Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Montag, 25. März 2019 08:52 Uhr
Kreis Höxter und Städte Bad Driburg und Brakel laden zur Fachkonferenz ein - Austauschtreffen zu Themen Bildung und Integration
Montag, 25. März 2019 08:01 Uhr

Kreis Höxter (red). Die beliebte Interreligiöse Vortragsreihe des Kommunalen Integrationszentrums geht in eine neue Runde. Im Mittelpunkt steht dabei wieder die Vielfalt der verschiedenen Glaubensrichtungen im Kreis Höxter. An vier verschiedenen Terminen erhalten die Gäste in Brakel, Höxter, Warburg und Bad Driburg spannende Einblicke in das Christentum, den Islam und den Buddhismus. Die Veranstaltungen finden im Rahmen des Projekts „VielfaltForum“ statt. „Die Vorträge spiegeln unsere Gesellschaft wieder, die durch das Zusammenleben unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften geprägt ist. Grundlage hierfür ist gegenseitiger Respekt und auch Interesse an anderen Kulturen. Deshalb laden wir alle Interessierten herzlich ein“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher. Hier die Termine der Interreligiösen Vortragsreihe:

  • Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Islam und Christentum am 26. März 2019 von 18 bis 19.30 Uhr, im Generationenpark Stadtteilzentrum, Lütkerlinde 4, in Brakel

    Die monotheistischen Religionen haben viel mehr Gemeinsamkeiten als man denkt. Wenn man davon ausgeht, dass sie von der gleichen Quelle stammen, gibt es konsequenterweise auch viele Verbindungspunkte. Selbstverständlich existieren auch Unterschiede, auf die in der Vergangenheit immer wieder ein sehr starker Fokus gelegt wurde. Für ein gelingendes Miteinander müssen auch die vielen Gemeinsamkeiten betrachtet werden, um ein umfassendes Gesamtbild zu erhalten. Der Referent ist Dr. Cemil ?ahinöz. Er ist Soziologe, Religionspsychologe, Familienberater, Integrationsbeauftragter und Gründer und Chefredakteur der Zeitschrift „Ayasofya“. Er hat verschiedene Bücher übersetzt und verfasst und ist in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften als Journalist und Kolumnist tätig.

  • Jesidentum (Ezidentum) am 11. April 2019 von 19 bis 20.30 Uhr, in der Aula der Kreisverwaltung, Moltkestraße 12, in Höxter

    In Deutschland lebt die größte Diasporagemeinschaft der Jesiden (die sich selbst Eziden nennt) mit rund 200.000 Angehörigen. Die meisten von ihnen leben in NRW. Obwohl die Geschichte des Jesidentums weit bis in die vorchristliche Zeit zurückreicht, ist diese friedfertige Religionsgemeinschaft mit seinem stark ausgeprägten humanistischen Wertekompass nur wenig bekannt. Seit dem Jesiden-Genozid 2014 im Nordirak durch den sogenannten Islamischen Staat kamen gehäuft Fragen in Deutschland auf, wie es um diese alte Religionsgemeinschaft steht, woran die Anhänger glauben, warum sie seit Jahrhunderten im Nahen Osten aufgrund ihres Glauben verfolgt und vertrieben werden. Privatdozent Dr. Sefik Tagay gibt einen Einblick in Glaube, Kultur und Gesellschaft der jesidischen Gemeinschaft. Er wird zudem auf die Situation der Jesiden in Deutschland und die Folgen des Jesiden-Genozids eingehen. Der Referent ist Forschungsleiter der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universität Duisburg-Essen und zugleich Vorsitzender der Gesellschaft Ezidischer AkademikerInnen. Er hat langjährige Erfahrung in interkultureller Psychotherapie mit Migranten und Geflüchteten. Zudem forscht er seit vielen Jahren über die Jesiden und das Jesidentum in der Diaspora.

  • Buddhismus – ein Weg zur Entfaltung von Mitgefühl und Weisheit am 25. Juni 2019 von 18 bis 19.30 Uhr, Wat Buddhametta Warburg e.V., Bahnhofstraße 82, in Warburg

    Die Buddha-Lehre bietet Übungswege an, die zu mehr innerer Ruhe führen. Jeder Mensch wird früher oder später mit Leid bringenden Lebensumständen konfrontiert. Im besten Falle kann dies zu tieferen Fragen nach den Ursachen solch wiederkehrender Erfahrungen führen. Heilsame Qualitäten und ein Mitgefühl mit den Lebewesen können dann stärker hervorkommen. Nicht zuletzt werden Wohlbefinden, Einsichten in die Natur des Herzens/Geistes in diesem Prozess entfaltet. Etliche Elemente des Buddha-Weges, vor allem die ethischen Prinzipien, aber auch die meditative Sammlung können von allen Interessierten – unabhängig von der eigenen Religion oder Weltanschauung – bedacht und erprobt werden. Referentin ist Dagmar Doko Waskönig. Sie wird einen Einblick in die buddhistische Religion geben. Sie ist Buddhistische Nonne und leitet als Zen-Meisterin das Zen Dojo Shobogendo in Hannover. Sie ist für die Dachverbände der Deutschen Buddhisten und der Deutschsprachigen Ordensleute tätig. Sie ist Autorin von Büchern und zahlreichen Zeitschriftenbeiträgen.

  • Einheit und Vielfalt des Christentums am 7. Oktober 2019 von 18.30 bis 20 Uhr, Katholische Pfarrgemeinde, Von-Galen-Straße 1, in Bad Driburg

    Innerhalb des einen Christentums hat es von Anfang an Unterscheidungen und Spaltungen gegeben. Am Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt sich die ökumenische Bewegung zum grundlegenden kirchengeschichtlichen Ereignis des 20. Jahrhunderts. Sie bestimmt das Geschick der Kirchen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wie keine andere religiöse Bewegung vordem. So behauptet sich bis heute über viele Jahrzehnte eine beeindruckende Vielfalt von interkonfessionellen Begegnungen, Gesprächen und Dialogen. Referent Dr. Wolfgang Thönissen ist Professor für Ökumenische Theologie an der Theologischen Fakultät Paderborn und Leitender Direktor des Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumenik. Er ist Konsultor des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Kirchen in Rom, Mitglied verschiedener Dialogkommissionen und Autor zahlreicher Bücher über den Ökumenismus.

