Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Essenziell

Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite unbedingt notwendig und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.

Statistik

Um unser Angebot und unsere Webseite weiter zu verbessern, erfassen wir anonymisierte Daten für Statistiken und Analysen. Mithilfe dieser Cookies können wir beispielsweise die Besucherzahlen und den Effekt bestimmter Seiten unseres Web-Auftritts ermitteln und unsere Inhalte optimieren.

Komfort

Wir nutzen diese Cookies, um Ihnen die Bedienung der Seite zu erleichtern.

Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Donnerstag, 17. Juni 2021 12:33 Uhr
Jeder Zweite in Nordrhein-Westfalen erstgeimpft
Donnerstag, 17. Juni 2021 08:22 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 5.089 (+1) laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Davon gelten 4.901 (+5) Personen als genesen und 47 (-4) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 141 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.

Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter, laut Robert-Koch-Institut 18,538 (Stand: 0 Uhr).

Zurzeit aktive Infektionen im Kreis Höxter:

Bad Driburg 2

Beverungen 1

Borgentreich 1

Brakel 5

Höxter 13

Marienmünster 0

Nieheim 5

Steinheim 2

Warburg 7

Willebadessen 11

Mittwoch, 16. Juni 2021 09:30 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 5.088 (+2) laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Davon gelten 4.896 (+8) Personen als genesen und 51 (-6) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 141 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.

Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter, laut Robert-Koch-Institut 19,251 (Stand: 0 Uhr).

Zurzeit aktive Infektionen im Kreis Höxter:

Bad Driburg 2

Beverungen 1

Borgentreich 1

Brakel 6

Höxter 13

Marienmünster 0

Nieheim 5

Steinheim 2

Warburg 7

Willebadessen 14

Mittwoch, 16. Juni 2021 06:54 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Kreis Höxter weist darauf hin, dass das Impfzentrum des Kreises Höxter in Brakel ab Mittwoch, 16. Juni, ganz normal auch wieder am Nachmittag geöffnet ist. Sämtliche Termine für die zweite Impfung können also zu den vereinbarten Zeiten wahrgenommen werden. „Die Öffnung ausschließlich an den Vormittagen war nur eine vorrübergehende Sonderregelung“, erklärt Matthias Potthoff, organisatorischer Leiter des Impfzentrums des Kreises Höxter. Das Impfzentrum in der Brakeler Stadthalle ist täglich von 8 bis 13 Uhr und von 14 bis 20 Uhr geöffnet.

Dienstag, 15. Juni 2021 07:38 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 5.086 (0) laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Davon gelten 4.888 (+1) Personen als genesen und 57 (-1) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 141 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.

Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter, laut Robert-Koch-Institut 19,251 (Stand: 0 Uhr).

Zurzeit aktive Infektionen im Kreis Höxter:

Bad Driburg 2 

Beverungen 2

Borgentreich 1 

Brakel 8 

Höxter 14 

Marienmünster 0 

Nieheim 5 

Steinheim 3 

Warburg 8 

Willebadessen 14 

Region Aktiv
Freitag, 18. Juni 2021 06:35 Uhr
Hand in Hand für den Kinderschutz - Kreisjugendamt und Kreispolizeibehörde unterzeichnen Kooperationsvereinbarung
Donnerstag, 17. Juni 2021 08:52 Uhr

Willebadessen (red). Ein theaterpädagogisches Seminar für alle, die beruflich und privat Kontakt mit Menschen haben, bietet das Christliche Bildungswerk Die Hegge in Willebadessen-Niesen vom 28. Juni bis 1. Juli an. Es wird geleitet von der Theaterpädagogin Simone Lamski aus Saerbeck. Wer mit Menschen zu tun hat, sollte Ausstrahlung haben, vor allen Dingen, wenn man Menschen führt. Dazu gehört es, körperlich präsent zu sein, sich Gehör verschaffen zu können, ohne dabei die eigene Natürlichkeit zu verlieren oder gereizt zu wirken.

