Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Dienstag, 02. Juni 2020 11:09 Uhr
Kreis Höxter: So haben sich die Coronazahlen in der vergangenen Woche entwickelt
Samstag, 30. Mai 2020 12:12 Uhr

NRW (red). Ab dem heutigen Samstag, 30. Mai 2020, gelten in Nordrhein-Westfalen im Zuge des Nordrhein-Westfalen-Plans der Landesregierung weitere Öffnungen der Anti-Corona-Maßnahmen. Dazu gehören unter anderem die Öffnung der Kontaktbeschränkung auf Gruppen von bis zu zehn Personen entsprechend der jüngsten Verständigung zwischen Bund und Ländern, Regelungen zur Durchführung von Veranstaltungen in Kinos, Theatern, Opern- und Konzerthäusern und anderen öffentlichen oder privaten Kultureinrichtungen sowie Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport.

Ministerpräsident Armin Laschet: „Seit den ersten Öffnungen am 20. April ist die Zahl der täglichen Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen um mehr als 75 Prozent zurückgegangen. Lag sie im April im Wochendurchschnitt noch bei deutlich mehr als 500, liegt sie – Stand 27. Mai – landesweit bei 102.

Den Menschen in unserem Land gebührt ein großer Dank. Das verantwortliche, rücksichtsvolle Verhalten der übergroßen Mehrheit beim Umgang mit der Covid-19-Pandemie erlaubt es uns, weitere Schritte unseres Nordrhein-Westfalen-Plans umzusetzen. Wir können unseren umsichtigen Kurs stufenweiser Öffnungen fortsetzen und damit den nächsten Schritt in eine verantwortungsvolle Normalität gehen. Wir setzen dabei weiter auf die Vernunft und die Eigenverantwortung der Menschen in unserem Land. Unverändert gilt es, wo immer möglich Abstand zu halten und verantwortungsvoll sich selbst und anderen gegenüber zu handeln.“

Der Nordrhein-Westfalen-Plan sieht für einzelne Bereiche unterschiedliche Stufen mit Zieldaten vor, die abhängig von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens umgesetzt werden sollen. Dieses Vorgehen bietet den Bürgerinnen und Bürgern in Nordrhein-Westfalen gleichzeitig Gesundheitsschutz sowie Planbarkeit und Verlässlichkeit für das wirtschaftliche und öffentliche Leben. Öffnungen finden unter stetiger Evaluierung und ausdrücklichem Vorbehalt der Entwicklung des Infektionsgeschehens statt. Bei den genannten Daten handelt es sich ebenfalls ausdrücklich um Zieldaten, bei denen auch von Abweichungen auszugehen ist.

Die entsprechende rechtliche Verordnung wurde am Mittwoch, 27. Mai 2020 verkündet und tritt am 30. Mai 2020 in Kraft. Sie ist hier abrufbar.

Die neuen Regelungen im Einzelnen Folgende Erleichterungen sieht die neue Corona-Schutzverordnung der Landesregierung für Nordrhein-Westfalen ab dem 30. Mai 2020 vor:

  1. Kontaktbeschränkungen und Verhaltensregeln
    Die bestehenden Kontaktbeschränkungen werden entsprechend dem Beschluss zwischen Bund und Ländern vom 26. Mai 2020 so weiterentwickelt, dass sich neben den bisher möglichen Konstellationen (Familie oder zwei Hausstände) eine Gruppe von bis zu zehn Personen im öffentlichen Raum treffen darf. Dies gilt unter der Voraussetzung, dass eine Rückverfolgbarkeit der am Treffen beteiligten Personen sichergestellt ist. Im Übrigen gilt die allgemeine Abstandsregel von 1,5 Metern fort, auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in bestimmten Bereichen.

  2. Kultureinrichtungen
    Kinos, Theater, Opern und Konzerthäuser können wieder für Besucher öffnen, wenn sie den Hygiene- und Infektionsschutz sicherstellen. Dies gilt auch für Veranstaltungsbereiche im Freien. Ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept ist notwendig, wenn mehr als ein Viertel der regulären Zuschauerkapazität oder mehr als 100 Personen zuschauen sollen.

  3. Sport
    Personengruppen, die sich im Rahmen der Kontaktbeschränkungen treffen dürfen, wird auch der nicht-kontaktfreie Sport im Freien wieder gestattet. In diesem Rahmen sind Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport im Freien unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts wieder zulässig – auch die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen unter Auflagen. Im Übrigen bleibt der Sport-, Trainings- und Wettkampfbetrieb mit unvermeidbarem Körperkontakt weiterhin untersagt. Bahnen-Schwimmbecken, auch in Hallenbädern, können ihren Betrieb wiederaufnehmen.

  4. Ferienangebote
    Busreisen sind unter den Bedingungen des Infektionsschutzes wieder möglich. Schüler können ihre Sommerferien wieder mit Tagesausflügen, Ferienfreizeiten, Stadtranderholung und Ferienreisen unter Einhaltung der Hygiene- und Schutzvorschriften verbringen.

  5. Messen, Kongresse, Tagungen
    Fachmessen, Fachkongresse und -tagungen sind mit Schutzkonzepten wieder zulässig.
Montag, 25. Mai 2020 10:10 Uhr

Kreis Höxter (red). Seit Freitag sind im Kreis Höxter wieder vier Neuinfektionen mit dem Coronavirus bekannt geworden. Nachdem Freitag 345 Infektionen gemeldet worden sind, stieg die Zahl über das Wochenende auf 349. Alle vier neuen Fälle sind in Willebadessen aufgetreten. Somit sind im Kreis Höxter zurzeit 41 aktuelle Infektionen (+3 im Vergleich zum Freitag) bekannt, da im gleichen Zeitraum eine weitere Person genesen ist.

Samstag, 23. Mai 2020 11:17 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Kreis Höxter musste am Samstagmorgen leider mitteilen, dass eine weitere positiv auf das Coronavirus getestete Person im Kreisgebiet verstorben ist. Es handelt sich um eine 84-jährige Person, die in Höxter gemeldet war. Damit ist die Zahl der verstorbenen Personen auf 17 angestiegen.