Als Ansprechpartnerin für die Interreligiöse Vortragsreihe helfen Tuija Niederheide (05271/965-3613 oder per E-Mail an t.niederheide@kreis-hoexter.de) und Anna Kröger (05271/965-3609 oder per E-Mail an a.kroeger@kreis-hoexter.de) vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter gerne weiter. 

Foto: Kreis Höxter

Montag, 25. März 2019 07:46 Uhr

Beverungen (red). „Wir haben uns bei der Planung für den Tag der Jugendbeteiligung ganz bewusst entschieden, die Informationen wie auf einer Messe zu präsentieren.“ Robert Hartmann von Projekt Begegnung verspricht sich davon mit seinem Team eine lockere Atmosphäre, die die Jugendlichen anspricht. Auf die Teilnehmer wartet am Samstag, 30. März, im Schulzentrum Beverungen von 13 bis 18 Uhr ein abwechslungsreiches Programm.

Die Liste der Anbieter ist lang, sie alle verbindet das Bestreben, die Jugendlichen aus dem Kreis Höxter aktiv zu beteiligen. Dabei setzen sie auf Infostände oder kleine Workshops. Mitmachen ist also angesagt. Gleichzeitig wird auch diese Veranstaltung dazu beitragen, die Akteure aus der Jugendarbeit noch besser zu vernetzen, was zu den Zielen des Projektes „Jugendarbeit 2.0“ zählt. Zu den Teilnehmern gehören verschiedene Jugendtreffs und Jugendfreizeitstätten genauso wie die Sportjugend des Kreissportbundes oder die LWL-Servicestelle für Kinder- und Jugendbeteiligung NRW. Die Jugendfeuerwehren im Kreis Höxter präsentieren genauso wie die THW Jugend Warburg voll ausgerüstete Einsatzfahrzeuge. Für ein ganz besonderes Highlight wird das Jugendzentrum Eckpunkt Steinheim sorgen. „So etwas hat es wohl im Kreis Höxter noch nicht gegeben“, freut sich dessen Leiter Sebastian Riegel gemeinsam mit Hans Krautheim.

„Unsere Jugendlichen haben ein ausgemustertes Auto mit Aufklebern und Sprühdosen optisch aufbereitet, damit es an dem Tag zerschlagen werden kann.“ Ab 15 Uhr können die Gäste mit Baseballschläger oder Vorschlaghammer beim sogenannten Car-Wrecking das umweltgerecht vorbereitete Auto zertrümmern.

Im letzten Jahr ist das vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen geförderte Projekt „Jugendarbeit 2.0“ gestartet. Auch der Kreis Höxter beteiligt sich als Förderer und wird später die Ergebnisse in seinen Kinder- und Jugendförderplan einfließen lassen. Landrat Friedhelm Spieker wird den Tag der Jugendbeteiligung gemeinsam mit Beverungens Bürgermeister Hubertus Grimm, um 13 Uhr eröffnen.

Die Aussteller

Sportjugend KSB, Eckpunkt Steinheim, LWL Servicestelle für Kinder- und Jugendbeteiligung NRW, THW Jugend Warburg, ZZHH – Zukunftszentrum Holzminden Höxter, Juzi Höxter, Gemeinwohl-Region Höxter, Jugendfeuerwehren im Kreis Höxter, Young Caritas, Evangelischer Jugendtreff Steinheim und Brakel, Jugendfreizeitstätte Brakel, Smart Country Side, Spielmannszug Kollerbeck, Jugendarbeit 2.0, Hier gestalten, Dekanat Höxter, 72-Stunden-Aktion BDKJ, Kreisverband Höxter des Deutschen Jugendherbergswerks, Jugendtreff Bad Driburg und Lichtalben – Verein für suburbane Jugendkultur.

Foto: Projekt Begegnung

 

 

Sonntag, 24. März 2019 08:37 Uhr

Brenkhausen/Bad Driburg (red). Über viele Wege ist das Koptenkloster im Schelpedorf Brenkhausen zu erreichen. Doch dieses Mal schnürte die Gruppe, die aus fast drei Dutzend Teilnehmern bestand nicht ihre Wanderstiefel und kamen nicht über einsame Pfade wie den Historischen Klosterweg bzw. den ökumenischen Pilger-Weg der Stille, vielleicht weil der lang ersehnte Ersatz für die alte Schutzhütte im Heiligengeisterholz noch immer auf sich warten lässt und fuhren auch deswegen bequem im Auto vor, um länger bleiben zu können. 

Da im Herbst letzten Jahres während einer Pilgerwanderung die Zeit für eine ausgiebige Führung fehlte, wurde dies jetzt nachgeholt. Gemeinsam mit dem Bischof Anba Damian und dem Kirchenführer, Holzbildhauer und Diakon Gunter Schmidt-Riedig wurde das Koptenkloster Brenkhausen nicht nur besichtigt, sondern es wurde auch gemeinsam in der Kapelle gebetet und gesungen. 

Die vielen von dem Holzbildhauer selbst geschnitzten Skulpturen ließen erahnen, mit wieviel Herzblut und handwerklichem Geschick er auch seinem persönlichen Glauben Gesichter verliehen hat. Der Rundgang führte dann durch die angrenzende katholische Kirche, die Ägyptenräume mit dem Thema Lehmziegelbau, an Kirchenminiaturen vorbei zu den ausgestellten Bibeln bis zu dem Taufraum mit den zwei Becken für Kleinkinder und Erwachsene. Zwischendurch fand das Kaffeetrinken im Speisesaal statt bevor es mit dem Bischof in die Klosterkapelle ging. Nach der Einführung in die Geschichte der Koptisch-Orthodoxen Kirche wurden sie im Kirchenraum Zeuge einer Schenkung eines koptischen Mitbruders an den Bischof Damian. Ein großes Gemälde, das die heilige Familie, die in Ägypten Zuflucht gesucht hatte darstellt, wurde enthüllt. Das wunderschöne Bild bekam zusammen mit ihnen zum Abschluss den Segen. Was der Gruppe schon bei ihrem ersten Besuch im Kloster auffiel war die Herzlichkeit, mit der sie empfangen wurden. So etwas ist hierzulande selten mitzuerleben, das Gefühl von Geborgenheit von Anfang an wie in einer großen Familie zu spüren. Als sich der Bischof in der kleinen Feier über die kräftigen Liedstimmen wunderte, war es nicht zu überhören, das sich darunter auch einige Sangesbrüder und Schwestern aus dem Raum Marienmünster und Gehrden befanden.