In dem Seminar können die Teilnehmenden mit einer Vielzahl von praktischen Übungen und theaterpädagogischen Spielen ihre Selbstwahrnehmung schulen, ihr Selbstbewusstsein stärken und so ihre individuelle Persönlichkeit stärker zur Geltung bringen. Über die theaterpädagogische Arbeit an Atem, Stimme, Körpersprache und Mimik haben die Teilnehmenden die Möglichkeit sich für ihre Eigenwahrnehmung und ihre Wirkung auf andere zu sensibilisieren und obendrein auch eine Menge Spaß zu haben.

Denn das Einnehmen einer fremden Rolle ermöglicht es natürlich auch, einmal Dinge zu tun, die man sich im „normalen“ Leben niemals trauen würde. Und vielleicht entdeckt der eine oder die andere sogar eine Seite an sich, von der sie bisher noch gar nicht wusste, dass es sie überhaupt gibt.

Donnerstag, 17. Juni 2021 08:43 Uhr

Bad Driburg (red). Der Volkshochschul-Zweckverband bietet, in Kooperation mit dem Evangelischen Kindergarten "Jesus und Zachäus" Bad Driburg, am Donnerstag, 24. Juni, in der Zeit von 15 bis 16.30 Uhr, einen Vortrag zum Thema „Elterngeld & Co. - Finanzielle Unterstützung für Eltern“ (701F05) an.

Die Veranstaltung wird von donum vitae Regionalverband e.V. geleitet und findet im VHS-Hauptverwaltungssitz, Am Hellweg 9 (Zugang über Lange Straße 97), Bad Driburg statt.

Nach der Geburt kommen die Formulare: Kindergeld und Elterngeld wollen beantragt werden! Insbesondere der Elterngeldantrag mit seinen Gestaltungsmöglichkeiten bereitet vielen frischgebackenen Eltern Kopfzerbrechen. Deshalb stellt der Vortrag vor allem das Elterngeld mit seinen Varianten vor und gibt Hinweise, worauf bei der Antragstellung besonders zu achten ist. Mutterschutz, Kindergeld, Baukindergeld und die Änderungen bei der nächsten Steuererklärung sind weitere Themen, um die es gehen wird.

Mittwoch, 16. Juni 2021 11:32 Uhr

Vinsebeck (red). Auch in diesem Jahr musste das traditionelle Schützenfest in Vinsebeck erneut pandemiebedingt ausfallen. Wie schon die St. Johannes Schützen im vergangenen Jahr, ließen auch die Jungschützen von St. Josef die traditionelle Gefallenenehrung zu Pfingsten nicht verstreichen. Im kleinen Rahmen legte die Schützenbruderschaft einen Kranz nieder, um die Gefallenen zu ehren und ihnen zu gedenken. Es bleibt zu hoffen, dass das Schützenfest im kommenden Jahr wieder im gewohnten Rahmen stattfinden kann.

Foto: St. Johannes Schützen 

Mittwoch, 16. Juni 2021 08:46 Uhr

Höxter (TKu). Die Huxaria-Hexen aus Höxter haben einen neuen Vorstand. Getauscht wurde innerhalb des noch jungen Höxteraner Karnevalsvereins: Ab sofort hat Simone Kube den Hexenhut auf. Die Gründerin und erste Vorsitzende der Huxaria-Hexen, Christine Timmermann, übertrug ihr Amt und damit auch symbolisch den Huxaria-Hexenbesen an die Höxteranerin Simone Kube, da es Timmermann wieder in ihre alte Heimat nach Kerpen verschlagen hat.

Der Amtswechsel wurde kürzlich bei der ersten möglichen Huxaria-Hexen-Vorstandssitzung dieses Jahres vollzogen, die mit einem dreimal donnernden „Höxter - Hex Hex!“ eröffnet wurde.