Im Kreis Höxter wurden bisher insgesamt 345 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen. 290 Personen gelten als genesen, sodass aktuell von 38 Infektionen auszugehen ist.

Mittwoch, 20. Mai 2020 11:23 Uhr

Kreis Höxter (red). Zwei neue Corona-Fälle vermeldet der Kreis Höxter am Mittwochmorgen, nachdem jeweils in Bad Driburg und Willebadessen eine weitere Infektion entdeckt worden ist. Binnen 24 Stunden ist die Zahl der gesamten Infektionen von 334 auf 336 angestiegen. Die Zahl der Genesenen stieg jedoch gleichzeitig von 270 auf 276, sodass ein Rückgang bei den aktuellen Infektionen von 48 auf 44 vermeldet werden kann.

Region Aktiv
Montag, 01. Juni 2020 11:37 Uhr
Im Klinikum Weser-Egge sind Besuche weiterhin nur mit telefonischer Anmeldung möglich
Montag, 01. Juni 2020 11:29 Uhr

Kreis Höxter (red). Die diesjährige Sommeraktion ‚Mit dem Rad zur Arbeit‘ von ADFC und AOK startet coronabedingt erst am 1. Juni statt am 1. Mai. Dafür erweitern die Organisatoren den Kreis der Aktiven: Mitmachen können auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im Homeoffice tätig sind. Denn für sie geht es darum, bei der Arbeit zu Hause für ausreichend körperliche Bewegung zu sorgen, mobil und gesund zu bleiben. „Viele Menschen haben in Zeiten von Corona das Rad für sich neu entdeckt. Das ist gut für die Gesundheit und für die Umwelt. Außerdem ist es eine tolle Möglichkeit, um sich fit zu halten. Das gilt natürlich auch für diejenigen, die jetzt im Homeoffice arbeiten“, so AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. Die Initiatoren AOK NordWest und Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) rufen alle Menschen im Kreis Höxter auf, zwischen dem 1. Juni und 30. September das Auto stehenzulassen und an mindestens 20 (Arbeits-)Tagen mit dem Rad zur Arbeit oder für die Fitness zu fahren.

Vor Arbeitsbeginn, zwischendurch oder nach Feierabend etwas für die eigene Gesundheit tun, das ist erst recht in diesem Jahr für bei der Aktion ‚Mit dem Rad zur Arbeit‘ erwünscht. Auch wer im Homeoffice arbeitet, kann teilnehmen, das Radfahren dabei in den Alltag integrieren und ‚Fitness-Fahrten‘ in den Aktionskalender eintragen. Damit reagieren die Veranstalter auf die durch die Pandemie derzeit veränderten Arbeitsbedingungen in zahlreichen Unternehmen.

Auch Pendler können selbstverständlich gern mitmachen, die das Rad bis zur Bus- oder Bahnhaltestelle nutzen. Teilnehmen können sowohl Einzelfahrer als auch Radler-Teams mit bis zu vier Personen. „Beim Radfahren ist es gut möglich, sich zu bewegen und gleichzeitig den nötigen Sicherheitsabstand einzuhalten. Bereits eine halbe Stunde Bewegung am Tag steigert die Fitness und stärkt das Immunsystem. Und das ist besonders in Zeiten von Corona wichtig“, so Wehmhöner. Dazu wollen AOK NordWest und der ADFC mit ihrer gemeinsamen Aktion ‚Mit dem Rad zur Arbeit‘ auch in Corona-Zeiten motivieren und beitragen. Eintragungen im Aktionskalender werden ab 1. Mai akzeptiert. Allein im vergangen Jahr interessierten sich rund 33.000 Radler in Westfalen-Lippe für diese Aktion.                                 

Die Teilnahmeunterlagen mit dem Aktionskalender sind ab sofort verfügbar. In Corona-Zeiten sollte vorrangig der Download im Internet unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de  genutzt werden. Außerdem sind die Unterlagen in jedem AOK-Kundencenter und in den Geschäftsstellen des ADFC erhältlich. Im Aktionskalender werden die Tage angekreuzt, an denen mit dem Rad zur Arbeit gefahren wurde. Unter allen Teilnehmern und auch den Teams werden am Ende der Aktion attraktive Preise ausgelost, die alle von Drittfirmen zur Verfügung gestellt wurden. 

Foto: AOK/hfr

Samstag, 30. Mai 2020 12:06 Uhr

Brakel (red). Der Ehrenfriedhof am Brakeler Kaiser-Wilhelm-Hain ist im Zusammenwirken von Land, Kreis und Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge umfangreich instandgesetzt worden. Bei einem Besuch der Anlage betonte Landrat Friedhelm Spieker in seiner Funktion als Vorsitzender des Kreisverbands des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge: „Wir stehen in der gemeinsamen Verantwortung, diese Erinnerungsstätte zu pflegen.“ Das Ergebnis der Maßnahmen sei sehr gelungen. Das Erscheinungsbild der Anlage habe deutlich gewonnen.

Besonders sanierungsbedürftig war der mit Sandsteinplatten gestaltete Weg, der im weiten Bogen entlang der Soldatengräber verläuft. „Lose Platten mussten aufgenommen, teilweise ersetzt und neu verlegt werden“, sagte die Leiterin der Abteilung Interne Dienstleistungen und Gebäude beim Kreis Höxter, Elisabeth Henneke, die für die Koordinierung der Instandsetzungs- und Sicherungsmaßnahmen verantwortlich war.

Die Gräber der 286 Kriegstoten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg Soldatengräber seien gärtnerisch gepflegt und aufgelichtet worden. „Das Efeu wurde entfernt, der Rasen neu eingesät“, erläutert Henneke. Sichtbare Eingriffe waren auch im Baumbestand rund um die Anlage notwendig, weil einige Bäume so starke Schäden aufwiesen, dass die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben war. Neuanpflanzungen sind frühestens ab Herbst vorgesehen. Repariert und neu lackiert wurden die Torflügel im Eingangsbereich. Auch der Wildschutzzaun wurde instandgesetzt.

Ein Großteil der Gesamtkosten in Höhe von rund 34.000 Euro wurde mit Fördermitteln des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert. Die Maßnahmen wurden ausschließlich von heimischen Firmen durchgeführt.

