Kreis Höxter (red). Die SPD im Kreis Höxter hat Nora Wieners als Kandidatin aufgestellt. Die Landtagswahl in NRW wird am 25. April 2027 stattfinden. Auf dem Parteitag, der von Dr. Marcel Franzmann, Vorsitzender der SPD Kreis Höxter, eröffnet wurde, erhielt Nora Wieners das Vertrauen der Delegierten und geht damit als Landtagskandidatin der Sozialdemokratie für den Wahlkreis Höxter in den kommenden Wahlkampf.
In seiner Eröffnungsrede machte Dr. Marcel Franzmann deutlich, dass die Aufstellung der Kandidatin weit mehr sei als ein formaler Akt. Es gehe um eine Richtungsentscheidung für den Kreis Höxter und um die Frage, wer die Interessen der Region in Düsseldorf mit Nachdruck vertreten könne. Dr. Franzmann betonte, der ländliche Raum dürfe von der Landespolitik nicht länger übersehen werden. Nordrhein-Westfalen finde nicht nur in den Ballungszentren statt, sondern auch im Osten des Landes – in Städten und Dörfern wie im Kreis Höxter.
„Wir brauchen eine Landesregierung, die uns die Werkzeuge gibt, damit wir hier vor Ort modern, sicher und gerecht leben können“, machte Dr. Marcel Franzmann deutlich. Themen wie verlässliche Kitas und Schulen, eine gute medizinische Versorgung, faire Bedingungen bei der Energiewende, ein funktionierender öffentlicher Nahverkehr und starke Kommunen müssten endlich stärker in den Mittelpunkt der Landespolitik rücken.
Nora Wieners stellte in ihrer Rede die soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt. Sie betonte, dass sie für ein Nordrhein-Westfalen eintritt, das auf Zusammenhalt setzt, statt Menschen gegeneinander auszuspielen. Der aktuellen Landesregierung warf sie vor, in zentralen Politikfeldern den klaren Kurs verloren zu haben: Statt nachhaltiger Lösungen gebe es zu oft nur Stückwerk – mit Entscheidungen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt schwächen und Belastungen ungleich verteilen.
Als konkrete Beispiele nannte Wieners die angespannte Lage in den Kitas, steigende Pflegekosten sowie die besonderen Herausforderungen im ländlichen Raum. Mit Blick auf die Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) machte sie deutlich, dass diese die strukturellen Probleme nicht ausreichend gelöst habe. Gute Bildung beginne in der Kita und dürfe weder vom Wohnort noch von der finanziellen Situation der Kommunen abhängen. Gleichzeitig müsse Pflege bezahlbar bleiben und dürfe Familien nicht an ihre finanziellen Grenzen bringen.
„Ich kandidiere, weil ich nicht akzeptiere, dass Chancen ungleich verteilt sind. Und ich kandidiere, weil ich daran glaube, dass wir als Sozialdemokratie die Kraft haben, dieses Land gerechter zu machen“, sagte Nora Wieners.
Die SPD Kreis Höxter sieht in Nora Wieners eine Kandidatin, die die Lebenswirklichkeit der Menschen im Kreis kennt und mit klarer Haltung nach Düsseldorf tragen will. Sie stehe für Respekt vor der Lebensleistung der Älteren, für die Sorgen junger Familien und für die Menschen, die den Kreis Höxter täglich am Laufen halten.
Mit der Nominierung von Nora Wieners setzt die SPD Kreis Höxter ein klares Signal des Aufbruchs. Der Wahlkampf soll unter dem Anspruch stehen, Nordrhein-Westfalen gerechter zu machen und dem Kreis Höxter eine starke Stimme im Landtag zu geben.