Die Corona-Verordnung hat das Treffen der Vorstandsmitglieder endlich wieder zugelassen. Zudem waren die Hexen nicht nur geimpft, getestet und gesund, sondern auch verhext, wie der Vorstand erklärt. Christine Timmermann, hat bei dem Treffen auch die symbolische Hexenfigur an die 41-jährige Simone Kube aus Höxter weiter gegeben. Durch ihren Wegzug könne Christine Timmermann den Vorsitz nicht weiter fort führen, erklärt die 40-Jährige. Ganz möchte sie sich aber nicht aus der Vorstandsarbeit des jecken Vereins verabschieden. Sie bleibt dem Vorstand durch den Amtswechsel als Beisitzerin erhalten. Neue stellvertretende Vorsitzende wurde Diana Freytag aus Höxter. Sie übernahm das Amt von Anna Nesemeier, die aus persönlichen Gründen zurückgetreten war. Als neue Beisitzerin ist außerdem die Höxteranerin Verena Hermanns zum Vorstand hinzugestoßen. Dafür erhielt sie von der scheidenden „Oberhexe“ Christine Timmermann den goldenen Hexenorden überreicht.

Christine Timmermann sei nach eigenen Angaben von Anfang an mit Herzblut voll dabei gewesen. Dann kam Corona und habe das Vereinsleben auf den Kopf gestellt, so Timmermann.

Der neue Vorstand der Hexen hofft auf eine mögliche Karnevals-Sessionseröffnung am elften im Elften, wenn es die Corona-Lage zulasse. Als nächste wichtige Veranstaltung werde eine ordentliche Mitgliederversammlung angepeilt, erklärt die neue Vorsitzende Simone Kube. Der neue Vorstand hat sich bei der ersten Sitzung auch Gedanken über weitere mögliche Aktivitäten gemacht. Je nach Corona-Lage könne beispielsweise eine Karnevals-Kleiderbörse in Höxter durchgeführt werden, wo die Närrinnen und Narren ihre alten Kostüme gegen andere Kostüme eintauschen können. Auch interne Vereinsaktivitäten wurden besprochen. Konkretisieren können die Huxaria-Hexen ihre Pläne aufgrund von Corona aber noch nicht.

Die Höxteraner Kernstadt sei keine Karnevalshochburg, wie der Hexen-Vorstand bei seinem Treffen festgestellt hat. Aber genau daran möchten die Huxaria-Hexen arbeiten, um Höxter ein Stück weit „jecker“ zu machen.

Christine Timmermann wohnt mittlerweile wieder in so einer Karnevals-Hochburg in Kerpen nahe Köln. Sie wünscht sich ein „Überschwappen“ des Karnevalsfiebers auch auf die ostwestfälische Kreisstadt. Nun müsse aber erst einmal die Corona-Pandemie überwunden werden, so der neue Vorstand unisono. Die Huxaria-Hexen sind bislang der erste und einzige Karnevalsverein der Höxteraner Kernstadt.

  

Foto: Thomas Kube

Blaulicht
Mittwoch, 16. Juni 2021 14:12 Uhr
Mehrfach mit Drogen am Steuer aufgefallen: Auto sichergestellt
Mittwoch, 16. Juni 2021 07:18 Uhr

Höxter (red). Am Montag sind der Polizei mehrere mutwillige Beschädigungen auf dem Bahnhofsgelände in Höxter-Ottbergen gemeldet worden. Einen Getränkeautomaten, eine Halterung für Prospekte und eine Tür zum Bahnhofsgebäude beschädigten Unbekannte im Zeitraum von Sonntag, 13. Juni, 16 Uhr, bis Montag, 14. Juni, 13 Uhr. Die Polizei Höxter bittet Zeugen, die Hinweise auf den oder die Verursacher geben können, sich unter der Telefonnummer 05271/962-0 zu melden.