„Der Ehrenfriedhof ist ein würdiger Ort, an dem wir jedes Jahr am Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedenken“, bekräftigte der Geschäftsführer des Kreisverbands Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Gerhard Handermann, die Bedeutung der Anlage am Fuße der Hinnenburg. „Die Anlage ist jetzt wieder schön hergerichtet und lädt bei gutem Wetter zum Verweilen ein“, freut er sich über das Ergebnis der durchgeführten Instandsetzungsmaßnahmen.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist eine humanitäre Organisation, die sich für die Versöhnung über den Gräbern, die Verständigung zwischen den Völkern und die Arbeit für den Frieden engagiert. Ein weiterer Schwerpunkt unserer ehrenamtlichen Tätigkeit ist die Jugend- und Bildungsarbeit.

Mehr Informationen: www.volksbund.de

Foto: Kreis Höxter

Samstag, 30. Mai 2020 11:58 Uhr

Kreis Höxter (red). Wer mit dem Fahrrad fährt, hält sich nicht nur fit, sondern schont zugleich die Umwelt und spart Energiekosten. „Das sind drei gute Gründe, die für das umweltfreundliche Verkehrsmittel sprechen“, sagt Landrat Friedhelm Spieker zum Auftakt der bundesweiten Klimakampagne „Stadtradeln“, an der sich erstmals der Kreis Höxter gemeinsam mit den zehn kreisangehörigen Städten beteiligt.

Bei diesem Wettbewerb geht es darum, 21 Tage lang möglichst oft auf das Fahrrad umzusteigen und viele Alltagswege mit dem klimafreundlichen Verkehrsmittel zurückzulegen. „In einem ländlichen Kreis werden wir nicht ohne Auto auskommen. Aber gerade für kurze Strecken ist das Fahrrad eine gute Alternative, die wir noch viel öfter nutzen können“, sagt Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln in seiner Funktion als Sprecher der Bürgermeister. Er freue sich, dass alle Städte im Kreis an einem Strang ziehen und beim Wettbewerb mitmachen.

Gesucht werden Deutschlands fahrradaktivste Kommunen sowie die fleißigsten Teams und Radler der Region. Innerhalb des dreiwöchigen Aktionszeitraums vom 5. Juni bis zum 25. Juni gilt es, beruflich oder privat möglichst viele Kilometer mit dem Rad zurückzulegen. „Wir freuen uns, wenn kreisweit viele Fahrradbegeisterte bei der Aktion mitmachen und möglichst viele Wege mit dem Rad statt mit dem Auto zurücklegen“, wirbt Spieker für eine starke Beteiligung.

„Rund ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entsteht im Verkehr“, betont die Klimaschutzmanagerin des Kreises Höxter, Carolin Röttger. Besonders der innerörtliche Verkehr verursache einen hohen CO2-Ausstoß. „Wenn wir es schafften, ein Drittel der Kurzstrecken mit dem Fahrrad zu absolvieren, könnten wir in Deutschland rund 7,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid vermeiden“, rechnet sie vor. Dazu wolle der Wettbewerb „Stadtradeln“ mobilisieren.

Mitmachen können Einzelpersonen und Teams, die im Kreis Höxter wohnen, arbeiten, eine Schule oder Hochschule besuchen oder einem heimischen Verein angehören. Die mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer können per Hand mit einem Erfassungsbogen oder digital per App oder im Internet dokumentiert werden. Am Ende der Laufzeit werden die geradelten Kilometer gezählt und die besten Kommunen vom Klima-Bündnis ausgezeichnet. Der Kreis und die Städte werden ebenfalls Preise unter allen aktiven Radelnden verlosen.

Anmeldung und Information

Wer mitmachen möchte, kann sich schon jetzt unter www.stadtradeln.de/kreis-hoexter  anmelden, am besten direkt auf der Seite der jeweiligen Kommune. Alle gefahrenen Kilometer fließen in die Stadt- und Kreiswertung mit ein.

Mehr Informationen unter www.stadtradeln.de  und www.klimaschutz.kreis-hoexter.de

Fragen beantwortet gern die Klimaschutzmanagerin des Kreises Höxter, Carolin Röttger. Sie ist zu erreichen unter der Telefonnummer 05271/965-4215 oder per E-Mail an die Adresse c.roettger@kreis-hoexter.de

 

Infokasten

Ins Leben gerufen wurde die Kampagne Stadtradeln vom Klima-Bündnis, dem weltweit größten Städtenetzwerk, das sich für den Klimaschutz einsetzt. Die Mitglieder - von der ländlichen Gemeinde bis zur Millionenstadt - verstehen den Klimawandel als eine globale Herausforderung, die lokale Lösungen erfordert. Seit mehr als 25 Jahren setzen sich die rund 1.700 Mitglieder in mehr als 25 europäischen Ländern für das Weltklima ein.

Foto: Kreis Höxter

Freitag, 29. Mai 2020 11:11 Uhr

Kreis Höxter (red). Als die EU-Förderung namens „LEADER“ im August 2016 im Kreis Höxter startete, war das französische Kürzel für die Förderung des ländlichen Raumes vor Ort noch relativ unbekannt. Das hat sich nach mehr als drei Jahren verändert. Inzwischen gibt es in jeder Kommune mindestens ein LEADER gefördertes Projekt und nach und nach wird das Wort „LEADER“ zum Inbegriff der Regionalentwicklung im Kreis.

Dass es in der LEADER-Region Kreis Höxter hervorragend läuft, hat auch das Landesministerium bemerkt. „Bei der alljährlichen Dienstbesprechung Anfang des Jahres in Düsseldorf wurde deutlich, dass wir bereits Ende 2019 mit gut 90 % die beste Mittelbindung aller 28 Regionen in NRW hatten“ berichtet Regionalmanagerin Christiane Sasse.