In den Staaten, in denen Kopten leben, kommt es in den letzten Jahren zu einer zunehmenden religiösen Diskriminierung und Verfolgung durch die islamischen Regime. Darunter ist vor allem Ägypten, wo ägyptische Christen, meist orientalisch-orthodox, nur noch 10 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen. Damit bildet sie die größte religiöse Minderheit in dem Land. Aber auch etwa in Libyen werden koptische Christen diskriminiert. Während die Kopten in ihrer gesamten Geschichte hindurch verschiedene Grade an Verfolgung erlebt hatten, verurteilen heute Menschenrechtsorganisationen die „wachsende religiöse Intoleranz“ und sektiererische Gewalt gegen koptische Christen in den letzten Jahren sowie ein Versagen der ägyptischen und libyschen Regierung, sachgemäß zu ermitteln und die Verantwortlichen strafrechtlich zu belangen. 

In einem ganz anderen Zusammenhang bringt sich noch jemand anderes ins Spiel. Ein in Deutschland geborener Musiker, Songwriter und Produzent mit ägyptischen Wurzeln, Adel Tawil. Von dem Lied „Ist da jemand“ das im Jahre 2017 entstanden ist, spielt die Melodie in einem hiesigen Pilgerfilm eine nicht unerhebliche Rolle. Der Kurzfilm mit dem Titel: „You’ll Never Walk Alone - einfach Sein“, ist auf YouTube unter „Pilger-Weg der Stille“ zu sehen. Übrigens auch mit Aufnahmen aus Brenkhausen. Diese Zusammenarbeit im Geiste könnte nicht die letzte gewesen sein, denn das gegenseitige Interesse am Anderen, am Fremden macht doch erst ein vernünftiges Zusammenleben möglich. Toleranz, Akzeptanz und gegenseitige Wertschätzung lassen Vorurteile verschwinden. Und hier im Kloster hat die Daseinsfreude ihre Heimat gefunden. Das ist überall zu spüren.

Foto: Privat

Sonntag, 24. März 2019 07:39 Uhr

Bad Driburg (red). Seit 100 Jahren sind die Volkshochschulen überall in Deutschland unverzichtbare Orte der demokratischen Bildung, wo sich Menschen unterschiedlicher Herkunft und Orientierung begegnen, um miteinander und voneinander zu lernen. Die Weimarer Verfassung von 1919 setzte den Grundstein für die Entwicklung der Weiterbildung in öffentlicher Verantwortung, die seither konstituierend ist für Volkshochschulen als fest etablierte Einrichtungen für die Erwachsenenbildung. Grundlegende Ziele waren zunächst die Aktivierung des politischen Verantwortungsgefühls sowie die Hebung der Allgemeinbildung im Volk. 

Zu diesem Jubiläums widmet sich der VHS-Zweckverband Bad Driburg, Brakel, Nieheim, Steinheim im Rahmen eines Vortrags den Urspüngen der eigenen Gründungsgeschichte. Weiterhin bietet sich ein willkommener Anlass zu reflektieren und zu würdigen, in welchen Bereichen konkret Bildungs- und Weiterbildungsarbeit geleistet wurde und wird.

Der Referent wird in seinem Vortrag die großen Entwicklungslinien und Tätigkeitsfelder in der Geschichte der Volkshochschule bzw. des VHS-Zweckverbandes nachzeichnen und dabei auch anhand konkreter Beispiele skizzieren, wie bei aller Kontinuität auch stets ein fortwährend gebotener Wandel in den Zielen, Ansprüchen sowie der Methodik und Didaktik der Weiterbildung Rechnung getragen wurde. 

Der Vortrag unter der Leitung von Martin Lammert findet am Dienstag, 02.04.2019 in der Zeit von 19:00 bis 20:30 Uhr statt. Veranstaltungsort ist: Rathaus der Stadt Bad Driburg, Am Rathausplatz 2. Der Vortrag ist gebührenfrei. Eine rechtzeitige und verbindliche Anmeldung nimmt die Hauptgeschäftsstelle der Volkshochschule in Bad Driburg unter der Telefonnummer 0 52 53 - 88 17 00 gern entgegen. Anmeldungen sind auch möglich unter: www.vhs-driburg.de

Blaulicht
Samstag, 23. März 2019 08:07 Uhr
Schwerer Verkehrsunfall fordert Schwerverletzte - Rettungshubschrauber im Einsatz
Freitag, 22. März 2019 07:42 Uhr

Brakel (red). Eine Photovoltaikanlage auf der Produktionshalle eines Betriebes in der Industriestraße in Brakel ist am Donnerstag gegen 14 Uhr in Brand geraten. Es entstand eine starke Rauchentwicklung. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand in kurzer Zeit unter Kontrolle bringen und vollständig löschen. Es bestand keine Gefahr für die umliegenden Gebäude, Personen wurden durch das Feuer nicht verletzt. Der Sachstanden wird auf eine Höhe von rund 10.000 Euro geschätzt. Die genaue Ursache des Feuers muss noch ermittelt werden, Hinweise auf Fremdverschulden liegen nicht vor. Nach erster Einschätzung ist von einem technischen Defekt auszugehen.

Foto: Symbolfoto

Donnerstag, 21. März 2019 10:32 Uhr

Brakel (red). Aus noch ungeklärten Gründen ist ein 20-Jähriger am Dienstag, 19. März, gegen 21:30 Uhr mit seinem roten Honda Civic auf der Driburger Straße in Brakel gegen eine Betonmauer geprallt. Während der Fahrer weitgehend unverletzt blieb, wurde der 22-jährige Beifahrer vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, das er nach ärztlicher Versorgung wieder verlassen konnte. Der Wagen hingegen erlitt wirtschaftlichen Totalschaden. Nach ersten Erkenntnissen war der Fahrer mit seinem Auto auf der Driburger Straße stadtauswärts unterwegs, als er aus unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Zunächst kam er etwas nach links von seiner Fahrspur ab, verzog dann nach rechts und prallte hier gegen die Betonmauer eines Grundstücks. Anschließend schleuderte er zurück auf die entgegengesetzte Straßenseite und kam auf dem Bordstein zum Stehen. Der Sachschaden wird auf 16.000 Euro geschätzt.

