschichte bleibt bei der Umgestaltung von Flächen sichtbar und welche verschwindet? Wie sollen künftige Generationen die Landschaft erleben?

Die Konversion eröffnet viele Möglichkeiten für die Freiraumgestaltung. Verena Butt präsentiert anhand vieler Fotos spannende Projekte aus anderen Regionen Deutschlands und stellt unterschiedliche Lösungsansätze für militärische Flächen zur Diskussion. Der Eintritt ist frei.

Foto: Butt

Mittwoch, 21. Februar 2018 06:46 Uhr

Steinheim (red). Kultur der härteren Art präsentiert die Junge Kultur Steinheim am Samstag, den 3. März in der Steinheimer Stadthalle. Dann geht das „Still Reaching for Darkness“-Festival laut und eindrucksvoll in seine mittlerweile 11. Runde. Sechs Bands stehen an diesem Abend auf der Bühne und das Line-up weiß auch dieses Mal wieder vollends zu überzeugen. 

Mit dabei sind „Past Insane“ (Death/Thrash Metal) aus Bad Pyrmont/Lügde, „Necrotic Woods“ (Black Metal) aus Steinheim, „Orphalis“ (Technical Death Metal) aus Dortmund, „Cyborg“ (Sci-Fi-Metal) aus Hamburg und „Hyems“ (Black Metal) aus Marburg. 

Als Headliner wird zudem die Paderborner Band „Bloodwork“ (Melodic Death Metal) für eine Show der Extraklasse sorgen. 2006 gegründet, spielten sie schon auf dem „Wacken“- und „Summer Breeze“-Open Air. Außerdem waren sie unter anderem mit Hatesphere, Drone und The Sorrow auf Tour.

„Past Insane“ werden das 11. „Still Reaching for Darkness“-Festival als Opener einläuten. Obwohl sich das Quartett erst 2017 gegründet hat, sind die Mitglieder keine unbeschriebenen Blätter. Zu ihnen gehören unter anderem ehemalige, aktive und Session-Mitglieder von A.M.E.S., Motsognir, Mania, Psychedelic Bullet und Necrotic Woods. Die Besucher des SRFD-Festivals erwartet also ein deftiges Line-up von über fünf Stunden, die Bandbreite reicht dabei von Thrash und Black bis hin zu Death Metal. Der Einlass beginnt um 18 Uhr, die erste Band spielt um 18:45 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro an der Abendkasse. Wer früh kommt, kann noch 2 Euro sparen, denn bis 19 Uhr kostet der Eintritt nur 8 Euro.

Weitere Informationen gibt es auf der Festival-Homepage unter www.srfd-festival.de oder unter www.jungekultur.de.

Foto: Bloodwork, Cyborg

 

Montag, 19. Februar 2018 09:47 Uhr

Höxter (red). Seit dem 10. Januar dieses Jahres touren die weltweit besten Irish-Dance-Künstler im Rahmen von „Magic oft he Dance“ durch Deutschland. Jetzt kommt das weltbekannte und faszinierende Ensemble am 24. Februar zum Tour-Finale nach Höxter. Die gute Nachricht lautet: es gibt noch Karten, jedoch nur noch ganz wenige, die an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich sind.

Die vielfach preisgekrönte, international erfolg- und traditionsreichste Irish Dance Show entführt die Zuschauer auf eine emotionale Reise auf die grüne Insel – das ist irisches Lebensgefühl pur, getanzt und gesungen, gefeiert und umjubelt.

In den beiden Hauptrollen agieren einerseits die dreimalige Irish Dance Weltmeisterin Megan Kerrigan und andererseits der aktuelle Shooting-Star der internationalen irischen Tanzszene, der 25-jährige Matt Smith.

Matt Smith stammt aus London und hat in Großbritannien sowie Irland alle wichtigen Wettbewerbe gewonnen. Seit seinem 17. Lebensjahr führten ihn Irish Dance Tourneen nach Nord- und Südamerika, Europa und Asien. Höhepunkt waren Auftritte im legendären Caesar’s Palace in Las Vegas, dem Palais de Congrès in Paris sowie der Londoner Wembley Arena. Besonders stolz ist er auf seine virtuosen, begeistert aufgenommenen Tänze im Londoner West End.

Weitere bekannte Ensemblemitglieder sind Cathal Byrne, einer der bekanntesten und erfahrensten Stepptänzer der Welt, die irische Tänzerin Maxine Spelman, die alle internationalen, irischen und britischen Turniere gewonnen hat, sowie die australische Stepptänzerin Shea Bolton Gough, die nicht nur seit Jahren eine der Top Ten Irish Dance Künstlerinnen ist, sondern auch in Musicals wie Les Misérables, Cinderella, West Side Story und Sweet Todd zu sehen war.