„Inzwischen sind unsere gesamten Mittel in mehr als 30 Projekten gebunden. Und das, obwohl wir mit einer der höchsten Fördersummen ausgestattet waren“ ergänzt Lia Potthast, die in Teilzeit im Regionalmanagementbüro arbeitet. Da Zweidrittel der 28 LEADER-Regionen in NRW noch viele Fördermittel übrig haben und eine komplette Mittelbindung in den kommenden bis Ende 2021 nicht abzusehen ist, wurde der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) weiteres Budget an die Hand gegeben. „Das freut uns, denn wir haben dadurch einen frischen Bonus von 155.000 € erhalten, mit dem neue Projekt angestoßen werden können“ erläutert der stellvertretende Vereinsvorsitzende Johannes Potthast aus Hohehaus.

„Dass LEADER trotz der hohen bürokratischen Anforderungen beim Erarbeiten der Anträge bei uns im Kreis so herausragend funktioniert, ist sicherlich der guten Arbeit unseres Regionalmanagements zu verdanken. Hier wird beraten, vernetzt und Projekte werden angestoßen. Aber auch bei den Akteuren geht es vorbildlich zu. Für eine gute Dorf- und Regionalentwicklung besitzen wir engagierte Menschen vor Ort, die zukunftsträchtige Ideen haben, kräftig mit anpacken, andere motivieren können und sich nicht von der Bürokratie der Antragsstellung abschrecken lassen“ sagt der Vorsitzende Uwe Wischkony aus Hardehausen begeistert. Deutlich wird das darin, dass mehr als die Hälfte aller Projekte von privaten Projektträger wie Vereine, Kirchen, Körperschaften und Stiftungen geführt werden, die zugleich auch mehr als die Hälfte der Fördermittel binden.

Die Projekte werden mit max. 65% gefördert, den Eigenanteil von 35% muss jeder Projektträger selbst aufbringen. So entstehen aus den bisherigen 2,5 Mio. Fördermitteln schnell Investitionen von insgesamt knapp 4 Mio. im Kreis. „Stolz macht uns auch, dass wir so viele Eigenanteile durch verschiedene Stiftungen vermitteln konnten“ sagt Sasse, die darin ihre Erfahrung hat. Dazu zählen die NRW-Stiftung die für das Bildungshaus Modexen und die Ausstellung „Naturerlebnis Diemeltal“ in Dalheim gewonnen werden konnte sowie kirchliche, soziale und andere Stiftungen. Sie alle sind ein Bonus für den Kreis Höxter, denn so werden einige Projekte zu 100% fremdfinanziert wie z.B. der Bau des Bildungshauses in Modexen. Das Regionalmanagement freut sich darauf, aus dem Ideenpotenzial der Bürger gemeinsam noch weitere Projekte zu entwickeln.

Foto: LEADER Kreis Höxter

Blaulicht
Sonntag, 31. Mai 2020 13:18 Uhr
Autofahrer bringt Fahrradfahrer zu Fall und flüchtet
Freitag, 29. Mai 2020 14:36 Uhr

Altenbeken (red). Bei einem Alleinunfall auf der Neuenheerser Straße (K38)bei Altenbeken-Schwanery hat ein 53-jähriger Autofahrer am Donnerstag tödliche Verletzungen erlitten. Der Mann fuhr gegen 08.10 Uhr mit Dacia Logan auf der Neuenheerser Straße von Schwaney in Richtung L828 (Strecke Buke-Neuenheerse). In einer leichten Linkskurve kam der Wagen aus unbekannter Ursache nach rechts von der Straße ab und prallte frontal gegen einen Baum. Der schwerstverletzte Fahrer wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem total beschädigten Kombi befreit werden. Der eingesetzte Notarzt führte Reanimationsmaßnahmen durch und forderte einen Rettungshubschrauber an. Infolge seiner schweren Verletzungen verstarb der 53-Jährige noch am Unfallort. Die K38 war im Bereich der Unfallstelle bis 11.10 Uhr gesperrt.

Donnerstag, 28. Mai 2020 12:13 Uhr

Bad Driburg (red). Mit Fahndungsfotos aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei einen Täter nach einem Diebstahl und Computerbetrug mit einer entwendeten EC-Karte. Am Dienstag, 18.02.2020, wurde in der Filiale eines Discounters an der Straße "Am Siedlerplatz" in Bad Driburg einer Kundin das Portemonnaie gestohlen. Mit der erbeuteten EC-Karte hob der unbekannte Täter offenbar unmittelbar nach der Tat um 11:36 Uhr und um 11:37 Uhr an einem Geldautomaten an der "Dringenberger Straße" Bargeld in vierstelliger Höhe ab. Dabei wurde der Täter von der Überwachungskamera aufgezeichnet. Der unbekannte Mann hat kurze dunkle Haare, trägt eine Sonnenbrille und ist bekleidet mit einer schwarzen Kapuzenjacke. Mittlerweile hat das Amtsgericht die Bilder zur öffentlichen Fahndung freigegeben. Wer Hinweise zu dem abgebildeten Mann geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Warburg unter der Rufnummer 05641/78800 zu melden.

Foto: Polizei

Montag, 25. Mai 2020 22:46 Uhr

Kreis Höxter (red). Nachdem der "Vatertag" im Kreis Höxter im Hinblick auf Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung sehr unauffällig war und sich die Bürger im Kreisgebiet aus polizeilicher Sicht vorbildlich verhielten, gab es am vergangenen Wochenende jedoch eine Häufung von Corona-bedingten Vorfällen, um die sich Polizei und Ordnungsamt kümmern mussten.

Denn trotz aller Lockerungen gelten immer noch die grundlegenden Regeln der Coronaschutzverordnung. Dazu gehören zum Beispiel das Ansammlungsverbot und das Abstandsgebot. Veranstaltungen und Feiern sind weiterhin untersagt. So wurden bei drei Einsätzen an diesem Wochenende insgesamt 21 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen verhängt.

Am Samstag, 23. Mai, gegen 8 Uhr wurde zunächst eine "Ballung" von Personen in einem Lebensmittelmarkt an der Langen Straße in Bad Driburg gemeldet. Das Ordnungsamt wurde eingeschaltet, der Betreiber hatte aber unter anderem durch Reduzierung der verfügbaren Einkaufswagen und Begrenzung der zulässigen Personenzahl in dem Markt die aktuellen Vorschriften eingehalten.