Dienstag, 19. März 2019 13:12 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Betrugsversuche durch Anrufe von falschen Polizisten hören nicht auf. Allein am Montag, 18. März, wurden der Polizei Höxter zwischen 20 Uhr und 22.30 Uhr drei Fälle in Höxter gemeldet, bei denen Unbekannte am Telefon vorgaben, Polizeibeamte zu sein, um dann die Angerufenen nach Wertgegenständen im Haus und persönlichen Informationen auszufragen. In allen drei Fällen blieb es beim Versuch, die Angerufenen schöpften rechtzeitig Verdacht, beendeten das Gespräch und informierten anschließend die echte Polizei. Die Kreispolizeibehörde appelliert weiterhin daran, grundsätzlich misstrauisch zu sein, wenn sich Unbekannte unter einem Vorwand am Telefon melden. Sobald das Gespräch auf persönliche Informationen, Bargeld oder Wertgegenstände gelenkt wird, legen Sie einfach auf und verständigen die Polizei in Höxter unter 05271/962-0.

Dienstag, 19. März 2019 13:03 Uhr

Brakel (red). Unbekannte sind im Laufe des Wochenendes vom 15. bis 18. März in ein leerstehendes Hotel an den Brunnenallee in Brakel eingedrungen und haben durch Vandalismus erhebliche Schäden angerichtet. Unter anderem wurden Feuerlöscher entleert, Bewegungsmelder zerstört, Türen aufgehebelt und Computer beschädigt. Insgesamt wird der verursachte Sachschaden mit 10.000 Euro angegeben, außerdem wurden technische Geräte im geringen Wert entwendet. Die Tat wurde am Montag, 18. März, gegen 9 Uhr entdeckt und bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Die Ermittler der Polizei in Höxter bitten um Hinweise unter Telefon 05271/962-0.

Unsere Videothek
Politik
Montag, 25. März 2019 08:58 Uhr
Mittwoch: GRÜNER Bahnhofcheck in Bad Driburg
Sonntag, 24. März 2019 08:29 Uhr

Kreis Höxter (red). Die GRÜNEN im Kreis Höxter werden 40 Jahre alt. Aus diesem Anlass wird am 27. April ein Festakt in der Stadthalle Brakel stattfinden. Dazu lädt der Kreisverband alle Freunde, Wegbegleiter, Ehemalige und Zukünftige herzlich ein. „In den vergangenen vierzig Jahren haben wir GRÜNE viel im Kreis Höxter bewegt und gesellschaftliche Veränderungen mit geprägt. Zugleich gab es bei uns in der Partei selbst viel Bewegung, haben wir uns weiter entwickelt und inzwischen mehrere politische Generationen hervorgebracht“, zieht Ricardo Blaszczyk, Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreis Höxter, Bilanz. „Wir freuen uns, dass wir in der jüngeren Zeit erneut deutlich an Vitalität gewonnen haben. Die aktuellen politischen Entwicklungen zeigen, dass große Teile der Bevölkerung unsere Anliegen richtig finden. Dieser Rückhalt stärkt uns in unserer Arbeit für mehr Nachhaltigkeit im Kreis Höxter.“ Der öffentliche Festakt beginnt um 17 Uhr mit Festreden und musikalischer Begleitung und endet in einer Jubiläumsparty.

Freitag, 22. März 2019 07:34 Uhr

Bad Driburg (red). Europa in Gefahr? HausParlamente von Pulse of Europe tagen Die 2. Runde der europäischen Hausparlamente, organisiert von der überparteilichen Bürgerbewegung "Pulse of Europe", ist angelaufen. Hausparlamente sind ein neues Instrument der Bürgerbeteiligung und ein basisdemokratisches Werkzeug, um Diskussionen, Fragen und Meinungen der Öffentlichkeit an Spitzenpolitiker zu transportieren.

Pulse of Europe formuliert für die Debatten in Zusammenarbeit mit politischen Entscheidungsträgern (z.B. europäischen oder nationalen Politikern) konkrete Fragen zur Europapolitik und stellt den Gastgebern einen leicht verständlichen Gesprächsleitfaden und Abstimmungsunterlagen zur Verfügung.

Nach der Abstimmung, die auf die Debatte folgt, sendet der Gastgeber die Ergebnisse an Pulse of Europe zurück, wo sie mit allen anderen Ergebnissen zusammengefasst und für die politischen Entscheidungsträger aufbereitet werden.

Die Entscheidungsträger verpflichten sich, unabhängig davon, ob sie den Empfehlungen der HausParlamente folgen, ihre Entscheidungen im Lichte der Ergebnisse den Hausparlamentariern gegenüber speziell zu begründen.

So entsteht ein „„Beteiligungs-Pakt“: Bürger beraten Entscheider - dafür beziehen diese verbindlich Stellung.

Die mitwirkenden Entscheider in dieser Runde der Hausparlamente sind Katarina Barley (SPD), Sven Giegold (GRÜNE), Guy Verhofstadt (Flämische Liberale und Demokraten) und Manfred Weber (CDU). Pulse of Europe Bad Driburg ist jetzt in die 2. Diskussionsrunde eingestiegen. Die Beteiligten diskutierten u. a. darüber, ob die EU einen Arbeitslosen-Fonds einführen soll, um in einer akuten Krise die Folgen von Arbeitslosigkeit zu mildern. Dazu wurden einige Hinweise aufbereitet, z. B., dass zunächst definiert werden muss, was eine "akute Krise" ist, dass möglicherweise hohe Verwaltungskosten zu erwarten sind und, dass das Lebenshaltungsniveau sowie die Finanzmittel betroffener Länder ermittelt werden müssen, bevor ein solcher Arbeitslosen-Fonds wirksam eingesetzt werden kann.