Mittwoch, 16. Juni 2021 07:05 Uhr

Marienmünster (red). Ein Unbekannter beschädigte am letzten Wochenende mutwillig in Marienmüster-Vörden zwei geparkte Autos. Ein Ford Fiesta und ein VW Polo standen in Parkbuchten an der Berliner Straße zwischen Annetteweg und Am Wiehenbrink. Im Zeitraum zwischen Freitag, 11. Juni, 16 Uhr und Sonntag, 13. Juni, 19 Uhr, wurde an beiden Fahrzeugen der Lack erheblich zerkratzt. Insgesamt beläuft sich der Schaden auf über 1500 Euro. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 05271/962-0 entgegen.

Sonntag, 13. Juni 2021 11:13 Uhr

Brakel (red). In Brakel Zum Holzer Feld wurde die Freiwillige Feuerwehr in der Nacht von Samstag auf Sonntag um kurz nach 03:00 Uhr morgens zu einem sogenannten „ausgelösten Heimrauchmelder“ alarmiert. Aufmerksame Anwohner hatten den ausgelösten Rauchmelder ihres Nachbarn wahrgenommen und die Feuerwehr verständigt. Beim Eintreffen der Feuerwehr drang bereits Rauch aus einem Fenster des Gebäudes. Dank der aufmerksamen Nachbarn und durch umsichtiges schnelles Eingreifen der Rettungskräfte konnte ein Hausbewohner, der sich noch in der Wohnung befand, unmittelbar aus seiner Wohnung gerettet werden. Bei der Ursache der Rauchentwicklung handelte es sich um einen Kleinbrand in der Küche durch angebranntes Essen. Das verbrannte Essen auf dem Herd wurde durch die Feuerwehr abgelöscht und die Wohnung anschließend entraucht. Über die Schadenshöhe liegt noch keine Informationen vor.

Foto: Freiwillige Feuerwehr Brakel

Sonntag, 13. Juni 2021 09:57 Uhr

Brakel (red). Am Freitag, gegen 13.40 Uhr, kam es an der Einmündung Bökendorfer Straße/Hahnenhof zu einem Verkehrsunfall. Eine 28-jährige Fahrzeugführerin aus Bielefeld befuhr mit ihrem Pkw Ford Ka die Straße Hahnenhof und beabsichtigte an der Einmündung zur Bökendorfer Straße nach links abzubiegen. Hierbei übersah sie einen 47-jährigen Brakeler, der mit seinem VW Golf auf der Bökendorfer Straße in Richtung Bökendorf unterwegs war. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Durch den Aufprall verletzte sich der 47-Jährige leicht und musste sich in ärztliche Behandlung begeben. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt, der VW Golf war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtschaden von circa 10.000 Euro.

Politik
Mittwoch, 09. Juni 2021 09:18 Uhr
Moderne Sportstätte 2022 – Fördermittel für den SV Neuenheerse e.V.
Montag, 07. Juni 2021 09:43 Uhr

Kreis Höxter (red). „Wie tief der Missbrauchsfall von Lügde-Elbrinxen auch unseren Kreis Höxter betrifft, wird uns erst seit Anfang dieses Jahres klar. Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss des Landtages hat schon jetzt viel zur Aufklärung beigetragen.

Es geht um Kindeswohl. Es geht um die Stärkung des Jugendamtes.

Dieses Ziel sollte Konsens unter den demokratischen Fraktionen sein. Damit das erreicht wird, muss man sich im Sinne der Sache offen der Kritik und beharrlichen Nachfragen stellen. Persönliche Befindlichkeiten haben da zurückzustehen“, fordert Loreen Lensdorf, Sprecherin der SPD-Fraktion im Jugendhilfeausschuss.

Es sei höchste Zeit, dass dieses zuständige politische Gremium im Kreistag sich endlich konkret mit den Ursachen, Geschehnissen und organisatorischen Konsequenzen auseinandersetzt. „Deshalb haben wir für Juni eine zusätzliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses beantragt“, so die Sozialdemokratin.