Anders war es bei fünf Personen, die am Samstag, 23. Mai, gegen 18.50 Uhr in einem Auto auf der B 83 zwischen Beverungen und Herstelle kontrolliert wurden. Da die fünf erwachsenen Personen allesamt aus verschiedenen Haushalten stammten und somit gegen die weiterhin gültigen Regeln der Coronaschutzverordnung verstießen, wurden fünf Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen verhängt. Eine ähnliche Situation hatte sich in der Nähe eines Schnellrestaurants an der Albaxer Straße in Höxter abgespielt. Hier waren am Samstag, 23. Mai, gegen 1.50 Uhr in einem Auto vier erwachsene Personen angetroffen worden, die ebenfalls aus getrennten Haushalten stammten und daher eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige erhielten. +++ Außerdem wurde am Freitag, 22. Mai, gegen 20.15 Uhr eine unerlaubte Feier in einer Hütte bei Bad Driburg gemeldet. Von den Polizeibeamten wurden dort zwölf Personen zwischen 14 und 20 Jahren angetroffen, gegen die jeweils eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige aufgenommen wurde.

Freitag, 22. Mai 2020 11:57 Uhr

Brakel (red). Am Freitag, dem 22. Mai, gegen 03.44 Uhr, meldete ein Zeuge drei verdächtige Personen mit Aufbruchswerkzeug im Bereich einer Tankstelle in der Driburger Straße. Die Einsatzkräfte der Polizei, unter denen sich auch ein Diensthundführer mit Diensthund befand, konnten drei männliche Personen im Alter zwischen 21 und 23 Jahren am Tatort festnehmen. Am Verkaufsraum der Tankstelle wurden von den Polizeibeamten Einbruchspuren und ein Sack mit Diebesgut festgestellt. Einer der Täter trug leichte Verletzungen durch den Einsatz des Diensthundes während der Festnahme davon. Am Dienstag, 19. Mai, wurde bereits in die gleiche Tankstelle eingebrochen. Die Kriminalpolizei prüft nun, inwieweit mögliche Tatzusammenhänge bestehen.

Foto: Symbolfoto

Politik
Montag, 01. Juni 2020 11:24 Uhr
Neuer Wahlkreiszuschnitt für Christian Haase zur Bundestagswahl 2021
Donnerstag, 28. Mai 2020 14:20 Uhr

Bad Driburg (red). „Die GRÜNEN kämpfen seit Jahren darum, dass die gefährlichste Haltestelle im Kreis endlich sicher ausgebaut wird. Es ist ein unzumutbarer Zustand: Fahrgäste, die den Bus von Bad Hermannsborn nehmen wollen, müssen entweder direkt an der Straße warten, oder die Straße überqueren, wenn der Bus in Sicht kommt“, erklären die GRÜNEN Bad Driburg. „Besonders gefährlich ist das für Schulkinder! Den GRÜNEN in Bad Driburg ist es daher unverständlich, warum es Jahre dauern musste, bis endlich Geld für eine sichere Haltestelle zur Verfügung steht“, heißt es weiter.

„Die Bad Hermannsborner und wir GRÜNE haben über die Jahre Ortstermine gemacht, uns an die Verkehrspolizei gewandt und jede Menge Gespräche geführt“, so Martina Denkner, Mitglied der nph-Verbandsversammlung. Die GRÜNEN verweisen darauf, dass vor allem Annette Illigen-Zahner sich mutig und unbeirrt über Jahre hinweg dafür eingesetzt hat, dass dieser Gefahrenpunkt endlich entschärft wird.

Besonders schade sei, dass Frau Zahner, die inzwischen verstorben ist, nicht mehr miterleben kann, dass jetzt die Sicherheit an der Hermannsborner Haltestelle verbessert wird. Nun soll die Haltestelle weiter in den Ort hinein verlegt und nach den geltenden Standards ausgebaut werden. Der Zuschuss des nph liegt bei 135.000 € „Alle sind nun erleichtert, dass wenigstens die Finanzierung jetzt gesichert ist. Und wir hoffen, dass es nun endlich, endlich losgeht und nicht noch die Bauphase verzögert wird“, so die GRÜNEN.

Foto: GRÜNE Bad Driburg

Dienstag, 26. Mai 2020 12:11 Uhr

Bad Driburg (red). Bei einigen Ortsbegehungen seitens des 1. Vorsitzenden Detlef Gehle sowie Vorstandsmitgliedern des SPD-OV Bad Driburg sei aufgefallen, dass es offensichtlich zu Unregelmäßigkeiten bei der Umsetzung/Einhaltung von Bebauungsplänen, insbesondere im Bereich der Festsetzungen gekommen sei, erklärt die SPD in Bad Driburg. 

"Der Komplex 'Ausgleichs- und Minimierungsmaßnahmen' (§9 Abs.1 Nr. 25 BauGB) ist hiervon betroffen. Unter einer sogenannten Ausgleichsmaßnahme versteht man unter anderem die Bereitstellung und Schaffung von Ersatzflächen für die künftig zu bebauenden Flächen. Diese landschaftspflegerischen und der Natur dienliche Maßnahmen sind dann dauerhaft zu überwachen, zu sichern und zu erhalten", so die SPD in einem Statement.

"In diesem Fall stellt die Stadt meist Ackerflächen zur Verfügung, die z.B. in extensives Grünland umgewandelt werden müssen, oder durch Anpflanzung von Bäumen einen Ausgleich zur Verdichtung der Flächen durch Bebauung schaffen sollen. Es können aber auch Auflagen erfolgen, dass ein Eigentümer verpflichtet wird, auf den jeweils zu bebauenden Grundstücken eine gewisse Anzahl von einheimischen Laubbäumen zu pflanzen. Auf dem Foto ist nur ein kleiner Ausschnitt einer betroffenen Ausgleichsfläche zu sehen, auf der nahezu 80 % der zuvor angepflanzten Bäume zerstört wurden. Der SPD-OV hat nun über die SPD-Fraktion im Rat der Stadt beantragt, dass in einer öffentlichen Ratssitzung dargelegt wird, wie und durch wen die Verwaltung die Umsetzung/Einhaltung von Bebauungsplänen sicherstellt", so die Bad Driburger SPD zum Abschluss.