Einer Meinung waren sich die Diskutanten bei der Frage nach der Einführung einer CO2-Steuer zum Klimaschutz. Die Teilnehmer waren einstimmig für die Einführung einer solchen Steuer, befanden diese aber als bei weitem nicht weitreichend genug, um wirksamen Klimaschutz zu betreiben. Alle umweltschädlichen Stoffe und Verfahren müssen besteuert werden, besonders z. B. Flugbenzin. Privilegien müssen beseitigt werden.

Die abschließende Frage zum personellen und handlungsfähigeren Ausbau der Grenzschutzorganisation FRONTEX wurde wieder kontrovers diskutiert. Effektivere Außengrenzkontrollen können als Schutz vor Kriminalität und Terrorismus dienen. Die Beseitigung der Ursachen von Migration, die z. T. durch die EU mitverschuldet sind, müssen in betroffenen Ländern vor Ort betrieben werden. Abschottung und Missachtung der Menschenrechte können langfristig keine Lösung sein. Abschließend befanden die Teilnehmer das Instrument des HausParlaments als eine interessante Form der Bürgerbeteiligung. Die strukturierte Gesprächsleitung führte zu sehr angeregten und vielschichtigen Diskussionen, die nicht nur Selbstzweck sind, sondern an die entsprechenden Entscheidungsträger weitergeleitet werden. Gleichzeitig ist es Werbung und Werkzeug für eine Verbesserung der EU und wirkt der Gefahr einer Übernahme und letztlich Zerstörung der EU durch Populisten entgegen.

Die Europawahl am 26. Mai hat insofern eine wegweisende Bedeutung. Dazu veranstaltet Pulse of Europe Bad Driburg am 11. Mai eine "Europatafel" zu der alle interessierten Bürgerinnen und Bürger durch weitere Veröffentlichungen herzlich eingeladen werden.

Foto: Pulse of Europe

 

 

Wirtschaft
Freitag, 22. März 2019 07:46 Uhr
Und der Award STERNE der WÄSCHE geht an das Mode- und Sporthaus Klingemann! Einzigartige Auszeichnung für das Modehaus Klingemann in Höxter
Dienstag, 19. März 2019 11:47 Uhr

Kreis Höxter (red). Wie schaffen es Kommunen, im ländlichen Raum gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen? Wie können die Chancen der Digitalisierung im Kreis Höxter dazu genutzt werden, um die Daseinsvorsorge und Teilhabe sowie das Ehrenamt in den rund 130 Dörfern zu stärken? Und wie sieht das Dorf in einer digital vernetzten Zukunft aus? Können neue digitale Formen der Kommunikation und Vernetzung das Miteinander im Dorf fördern?

Die VHS Höxter-Marienmünster und das Projekt Smart Country Side (SCS) laden gemeinsam am Dienstag, 26.03 um 19:00 Uhr in die Aula der Volkhochschule Höxter ein, um allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern im ersten Teil des Abends einige spannende Projekte zu präsentieren, die derzeit im Rahmen des Efre-geförderten Projektes Smart Country Side in den Dörfern Eversen, Wehrden, Merlsheim, Ovenhausen, Sandebeck und Rösebeck mit der Dorfgemeinschaft erprobt werden. Dazu zählen z. B. eine digitale Dorf-Plattform, ein Dorf-Hilferuf, eine Kirchen-App, die Fürsorge-Plattform „Das Sorgende Dorf“, die smarte Bürgerhalle sowie die Stärkung der digitalen Kompetenz. Bei Erfolg sollen diese digitalen Anwendungen auch von anderen Dörfern im Kreis genutzt werden können.

Im 2. Teil des Abends stellen zwei Teamleiterinnen der Caritas Konferenz Ovenhausen vor, wie sie die innovativen Ideen für die digitale Fürsorge-Plattform entwickelten, wie sie die Dorfgemeinschaft zum Mitmachen motivieren und wie Ovenhausen mit diesen Aktivitäten zu einem bundesweiten Referenzort der Caritas Kampagne 2019 „Sozial braucht digital“ wurde. Denn Hilfe benötigen Menschen im Dorf in jedem Alter. Alleinerziehende, Familien, Neubürger, Menschen in Lebenskrisen, die einsam, ratlos und krank sind, erhalten in Ovenhausen bald auch digital Unterstützung bei ihrer Alltagsbewältigung.

Michael Bley (Fa. Gut versorgt in …) stellt ergänzend dazu den bundesweit neuartigen digitalen „Dorf-Hilferuf“ vor, ein SCS-Umsetzungsprojekt aus Wehrden. Er präsentiert auch die neue App „Gut versorgt in Höxter“, die vor allem älteren Menschen und deren Angehörigen mit vielfältigem Rat und Tat zur Seite steht und demnächst auch in anderen Kommunen im Kreis Höxter, wie z.B. in Beverungen, kostenfrei genutzt werden kann.

Die Veranstaltung thematisiert an Praxisbeispielen Chancen und Möglichkeiten von sorgenden Gemeinschaften als einem erfolgreichen Weg, die Zukunftsfähigkeit unserer Dörfer zu sichern. Freuen Sie sich auf spannende Informationen und den Austausch mit allen Beteiligten. Neben den beiden Dorf-Digital-Expertinnen aus Ovenhausen, Martina Voss und Martina Werdehausen sowie der Projektreferentin des Projektes Smart Country Side, Heidrun Wuttke wird auch der Geschäftsführer der Firma Gut versorgt in….GmbH anwesend sein.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um eine Anmeldung wird vorab gebeten, um besser planen zu können. Kurzentschlossene sind ebenfalls herzlich willkommen. Anmeldungen, Hinweise und Rückfragen richten Sie bitte an Heidrun Wuttke unter hw@gfwhoexter.de.

Das Projekt Smart Country Side ist ein Kooperationsprojekt der beiden Kreise Höxter und Lippe. Es wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert und ist eines von zehn Digitalisierungsprojekten des Handlungskonzeptes OWL 4.0.