Sie hat die Positionen und Handlungsleitlinien der SPD gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden Frank Oppermann ausgearbeitet. Im Moment nehme dieses schwierige Thema den Hauptteil ihrer Arbeit als Kreistagsmitglied ein. Seit Januar habe der von ihr geleitete SPD-Arbeitskreis „Jugendhilfe“ Recherchen zum Thema geführt.

Loreen Lensdorf erklärt ihre Motivation: „Mein Ziel ist es, dass sich so etwas nicht wiederholt. Dafür will ich meinen Beitrag leisten.“ Gespräche habe sie zunächst mit ehemaligen Mitarbeitern des ebenfalls betroffenen Jugendamtes Hameln geführt. Mit vielen Menschen auch in den Kreisen Lippe und Paderborn, die im Bereich Kindeswohl tätig sind, habe sie sich ausgetauscht: in der Schulbegleitung, in familienunterstützenden Diensten, auch in den Kindertagesstätten.

„Wir sprechen ferner mit Bewährungshelferinnen, die mit Tätern zu tun haben, die in ihren jeweiligen Familien scheinbar ganz normale Väter sind“, so die engagierte Kommunalpolitikerin weiter. Der Jugendhilfeausschuss sei bisher viel zu wenig einbezogen worden. Zwei Sitzungen im Jahr reichten einfach nicht bei der Vielfalt und Bedeutung der Themen.

Die SPD-Sprecherin schlägt eine Arbeitsagenda für dieses Gremium vor:

  • „Erstens: Dem Jugendhilfeausschuss muss vom Landrat und von der Verwaltung mindestens einmal im Quartal ein Bericht mit nachprüfbaren Zahlen, Daten und Fakten vorgelegt werden.
  • Zweitens: Zu untersuchen ist, wie gut die Organisationsstrukturen ausgerichtet sind, insbesondere an den Schnittstellen zu Kindertagesstätten und Schulen.
  • Drittens: Wir müssen Möglichkeiten der Unterstützung für die Opfer von Lügde ausarbeiten.
  • Viertens: Wir brauchen auch einen Präventivfonds als Teil einer Informationsoffensive. Hier können sich Einrichtungen und Vereine im Kreis Höxter bewerben, die geeignete Projekte zum Thema Kindesgefährdung veranstalten. Dazu müssen Kriterien im Ausschuss erarbeitet werden.
  • Fünftens: Kooperationen müssen sinnvoll ausgebaut werden, etwa Richtung Arbeiterwohlfahrt, Diakonie, Parität oder Caritas. Aber auch intern gilt zu prüfen: Kann die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsamt und Jugendamt zielführend vertieft werden?“

Loreen Lensdorf erläutert: „Klar, das angekündigte externe Gutachten zur Arbeit des Jugendamtes ist richtig. Besser wäre es gewesen, für die inhaltliche Auftragsformulierung die Expertise des Fachausschusses einzuholen. Nun muss sich Landrat Michael Stickeln die Kritik gefallen lassen, den Mitgliedern dieses Gremiums mit Geringschätzung zu begegnen.“

Foto: Lukas Welling

Donnerstag, 06. Mai 2021 12:53 Uhr

Kreis Höxter (red). Einmal mehr hat sich der Kreis Höxter erfolgreich um eine Bundesförderung für den Bereich Digitalisierung beworben. Insgesamt gehen 599.400 Euro vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung in das Kulturland. Mit dem Geld sollen Strukturen geschaffen werden, um die Gesundheits- und Pflegeversorgung im ländlichen Raum mithilfe der Digitalisierung noch weiter zu verbessern. Unter anderem sollen in 30 Dörfern sogenannte Gesundheits-Kioske entstehen. 