Die neue Show wurde unter anderem von John Carey, der internationalen Irish Dance Legende und achtmaligem Weltmeister des Irish Dance, choreografiert: „Unsere Show ist eine explosive, rasante und temperamentvolle Inszenierung, die auf einer Liebesgeschichte zur Zeit der großen Hungersnot in Irland basiert. Das sind spektakuläre Rhythmen, die einfach anstecken und das Publikum rund um in die Welt begeistern – auch nach fast 20 Jahren.“

 Die Show vereint die besten Stepptänzer der Welt, mitreißende Musik, tolle Bühnen- und Pyroeffekte in atemberaubenden Choreographien. Bis heute hat die Erfolgsproduktion mit über 3.000 Shows Millionen von Besuchern in fast allen Großstädten der Welt wie Dublin, London, Berlin, Paris, Moskau, Wien, Madrid, Lissabon, Taipeh, Monte Carlo und Rio de Janeiro begeistert.

 Die getanzte Liebesgeschichte wird erzählt von der Stimme der unvergessen Hollywoodlegende Sir Christopher Lee, bekannt unter anderem aus der „Herr der Ringe“- und der „Krieg der Sterne"-Saga. 

Die zweistündige Show begeistert in vielen Städten nicht nur auf der Bühne, sondern kann auch auf großen Seiten-Bildschirmen live verfolgt werden – damit kann das Publikum noch tiefer in die Inszenierung eintauchen und die Details der atemberaubenden Fußarbeit beobachten: Die Wucht der Leidenschaft, mit der diese Tänzer von der ersten bis zur letzten Minute auf der Bühne agieren, drückt die Zuschauer in den Theatersitz. Scheinbar mühelos leicht tackern die Füße den Rhythmus in die Bühnenbretter, rasant wie ein Formel-1-Duell, mitreißend wie ein Sturmwind. Gänsehaut, es kribbelt in den Zehenspitzen, während das Auge kaum den unfassbar schnellen Fußbewegungen folgen kann.

Restkarten für die Veranstaltung am Samstag, 24. Februar, in der Residenz Stadthalle Höxter um 20 Uhr sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Foto: Star Entertainment GmbH

Sonntag, 18. Februar 2018 07:50 Uhr

Höxter (red). Mehr als 200 interessierte Bürgerinnen und Bürger waren am Freitagabend in das historische Rathaus nach Höxter gekommen, um die Einschätzung der Gutachter vom Landschaftsarchitektenbüro Heuschneider aus Rheda-Wiedenbrück zu hören, ob eine Landesgartenschau in Höxter realisiert werden kann. Beim Infoabend im Ratssaal rieten die Gutachter Laura Heuschneider und Elmar Pröbsting der Stadt Höxter dazu, sich für die Landesgartenschau im Jahr 2023 zu bewerben. Das ist das Ergebnis der sogenannten Machbarkeitsstudie, die von der Stadtverwaltung Höxter in Auftrag gegeben worden ist.

Ob die Stadt Höxter am ersten März seine Bewerbung in Düsseldorf abgibt, darüber entscheidet abschließend jedoch der Rat am nächsten Donnerstag, den 22. Februar in der Ratssitzung, die um 18:30 Uhr beginnt. Sowohl Bürgermeister Alexander Fischer als auch die Baudezernentin Claudia Koch sehen die Bewerbung positiv und rieten zu einem eindeutigen „Ja“. Bürgermeister Fischer sieht die Stadt Höxter sogar schon in der ersten Liga der Touristen-Magnete. „Stadtentwicklung braucht Mut, Kraft und einen festen Willen“, ergänzte die Baudezernentin Claudia Koch. Auch das zukünftige Landesgartenschau-Gelände stellten die Gutachter vor: Geeignet seien die Höxteraner Wallanlagen zwischen der Grubestraße und der Corbiestraße, die Welterbestätte Corvey sowie das Gelände an der Weserpromenade zwischen Corvey und dem R1 an der Stummrigen Straße.

Das Land wird pauschal sechs Millionen Euro als Zuschuss gewähren. Dennoch müsse die Stadt Höxter ebenfalls kräftig investieren, knapp fünf Millionen Euro beträgt der Eigenanteil der geschätzten 10,5 Millionen teuren Landesgartenschau. Bad Lippspringe habe von der Landesgartenschau profitiert. Ein Gewinn sei allerdings auch nicht garantiert, berichtet das Büro. Je mehr Besucher kämen, desto geringer würden aber die Kosten werden. Man rechne zurückhaltend mit etwas mehr als 400.000 Besuchern. „Das Risiko einzugehen“, dazu riet Claudia Koch auf der Infoveranstaltung. Für Höxter bedeute dieses Vorhaben auch eine nachhaltige Aufwertung an vielen Stellen der Stadt.

Der Rathaussaal war voll. Dicht drängten sich die Bürgerinnen und Bürger aneinander. Viele von Ihnen waren von den Details beeindruckt, die die Planer vorlegten. Es gab aber auch kritische Stimmen, welche die finanziellen Belastungen des städtischen Haushalts kritisierten.

Foto: Kube

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