Foto: GfW

Montag, 18. März 2019 11:07 Uhr

Höxter (red). Was vor wenigen Jahren noch kaum vorstellbar war, wird jetzt Realität. Kunden der Vereinigten Volksbank, die ein NFC-fähiges Android-Smartphone besitzen, können seit einigen Monaten ihren Einkauf überall dort mobil bezahlen, wo bereits jetzt kontaktlose Zahlungen mit girocard akzeptiert werden. So lässt sich auch dann etwas einkaufen, wenn man sein Portemonnaie vergessen hat oder auf dem Rückweg vom Joggen einen Durstlöscher braucht. „Die Nutzung des Smartphones gehört für viele Verbraucher zum Alltag. Wir freuen uns das Bezahlen auch über das Smartphone zu ermöglichen und erweitern damit das Portfolio an digitalen Leistungen. Kunden, die die Karten seit Ende letzten Jahres bereits im Einsatz haben, sind von der neuen Bezahlmöglichkeit begeistert. Als besonders gut wurde die einfache Installation bewertet und die schnelle und bequeme Handhabung während des Bezahlvorgangs am Kassenterminal.“, so Birger Kriwet, Vorstand der Vereinigten Volksbank.

Hauptsache schnell und bequem

Kunden der Vereinigten Volksbank können ihre girocard oder Mastercard und Visa (Kreditkarte) über die App „Digitale Karten“ auf dem eigenen Smartphone selbst bestellen und herunterladen. Auch der Bezahlvorgang ist sehr bequem. An der Kasse öffnet man die App „Digitale Karten“, wählt die passende Karte aus und hält das Smartphone an das Kassenterminal. Das Smartphone zeigt an, dass die Bezahlung läuft. Anschließend wird man über die erfolgreiche Transaktion informiert.

Noch bequemer geht es allerdings mit der „ExpressZahlung“. Ist diese Funktion aktiviert, reicht es, an der Kasse das Display des Smartphones zu aktivieren und es nah vor das Kassenterminal zu halten. Bei Beträgen unter 25 Euro geht es wie bei der kontaktlosen Karte sogar ohne Pin oder Unterschrift. Auch die Möglichkeit einer Bargeldauszahlung, auch Cashback-Funktion genannt, bleibt erhalten.

Gut geschützt

Manche Menschen haben ein ungutes Gefühl, wenn es um neue Technologien geht. „Zu Unrecht“, sagt Martin Derenthal, Abteilungsleiter Zahlungssysteme der Vereinigten Volksbank. „Die Sicherheit der neuen digitalen Karten ist mit der einer physischen Karte vergleichbar. Zwar werden im Moment des Bezahlens einzelne Daten unverschlüsselt übermittelt. Sie umfassen aber keine persönliche Daten wie Name, Adresse oder Kontonummer. Die Daten reichen auch nicht aus, um damit Transaktionen auszulösen. Es lässt sich auch nicht im Vorbeigehen Geld von Ihrer digitalen Bankkarte abbuchen. Dazu müsste mindestens das Display Ihres Smartphones eingeschaltet bzw. aktiv sein und in sehr geringer Entfernung an das auszulesende Gerät gehalten werden. Und selbst in einem derart unwahrscheinlichen Fall, handelt es sich um jeweils max. 25 Euro, die auch noch dazu nur als Buchgeld auf ein anderes Bankkonto übertragen werden können.“ und zwinkert: „Das wäre vergleichbar mit einem Einbruch, bei dem man ein Selfie und seinen Personalausweis liegen lässt.“

Wer genauer wissen möchte, wie einfach, praktisch und sicher der Bezahlvorgang mit den digitalen Karten im Smartphone ist, kann sich an das Kundenserviceteam (Tel: 05272 6007-1000) oder an die Beraterinnen und Berater der Vereinigten Volksbank wenden. Die Bank beantwortet alle Fragen zu den digitalen Karten und zu den Möglichkeiten der VR-BankingApp.

Mitmachen wird belohnt

Wer Kunde der Vereinigten Volksbank ist, sich im Aktionszeitraum vom 11.03. bis zum 22.04. auf www.v-vb.de/gewinnspiel_digitale_karten registriert und mit der digitalen Karte bezahlt, hat die Chance auf tolle Sachpreise. Zu gewinnen gibt es einen LED Fernseher, eine Smart Watch und ein Tablet der Marke Samsung.

Sport
Montag, 18. März 2019 11:02 Uhr
Zweiter Sieg für die Brakler Damen
Sonntag, 17. März 2019 08:20 Uhr

Brakel (red). Das Saisonauftaktspiel der 2. Damenliga im Inlineskaterhockey konnten die Brakeler Damen im Penaltyschiessen gegen die Düsseldorf Rams gewinnen. Gegen den ehemaligen Erstligisten zeigten die Blitze eine konzentrierte Leistung. Im ersten Drittel tasteten sich beide Mannschaften ab. Den Führungstreffer der Ramserinnen konnte Lisa Rennert noch im ersten Drittel ausgleichen. 

Ins zweite Drittel startete Düsseldorf furios und nutzte Brakels Unkonzentriertheiten aus. Zudem mussten die Blitze aufgrund eines Wechselfehlers in Unterzahl agieren. Düsseldorf konnte durch drei schnelle Treffer mit 4:1 in Führung gehen. Doch die Blitze gaben sich nicht auf und verkürzten, mit einem Tor des Willens, durch Tina Plückebaum auf 4:2. Geweckt von diesem Treffer waren die Blitze wieder im Spiel und zeigten fortan eine starke Leistung. Lisa Rennert konnte auf Vorlage von Nela Menne, die ihr erstes Spiel für die Damenmannschaft machte, den dritten Brakeler Treffer erzielen. Weitere Chancen konnten im zweiten Drittel leider nicht verwertet werden.

Nach der Drittelpause erzielte dann aber Janina Böhmer den verdienten Ausgleichstreffer zum 4:4. Die Spannung und Ehrgeiz stiegen merklich an, denn niemand wollte die Punkte liegen lassen. Brakel nun mit einem deutlichen Chancenplus, aber ohne das nötige Glück. Im Gegenteil, Düsseldorf nutzte eine ihrer wenigen Chancen zum erneuten Führungstreffer, nur drei Minuten vor Schluss. Aber wieder kam Brakel zurück. Im direkten Gegenzug konnte Lisa Rennert erneut ausgleichen.