Wirtschaft
Mittwoch, 27. Mai 2020 13:30 Uhr
Am BILSTER BERG rollt es wieder
Mittwoch, 27. Mai 2020 11:46 Uhr

Brakel (red). Über 300 Wirbelsäulen-Operationen jährlich führen die Ärzte der Neurochirurgischen Gemeinschaftspraxis aus Detmold inzwischen am St. Vincenz Hospital Brakel durch, die Kooperation besteht seit 2017. Jetzt hat Praxisgründer Dr. Robert Luckner einen neuen Partner an seiner Seite: Dr. Rainer Jens Lüttmann war zuletzt als leitender Oberarzt der Wirbelsäulenchirurgie am Klinikum Herford tätig.

Zusammen bieten die Ärzte eine neurochirurgische Versorgung am Klinikum Weser-Egge. Dafür steht ihnen am St. Vincenz Hospital innovative Technik zur Verfügung. "Wir finden hier im Endoprothetikzentrum eine hervorragende Ausstattung für mikrochirurgische Eingriffe vor. Mit unserem modernen Operationsmikroskop können wir alle Details der krankhaften Strukturen in einer exzellenten Bildqualität darstellen und schonend behandeln", sagt Dr. Robert Luckner. "Dieses Instrumentarium ist in den Kreisen Höxter und Lippe einmalig", ergänzt Dr. Rainer Lüttmann. "Alle komplexen Wirbelsäulen-Operationen sind möglich."

Zu den am häufigsten behandelten Erkrankungen der Neurochirurgen gehören Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenosen, Gelenkzysten und Tumore. Zum Leistungsspektrum gehören bewegungserhaltende und stabilisierende Operationen wie Bandscheibenprothesen an der Halswirbelsäule oder Versteifungsoperationen der Wirbelsäule bei Instabilität. Ein weiterer Schwerpunkt sind Operationen bei Osteoporose, zum Beispiel Zementauffüllung bei Wirbelkörperbrüchen.

Der stationäre Aufenthalt beträgt in der Regel etwa vier bis fünf Tage. Anschließend erfolgt die Nachbehandlung über die Praxis in Detmold. So bieten die Ärzte eine umfassende Betreuung aus einer Hand.

Foto: KHWE

 

 

Dienstag, 26. Mai 2020 11:53 Uhr

Brakel/Höxter (red). Blut abnehmen, Blutdruck messen, Patienten empfangen, Termine vergeben, Laboruntersuchungen durchführen, fachgerecht Verbände anlegen, u.v.a.m.: Täglicher Alltag bei den Medizinischen Fachangestellten!

Um die Ausbildung möglichst realitätsnah abbilden zu können, ist es wichtig, in Büchern Erlerntes auch praktisch umzusetzen. Dafür benötigt man einen adäquaten Raum und entsprechende Ausstattung. Beides wurde nun in den „Praxisräumen“ am Berufskolleg Kreis Höxter in Höxter erfolgreich umgesetzt.

Der Praxisalltag der Auszubildenden zur/zum Medizinischen Fachangestellten soll abgebildet und Prozessabläufe handelnd erlernt werden. Unter fachlicher Anleitung sollen in der neu eingerichteten Lehrarztpraxis kognitives Wissen und routinemäßige Abläufe simuliert werden.

Nicht in jeder Praxis fallen alle Tätigkeiten an -z. B. wird in einer Augenarztpraxis kein Blut abgenommen- trotzdem müssen auch diese von den Auszubildenden beherrscht werden.

Neben zwei separaten Behandlungsnischen, umfasst der neugestaltete Raum ein Wartezimmer, einen Empfangsbereich, einen Beratungsplatz und ein Labor, das ebenfalls mit neuen Geräten ausgestattet wurde.

Foto: BKHX

Sport
Dienstag, 02. Juni 2020 12:04 Uhr
Sportvereine im Kreis Höxter können sich bis zum 19. Juni anmelden: ‚AOK-VEREINSBEWEGUNG‘ - eine Benefizaktion für Gesundheit und Vereine in der Corona-Krise
Freitag, 29. Mai 2020 10:49 Uhr

Kreis Höxter/Warburg (red). Zur Desinfektion von Händen und Sportgeräten hat jetzt der Warburger Hersteller von Wäschepflegemitteln Brauns-Heitmann den Sportvereinen im Kreis Höxter 3.888 Flaschen Desinfektionsmittel zum Einstandspreis überlassen. Die Organisation und Verteilung erfolgt über den Kreissportbund Höxter, den geringen Kaufpreis übernahm der Kreis Höxter aus einem Sonderfonds.

Seit wenigen Wochen können die Sportvereine des Landes unter strengen Hygieneregeln einige Sportarten wieder ausführen. Eine der wichtigen Auflagen ist die Desinfektion von Händen und benutzten Sportgeräten. „Mancherorts melden die Supermärkte, dass solche Mittel ausverkauft sind“, wusste Thorsten Schiller, Geschäftsführer des Kreissportbundes Höxter und wandte sich vertrauensvoll an Stefan Kremin vom Warburger Unternehmen Brauns-Heitmann. Der Marktführer für Stoff- und Wäschepflege und -färbemittel hatte schon kurz nach Ausbruch der Corona-Pandemie begonnen, ein spezielles Desinfektionsmittel zu produzieren und den besonders systemrelevanten Bereichen der Gesundheitspflege in Krankenhäusern und Arztpraxen zu stiften.

So kam jetzt ein erfreulicher Deal zustande. Bei der symbolischen Übergabe der Sprühflaschen stellte Stefan Kremin heraus: „Wir sehen uns in der Verpflichtung, uns „rund um unseren Kirchturm“ zu engagieren. Schließlich kommen unsere Beschäftigten aus dem Warburger Umland, viele von ihnen treiben in den örtlichen Vereinen ihren Freizeitsport. Darum war es keine Frage, dass wir hier unbürokratisch, schnell und gezielt helfen konnten.“ Im Namen des KSB bedankte sich Vorsitzender Reiner Stuhldreyer für die Unterstützung und übergab der Brauns-Heitmann-Geschäftsführung etwas KSB-Infomaterial „damit Sie sehen können, was wir sonst noch als Dienstleister für unsere angeschlossenen 246 Sportvereine tun.“ Die gespendeten Flaschen werden jetzt im ganzen Kreisgebiet über die Städte oder Stadtsportverbände an die Vereine verteilt. Als Vertreter des Kreises Höxter und Leiter des Corona-Krisenstabes bestätigte Matthias Kämpfer, gerne den Ankauf der fast 4.000 Flaschen zu unterstützen.