Hierfür haben der Kreis Höxter und die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung das Modellvorhaben „Smarte Gesundheits- und Pflegeversorgung für ländliche Räume“ entwickelt, das gemeinsam mit der Volkshochschule Diemel-Egge-Weser als bewährtem Kooperationspartner umgesetzt wird. „Wir freuen uns sehr über die Bundesförderung, denn sie erlaubt es uns, die Gesundheits- und Pflegeversorgung in unseren Dörfern nachhaltig zu gestalten. Mit dem Projekt können wir auf diesem Gebiet ein sehr wichtiger Vorreiter für andere ländliche Regionen sein“, sagt Landrat Michael Stickeln. „Gerade hier ist die Gesundheits- und Pflegeversorgung oft eine große Herausforderung. Der demografische Wandel führt dazu, dass der Anteil der älteren Bevölkerung in unserer Gesellschaft steigt und damit die ortsnahe, medizinische Versorgung noch wichtiger wird. Gleichzeitig wird es für Hausärzte immer schwieriger, beim Ruhestandseintritt Nachfolgerinnen oder Nachfolger für ihre Praxen zu finden.“ 

Hier biete die Digitalisierung viele Chancen, die mit dem Modellvorhaben genutzt werden sollen. „Mit dem Projekt verbinden wir Gesundheitsversorgung und Digitalisierung – zwei Themen, die besonders in der Corona-Pandemie enorm an Bedeutung gewonnen haben. Unser gemeinsames Ziel ist es deshalb, das Bewusstsein für digitale Lösungen auch im Bereich der Gesundheits- und Pflegeversorgung zu schärfen und die Strukturen zu verbessern“, so Landrat Stickeln. „Bei der Umsetzung des Projekts nutzen wir deshalb die bereits vorhandenen Strukturen der Dörfer, um möglichst nah an der Lebenswirklichkeit der Menschen zu sein.“

Wirtschaft
Donnerstag, 17. Juni 2021 11:32 Uhr
Plötzlich Chefin: Christina Kleine (31) übernimmt Pflegedienstleitung im St. Ansgar Krankenhaus der KHWE in Höxter
Donnerstag, 17. Juni 2021 07:57 Uhr

Brakel (red). Mit der richtigen Entscheidung zum optimalen Ertrag: Die AGRAVIS Westfalen-Hessen GmbH und die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen laden zum gemeinsamen Feldtag am Donnerstag, 24. Juni, von 9.30 bis 16 Uhr, Landwirte aus der Region ein, um sich über die Themen Pflanzenbau und Technik zu informieren. Erstmalig findet diese Veranstaltung beim AGRAVIS Standort in 34414 Warburg-Hohenwepel, Feldmark 17, statt.

Auf der neuen Versuchsfläche haben die Besucher die Möglichkeit, sich über verschiedene Versuche und über 100 verschiedene Sorten zu informieren. Fachberater stehen den Landwirten zu verschiedenen Themen Rede und Antwort. In systematischen Exaktversuchen im Winterraps, Wintergerste, Winterweizen, Mais und Zwischenfruchtmischungen werden die regionalen, praxisrelevanten Dünge- und Pflanzenschutzstrategien auf den Prüfstand gestellt und bei den Rundgängen genau dargestellt. Hier können Fragen und Schlussfolgerungen aus den umfangreichen Versuchen erläutert und diskutiert werden.

Auch der ökologische Anbau wird bei den Feldführungen beleuchtet. Beim Feldtag haben Kunden die Möglichkeit, einen Einblick in das Versuchswesen zu erhalten und den Experten vor Ort ihre Fragen zu stellen. Schadbilder können direkt an der Pflanze beurteilt und Sorteneigenschaften im Detail erklärt werden – Handlungsempfehlungen zur Bestandsführung und dem entsprechenden Technikeinsatz eingeschlossen. Neben den Pflanzen spielt auch die Wahl der richtigen Betriebsmittel eine große Rolle.