Ein Punkt für jedes Team. Der Zusatzpunkt wurde im Penaltyschiessen verteilt. Bei nur einem Gegentreffer konnten Janina Böhmer und Nela Menne den Shutout für die Blitze entscheiden. Schon nächsten Samstag geht es weiter, die Blitzedamen treffen auf die Miners Oberhausen am 16.03.19 um 15:15 Uhr im heimischen Blitzdom. 

Brakel: Karina Friesen, Lena Albrecht (0 Tore /2 Vorlagen), Lea Rehermann, Hannah Potthast, Janina Böhmer (1/0), Miriam Disse, Lisa Rennert (3/0), Kristina Plückebaum (1/0), Nela Menne (1/1), Natalie Hücker

Foto: TV Brakel

Dienstag, 12. März 2019 11:03 Uhr

Kreis Höxter (red). Der für den 17. März 2019 angesetzte Spieltag in der Kreisliga A bis C wird aufgrund der Wetterlage komplett abgesetzt. Dies geht aus einer Mitteilung von Dieter Attelmann vom Sportkreis Höxter hervor. Demnach würden die Termine für die Nachholspiele, auch die vom vergangenen Sonntag, werden Anfang April bekannt gegeben. „Ferner weise ich darauf hin, das bei einer witterungsbedingten Generalabsage ein Spielverbot auch für Freundschaftsspiele gilt“, so Attelmann abschließend.

Panorama
Montag, 25. März 2019 08:25 Uhr
IHK-Akademie Ostwestfalen veröffentlicht neues Weiterbildungsprogramm
Donnerstag, 14. Februar 2019 06:11 Uhr

NRW (red). Der Tierschutz für Schlachttiere soll verbessert werden. Auf Initiative von Niedersachsen und mit Unterstützung von Nordrhein-Westfalen wird das Thema am Freitag, 15. Februar, mit einem Entschließungsantrag in den Bundesrat eingebracht. Der gemeinsame Antrag hat zum Ziel, dass künftig bundesweit kameragestützte Überwachungssysteme in Schlachthöfen installiert werden.

"Angestrebt wird eine gesetzliche Regelung, die dem Tierschutzanliegen, aber auch den Interessen aller Betroffenen Rechnung trägt", betonte Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast. Wenn das rechtlich verpflichtende standardisierte Überwachungssystem mit Kameras eingeführt wird, soll es in den besonders tierschutzrelevanten Bereichen eines Schlachthofes installiert werden. Ein Veterinär habe dann zum Beispiel die Möglichkeit, sich jederzeit per Smartphone auf eine Kamera einzuwählen.

"Die Einführung der Videoüberwachung in Schlachtbetrieben ist ein wichtiger Schritt, Tierleid in einzelnen Betrieben zu verhindern. Zugleich kann das Gros der Schlachthöfe dokumentieren, dass dort verantwortungsvoll gearbeitet wird. Das schafft Vertrauen und unterstützt die Arbeit der Kontrolleure", sagte Nordrhein-Westfalens Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser. "Gemeinsame Aufgabe von Bund und Ländern ist es, die Zukunft der Nutztierhaltung nachhaltiger zu gestalten. Dialog, Forschung, Kontrolle und Transparenz sind hierfür die wesentlichen Säulen." Auch die Einführung eines einheitlichen Tierwohl-Label diene dazu, das Vertrauen in die Tierhaltung zu stärken und das Bewusstsein weiter zu schärfen. 

Mit der Entschließung im Bundesrat soll die Bundesregierung durch Unterstützung der Länder das Tierschutzanliegen weiter nach vorne bringen und einen Gesetzgebungsvorschlag entwickeln.

Mittwoch, 30. Januar 2019 08:31 Uhr

NRW (red). Das Risiko eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Nordrhein-Westfalen ist nach wie vor hoch. Daher fordert das Umweltministerium weiterhin zu einem achtsamen und aufmerksamen Verhalten auf. "Die Gefahr der Einschleppung ist nach wie vor hoch. Es ist sehr wichtig, dass sich alle so verantwortungsbewusst wie möglich verhalten, um einen Ausbruch hierzulande zu verhindern. Gleichzeitig müssen wir bestmöglich auf einen Ausbruchsfall vorbereitet sein", sagte Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann. Um im Falle eines Ausbruchs der ASP im Wildschweinbestand noch besser eingreifen zu können, hat das Umweltministerium jetzt einen Rahmenvertrag mit einem privaten Dienstleister, der Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaft mbH (WSVG), abgeschlossen. Sie soll im Ausbruchsfall die betroffenen Kommunen unmittelbar unterstützen und – bis auf die Entnahme der Wildschweine – vor Ort alle notwendigen Arbeiten erledigen. Dies umfasst etwa die Absperrung einer Kernzone sowie die intensive Suche nach verendeten Wildschweinen und deren Bergung. 

Gegründet wurde die WSVG vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband, dem Rheinischen Landwirtschaftsverband, der Landwirtschaftskammer NRW, dem Landesjagverband NRW sowie den Raiffeisengenossenschaften. Mit dem Rahmenvertrag steht den Kreisen und kreisfreien Städten des Landes nun ein weisungsgebundener Dienstleister zur Verfügung, der im Ausbruchsfall sofort handlungsfähig ist. "Mit dem Vertrag betreten wir Neuland. Weder in Deutschland noch in der EU kennen wir eine vergleichbare Struktur. Damit schaffen wir für ganz Nordrhein-Westfalen eine schlagkräftige, effektive und landesweit einheitliche Institution zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest", sagte Bottermann. Damit die Bejagung der Wildschweinebestände durch die Jägerschaft weiterhin intensiv erfolgt, baut das Land Hürden ab und übernimmt auch im Jahr 2019 die Untersuchungskosten auf Trichinen für in Nordrhein-Westfalen erlegte Wildschweine. Darauf wies Umweltministerin Ursula Heinen-Esser heute erneut im Rahmen ihres Besuchs der Jagdmesse Jagd und Hund in Dortmund hin. Dafür wurden bis zu 600.000 Euro in den Haushalt eingestellt. "Dieses Geld ist gut investiert", so Dr. Bottermann. "Denn damit wird erreicht, dass das Fleisch von Wildschweinen sicher ist und dass durch eine Reduktion der Wildschweinebestände die Gefahr einer Ausbreitung der ASP verringert wird."