Foto: KSB

Dienstag, 19. Mai 2020 09:55 Uhr

NRW (red). Die Soforthilfe Sport der Landesregierung Nordrhein-Westfalen wird fortgesetzt. Die Antragsfrist ist bis zum 15. August 2020 verlängert worden. Insgesamt stehen für die Soforthilfe Sport zehn Millionen Euro zur Verfügung.

Panorama
Mittwoch, 15. Januar 2020 11:57 Uhr
PB: Unbekannter Mann schlägt 13-Jährigen nieder - Polizei sucht Zeugen
Dienstag, 14. Januar 2020 10:29 Uhr

Düsseldorf (red). Die Landesregierung untermauert ihr finanzielles Engagement für die jüdischen Gemeinden: 3,4 Millionen Euro werden in 2020 für „Neubaumaßnahmen nebst Umbau- und Renovierungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen“ bereitgestellt.

„Die finanzielle Förderung ist Ausdruck der Verbundenheit, die die Landesregierung zu den jüdischen Gemeinden unterhält. Wir freuen uns, dass heute jüdisches Leben mit neuen Gemeindezentren und Synagogen sichtbar in unserem Land vertreten ist und Heimat findet“, erläutert Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. „Die Unterstützung der jüdischen Gemeinden ist zugleich Ausdruck der Wertschätzung und Solidarität, die uns mit den jüdischen Verbänden verbindet.“ Über die Verteilung der Mittel untereinander entscheiden die Empfänger selbst. Sie müssen mittels eines Testats eines Wirtschaftsprüfers die korrekte Verwendung der Gelder belegen.

Michael Rubinstein, Geschäftsführer des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein und Koordinator für die Mittelverwendung, unterstreicht die Bedeutung der finanziellen Unterstützung: „Die Förderung durch das Land ist Ausdruck der Verbundenheit mit uns. Dafür sind wir dankbar, denn die Modernisierungen und Neubauten ermöglichen es, dem vielfältigen jüdischen Leben in Nordrhein-Westfalen erweiterte beziehungsweise neue Möglichkeiten zu eröffnen.“

Von Aachen bis Unna reicht die Liste der rund 40 Projekte. Konkret wurden beziehungsweise werden jüdische Gemeindezentren saniert und ausgebaut, aber auch der Umbau einer ehemaligen Kirche in eine Synagoge mit Gemeindezentrum gefördert.

Hintergrund

Die Unterstützung des jüdischen Glaubens hat Tradition. Bereits 1992 wurde zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und den jüdischen Verbänden ein Vertrag geschlossen, mit dem sich das Land verpflichtet, die jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen. 2017 wurde der fünfte Änderungsvertrag des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein, dem Landesverband Jüdischer Gemeinden von Westfalen-Lippe, der Synagogen Gemeinde Köln sowie dem Landesverband progressiver jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Seitdem stehen Mittel des Landes bereit, um jüdische Einrichtungen zu renovieren oder neu zu errichten. Der Förderbetrag erhöht sich jährlich bis zum Ende der Laufzeit des Vertrages im Jahr 2028 um je 200.000 Euro bis zur Höchstfördersumme von fünf Millionen Euro. Unabhängig davon stellt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung weiterhin Mittel für die baulich-technischen Sicherungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen bereit.

Dienstag, 14. Januar 2020 10:17 Uhr

Düsseldorf/Tel Aviv (red). Das neue Büro des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur in Israel nimmt im Januar seine Arbeit auf. Als Leiter des NRW-Büros in Tel Aviv konnte der Israel-Experte Dr. Gil Yaron gewonnen werden. Dies berichtete Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, am Freitag (10. Januar 2020) dem Ausschuss für Europa und Internationales im Düsseldorfer Landtag.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Kein anderes Land pflegt so kontinuierliche, so enge und freundschaftliche Beziehungen zu Israel wie Nordrhein-Westfalen. Das neue Büro in Tel Aviv wird die zahlreichen Aktivitäten unseres Landes in Israel bündeln, unser Land vor Ort präsenter machen und neue Ideen für die Zusammenarbeit entwickeln. Das Büro soll auch zu einem Begegnungsort für Wirtschaft, Bildung, Forschung und Kultur werden. Zugleich ist die Einrichtung ein klares Signal der Wertschätzung an unsere Freunde in Israel, denn schließlich ist es weltweit das erste Büro Nordrhein-Westfalens in einem anderen Land mit einem so umfassenden Auftrag.“
 
Mit der in Tel Aviv angesiedelten Dependance der Staatskanzlei will die Landesregierung die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen der Länderkompetenzen vertiefen. Das Büro wird in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft in Tel Aviv agieren.
 
Der Ministerpräsident weiter: „Nordrhein-Westfalen und Israel verbindet längst weitaus mehr als die sich für uns aus dem Menschheitsverbrechen der Shoa ergebende Verantwortung. Wir profitieren heute von engen Kontakten zur High-Tech Nation Israel. Tel Aviv ist nach dem Silicon Valley die innovativste Start-up-Region der Welt. Wissenschaft und Wirtschaft spielen hier Hand in Hand. Zukunftstechnologien wie etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz oder Big Data-Anwendungen im Bereich der Medizin sind für Nordrhein-Westfalen von größtem Interesse.“
 
Dementsprechend ist das neue Büro zunächst in einem modernen Coworking-Space in Tel Aviv untergebracht, in dem auch zahlreiche Start-up-Unternehmen arbeiten. Über den endgültigen Standort des Büros wird noch entschieden.
 
Das neue Büro wird in Israel für Nordrhein-Westfalen werben und israelischen Unternehmen und Investoren die Standortvorteile Nordrhein-Westfalens sichtbar machen. Dabei wird es eng mit der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in Tel Aviv kooperieren, die bereits für das Land in Israel aktiv ist und ihre erfolgreiche Tätigkeit für Nordrhein-Westfalen fortsetzt.
 