Donnerstag, 17. Juni 2021 07:28 Uhr

Bad Driburg (red). Bereits die Gründer des Bades von Bad Driburg haben auf „ein ländliches Vergnügen“ gesetzt – auf den Menschen im Einklang mit der heimischen Natur. Der Gräfliche Park als Kurpark von Bad Driburg bietet hier auf seinen 64 Hektar nicht nur einen englischen Landschaftspark, sondern auch eine Vielzahl an Attraktionen. Dazu gehören neben der idyllischen Natur mit einem Wildgehege auch ein Irrgarten mit der begehbaren Skulptur „Kopf und Körper Bad Driburg“ des Künstlers Michael Sailstorfer, der Garten von Staudenstar Piet Oudolf mit einer Frühblüher-Bepflanzung der Niederländerin Jacqueline van der Kloet oder der „Ying und Yang“ Brunnen von Angela Connor.

Die neue „Lust auf Natur“

Die „Lust auf Natur“, aber auch Themen wie Umwelt und Nachhaltigkeit haben durch Corona einen neuen Schub erhalten. Im Rahmen der Vertragserneuerung mit der Stadt Bad Driburg zur öffentlichen Nutzung des Gräflichen Parks und der Zertifizierung als staatlich anerkanntes Moor- und Mineralheilbad hat Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff ein neues Projekt auf den Privatflächen der Gräflichen Familie entwickelt: Das Projekt „Kurpark 2030“. „Als Gemeinschaftsprojekt des Gräflichen Parks und der Stadt Bad Driburg gedacht, soll mit dem Projekt eine dauerhafte Gartenschau realisiert werden – im Gegensatz zu einer temporären Bundes- oder Landesgartenschau“, so Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff. „Um den „Kurpark 2030“ markt- und besucherorientiert zu gestalten, haben wir einen Ideenwettbewerb ausgerufen, in den sich jeder mit seinen Ideen einbringen kann.“ Damit suchen die Gräfliche Familie und die Stadt Bad Driburg nach Konzepten, um die Bürger Bad Driburgs und auch die Besucher für Standort und Region zu begeistern. Die Konzepte sollen sich auf kreative und innovative Weise mit den Stärken des Parks und der Region beschäftigen und einen großen Einfluss auf eine hohe Lebensqualität haben. Vorgestellt wird das Projekt unter dem Namen „Projekt Kurpark 2030“ auf der Homepage des Gräflichen Parks.

Ideen einreichen und gewinnen

Bei dem Ideenwettbewerb „Kurpark 2030“ kann sich jeder mit seinen Vorstellungen und Vorschlägen noch bis zum 30. Juni einbringen und bewerben. Dem Gewinner winkt ein Wellnessurlaub im Vier-Sterne-SuperiorHotel Gräflicher Park Health & Balance Resort und natürlich die Möglichkeit, seine Idee wachsen und entstehen zu sehen.

Weitere Informationen zum Projekt und dem Ideenwettbewerb erhalten Sie auf der Homepage des Gräflichen Parks. Viel Glück! 

Sport
Donnerstag, 17. Juni 2021 07:37 Uhr
Tennisverein 78 Bökendorf bedankt sich bei neuen Sponsoren - Kinder- und Jugendarbeit ist Mittelpunkt der Vereinsarbeit
Dienstag, 15. Juni 2021 06:24 Uhr

Kreis Höxter (red). Ein Herz für Sportvereine bewies jetzt die in Warburg-Scherfede ansässige Kunststoffhandlung PS Polymer Sourcing GmbH und stiftete dem Kreissportbund Höxter insgesamt 1.071 Flaschen steriles Handdesinfektionsgel zur Weitergabe an die Sportvereine im Kreis.

„Gerade jetzt, wo es mit dem Sport wieder aufwärts geht,“ so Geschäftsführer Wolfgang Klare, „wollen wir hiermit einen Beitrag zum sicheren Sport leisten.“ KSB-Vorsitzender Reiner Stuhldreyer und seine Stellvertreterin Nadine Deppe nahmen symbolisch einige der kleinen Spenderfläschchen in Empfang, die in Zusammenarbeit mit der Fa. INEOS hergestellt wurden. Der Bühner Wolfgang Klare ist selbst eng am Puls des Sportbetriebs, denn als ehrenamtlicher Vorsitzender des Tischtennis-Kreises Höxter-Warburg kennt er die Nöte der Vereine. „Selbstverständlich kümmert sich unsere Geschäftsstelle kurzfristig um eine kreisweite Verteilung der Spende,“ versprach Reiner Stuhldreyer.