Bei aller Vorsorge für einen Ausbruchsfall – primäres Ziel ist und bleibt es, einen Ausbruch durch umsichtiges Verhalten zu verhindern. So kann der Erreger vor allem Nahrungsmittel, wie zum Beispiel ein achtlos entsorgtes Wurstbrot aber auch über Kleidung oder Autoreifen übertragen werden. Insbesondere Jägerinnen und Jäger, Försterinnen und Förster, Reisende, Fernfahrende, Waldbesuchende sowie vor allem auch Tierhalterinnen und Tierhalter sind dazu aufgerufen, von Jagdreisen in aktuelle Ausbruchsgebiete abzusehen, keine Lebensmittelreste in für Wildschweine zugängliche Mülleimer zu entsorgen sowie Biosicherheitsmaßnahmen in den Schweine haltenden Betrieben strikt einzuhalten.

Eine von Umweltministerin Ursula Heinen-Esser einberufene Sonder-Arbeitsgruppe tagt regelmäßig, um die aktuelle ASP-Lage fortlaufend zu bewerten und Maßnahmen abzustimmen. Die Vorsorgemaßnahmen zur Verhinderung eines Ausbruchs und Vorbereitungsmaßnahmen auf einen möglichen Ausbruch in Nordrhein-Westfalen wurden forciert. Unter Vorsitz Nordrhein-Westfalens hatten Bund und Länder im Rahmen der Agrarministerkonferenz ein koordiniertes Vorgehen vereinbart. Inzwischen sind Änderungen von Bundesgesetzen in Kraft treten, die es beispielsweise ermöglichen, Gebiete abzusperren, Personen- und Fahrzeugverkehr einzuschränken und vermehrte Fallwildsuche anzuordnen.

Samstag, 12. Januar 2019 08:39 Uhr

Bielefeld (red). Wer überlegt, seinen Studiengang zu wechseln oder sein Studium abzubrechen, bleibt an den Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe nicht allein: Im Rahmen eines Verbundprojektes laden die FH Bielefeld, die Hochschule OWL sowie die Universitäten Bielefeld und Paderborn am 15. Januar 2019 zu parallelen Info-Nachmittagen ein.

Im Rahmen des Verbundprojekts „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ der Fachhochschule Bielefeld, der Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie der Universitäten Bielefeld und Paderborn findet am Dienstag, dem 15. Januar 2019 von 16 bis 19 Uhr an allen Hochschulen zeitgleich ein Abend der Beratung bei Studienzweifel und Studienausstieg statt.

Die Studienberatungen und Career Services der Hochschulen kooperieren dabei mit den Agenturen für Arbeit Bielefeld, Paderborn und Detmold, den Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold, der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe oder Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, und weiteren Akteuren. Angesprochen sind Studierende der vier Hochschulen, die an ihrem Studium oder Studiengang zweifeln oder bereits über einen Studienabbruch nachdenken. 

Da die Gründe, die einem Studienzweifel zugrunde liegen, häufig sehr vielfältig sind, kommen die Angebote auch aus verschiedenen Bereichen: Die Info-Veranstaltungen beantworten Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven und zeigen eine Vielfalt von Lösungen und Alternativen auf. So werden neben unterstützenden Angeboten im Studium und den Möglichkeiten eine Fach- oder Hochschulwechsels, auch die Möglichkeiten eines Ausstiegs bzw. Umstiegs in die Berufsausbildung thematisiert. Ziel des Angebotes ist es, in einer scheinbar festgefahrenen Situation verschiedene Lösungswege zu entdecken.

Die Universität und Fachhochschule in Bielefeld führen die Veranstaltung gemeinsam auf dem Campus der Fachhochschule durch, in der Universität Paderborn findet sie in der Zentralen Studienberatung statt und die Hochschule Ostwestfalen-Lippe lädt auf den Innovation Campus Lemgo ein.

Die Veranstaltungen sind an die jeweiligen Angebote der Partner des Projektes „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ vor Ort angepasst.

 

Dienstag, 11. Dezember 2018 09:41 Uhr

Region (red). Seit vielen Jahren ist die Allianz für die Jugend e.V. Nordwest bei diversen Projekten im Norden Deutschlands aktiv und fördert damit zielgerichtet gemeinnütziges Engagement. „Umso mehr freute es uns als Allianz Private Krankenversicherungs-AG , dass einer unserer Partner auf uns zugekommen ist und um Unterstützung gebeten hat“, so Burkhard Hödtke, Leiter der Vertriebsdirektion NordWest. „Wir schätzen Herrn Frahmke schon lange als Geschäftspartner, haben daher die Förderung dieses Projekts intern angestoßen und sehr gerne gemeinsam mit ihm umgesetzt.“ Der Kindergarten „Regenbogen“ aus der Gemeinde Lichtenau-Kleinenberg hat durch die gemeinsame Initiative ein neues Außenspielgerät und eine Wellenrutsche mit entsprechenden Matten für den Indoor-Bereich erhalten.

Schönebeck als Leiterin des Kindergartens zeigte sich höchsterfreut über die Zusagen von Herrn Frahmke und der Allianz und konnte sie bereits im Mai diesen Jahres in die Zertifizierung zum Bewegungskindergarten einbinden. „Es ist wichtig, dass sich die Kinder bewegen können und somit die notwendigen motorischen Fähigkeiten erlernen“, sagt Philipp Frahmke. „Daher wollte ich mich persönlich einbringen und habe um es auch über meine Kontakte zur Allianz beworben – mit sichtbarem Erfolg für die Kinder.“ Das Gesamtprojekt hat einen Umfang von knapp 5.000 €, wovon 1.500 € aus den Fördermitteln der Allianz für die Jugend e.V. Nordwest beigesteuert wurden. „Wir freuen uns immer wieder, wenn wir uns sozial engagieren und dann bei einem Besuch in viele leuchtende Kinderaugen schauen können; dann wissen wir, dass das Geld gut angelegt ist.“ sagen beide Förderer gut gelaunt beim Fototermin.

Foto: Frahmke

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