Der neue Leiter des Israel-Büros: Zur Person Dr. Gil Yaron
Die Leitung des Büros des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv übernimmt Dr. Gil Yaron, dessen Lebenslauf die engen Verbindungen zwischen beiden Ländern verkörpert. Ministerpräsident Laschet: „Mit Gil Yaron konnten wir einen ausgewiesenen Kenner der Region für die Leitung des Büros gewinnen. Mit seinen Artikeln, Büchern und Vorträgen in beiden Ländern trägt Gil Yaron seit über zwei Jahrzehnten zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Israelis bei. Er kennt den jüdischen Staat, sein Umfeld, seine Bevölkerung und seine Medien wie kaum ein anderer und unterhält seit seiner Kindheit engste Beziehungen zu Nordrhein-Westfalen. Zudem verfügt er über ausgezeichnete Kontakte und ein großes Netzwek in Israel.“
 
Gil Yaron kam 1973 als Sohn deutschstämmiger Israelis in Haifa zur Welt. Sein Großvater stammt aus Hoengen bei Aachen, seine Großmutter aus Nordhausen. Beide verließen 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland und flohen in das damalige Mandatsgebiet Palästina. Yarons Eltern wanderten kurz nach seiner Geburt nach Düsseldorf aus. Dort wuchs er bis zum Abitur auf. Nach einem kurzen Studienaufenthalt an der renommierten Brown University in den USA kehrte Gil Yaron nach Israel zurück, um in Jerusalem an der Hebrew University Medizin zu studieren. Bis zu seiner Promotion 2006 forschte und veröffentliche er zudem im Feld der Molekularbiologie.
 
Schon vor Abschluss seines Studiums interessierte sich Gil Yaron für die Nahostberichterstattung. Er studierte Arabisch und Politik in Givat Haviva und an der Hebräischen Universität und schrieb für eine Vielzahl hebräischer, deutsch- und englischsprachiger Medien, zuletzt als Israel-Korrespondent für die WELT.
 
Hintergrund: Nordrhein-Westfalen und Israel
Nordrhein-Westfalen und Israel pflegen traditionell enge Beziehungen. Zahlreiche Schulpartnerschaften, Jugendbegegnungen und Stipendienprogramme für Studierende spiegeln diesen engen Austausch wider. Lehrer, Richter, Staatsanwälte und angehende Polizeibeamte können an Fortbildungs- beziehungsweise Studienreisen zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem teilnehmen. 28 israelische und nordrhein-westfälische Städte verbindet eine Partnerschaft.
 
Das Land Nordrhein-Westfalen übernahm in der Vergangenheit bei der Wiederaufnahme von Verbindungen zu Israel stets eine Vorreiterrolle. Lange vor der Aufnahme formeller diplomatischer Beziehungen bezogen israelische Diplomaten ihren Sitz zuerst in Köln und dann in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Zugleich gelang es Nordrhein-Westfalen, Kontakte zur israelischen Gesellschaft aufzubauen. Die Arbeit des neuen Büros in Israel ist die Fortentwicklung einer langen Tradition enger Beziehungen mit Israel, die fortan mit weiteren Inhalten bereichert werden soll.

Foto: Land NRW / Shani Nahmias

Dienstag, 14. Januar 2020 10:11 Uhr

Paderborn (red). Jedes Jahr bietet das Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn Platz für zwei engagierte und motivierte junge Menschen, die sich ein Jahr lang in der Kinder- und Jugendarbeit einbringen sowie sich selbst weiterentwickeln möchten. Der Einsatz erfolgt im Arbeitsfeld der Jugendverbandsarbeit. Die Begleitung und Verwaltung der Einsatzstelle erfolgt über das Diakonische Jahr der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Die Freiwilligen sind Teil des Teams des Jugendreferates und lernen unterschiedliche Bereiche der Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenkreis kennen. Dazu gehören Kinder-, Jugend- und Konfirmandengruppen in den Gemeinden und die Schulungen, Freizeiten und Aktionen des Jugendreferats. Im Laufe des Jahres übernehmen die Freiwilligen dabei immer mehr Verantwortung und können eigene kreative Ideen mit in die Arbeit einbringen. Die Arbeit wird intensiv begleitet von einer Praxisanleitung.

Über das Jahr verteilt werden mehrere Seminare des Diakonischen Jahres angeboten. Diese dienen der Reflexion der Arbeit und der Persönlichkeitsbildung. Das Diakonische Jahr beginnt in der Regel nach den Sommerferien. Die Bewerbungen sind noch bis zum 31. Januar 2020 möglich.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Jugendreferates unter www.juenger-paderborn.de und unter www.diakonisches-jahr-westfalen.de

Telefonische Rückfragen können gerne unter (05251) 5002-10 an den geschäftsführenden Jugendreferenten Oliver Schwarz gestellt werden.

Donnerstag, 02. Januar 2020 14:33 Uhr

Krefeld (red). Die Krefelder Strafverfolgungsbehörden haben den verheerenden Brand im Krefelder Zoo weitestgehend geklärt. Das Feuer ist durch eine Himmelslaterne ausgelöst worden. Drei Frauen hatten in der Silvesternacht zuvor fünf von diesen aufsteigen lassen und sich nach der Pressekonferenz am gestrigen Mittwoch bei der Polizei Krefeld gemeldet. Die Kriminalpolizei konnte bisher vier dieser Himmelslaternen in der Nähe des Affenhauses sicherstellen. Bei der fehlenden fünften Laterne handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die Laterne, die den Brand ausgelöst hat. Die Frauen hatten die Laternen zuvor im Internet bestellt. In ihren gestrigen Vernehmungen hatten sie angegeben, dass sie kein Hinweis auf ein Verbot gefunden haben. Mit dem schlimmen Folgen hätten sie nicht gerechnet. Sie gaben nachvollziehbar an, dass ihnen das Geschehen unendlich Leid tue. Bei den Frauen handelt es sich um eine Mutter mit ihren zwei erwachsenen Töchtern im Alter von 30 bis 60 Jahren. Gegen die Krefelderinnen wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

Foto: Polizeipräsidium Krefeld

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