Die Spenderfirma befasst sich mit dem weltweiten Handel von Kunststoffrohmaterial, wie z.B. Granulaten zur Herstellung von Folien oder Spritzgussteilen.

Foto: Kreissportbund Höxter

Sonntag, 30. Mai 2021 07:39 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat am Dienstag, 25. Mai, weitere Fördermaßnahmen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ bekannt gegeben. Von dem einzigartigen Förderprogramm für Sportstätten profitieren bereits mehr als 2.000 Sportvereine aus ganz Nordrhein-Westfalen.

Gute Nachrichten für:

  • Den Turn- und Sportverein Bellersen 20 e.V.: Gefördert wird die Modernisierung des Sportheims in Höhe von 48.506 Euro
  • Die DLRG OG Brakel e.V.: Gefördert wird die Modernisierung des Vereinsheims mit Ausbildungsräumen in Höhe von 41.500 Euro
  • Den Reiterverein Nethegau e.V.: Gefördert wird die Modernisierung der Reithallen in Höhe von 27.185 Euro
  • Den Schießverein Beller e.V.: Gefördert wird die Modernisierung des Schießstands in Höhe von 51.500 Euro
  • Den Turn- und Sportverein Bellersen 20 e.V.: Gefördert wird die Modernisierung des Sportheims in Höhe von 48.506 Euro
  • Den Bürger-Schützen-Verein Brakel von 1567 e.V.: Gefördert wird die Modernisierung des Schießstandes in Höhe von 19.000 Euro

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz: „Ich freue mich, dass wir mit den nun erteilten Förderentscheidungen unseren Vereinen tatkräftig unter die Arme greifen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten. Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren.“

Panorama
Mittwoch, 16. Juni 2021 11:32 Uhr
LWL soll bis 2030 klimaneutral werden
Dienstag, 15. Juni 2021 11:31 Uhr

Detmold (red). Elmar Keuter aus Paderborn ist am Dienstag, 8. Juni, bei der Bezirksregierung Detmold für weitere sechs Jahre als Vize-Bezirksbrandmeister bestellt worden. Keuter hatte den Posten erstmals zum 1. Juli 2015 übernommen. Regierungspräsidentin Judith Pirscher nahm die Ernennung vor und gratulierte Keuter zur zweiten Amtszeit. „Wir sind froh, dass wir in Herrn Keuter weiterhin einen kompetenten Fachmann und Ansprechpartner für unsere Feuerwehren sowie für die Unterstützung unseres Hauses haben“, sagte Regierungspräsidentin Pirscher. „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit in den kommenden sechs Jahren.“

Elmar Keuter ist seit 1979 Mitglied der freiwilligen Feuerwehr und hat bereits verschiedene Führungsfunktionen ausgeübt. Er war für elf Jahre Wehrführer in Altenbeken, im gleichen Zeitraum war er für sieben Jahre stellvertretender Kreisbrandmeister des Kreises Paderborn. Auf den Posten des Kreisbrandmeisters wurde er im Jahr 2011 bestellt. Seit Juli 2015 ist Keuter stellvertretender Bezirksbrandmeister in Ostwestfalen-Lippe. Hauptberuflich ist Keuter beim Ordnungsamt des Kreises Paderborn sowie als Leiter der Feuerwehrausbildung und Kreisbrandmeister beschäftigt.

Foto: Bezirksregierung Detmold

Samstag, 05. Juni 2021 10:24 Uhr

Kreis Höxter (red). Etwa 50.000 Bissverletzungen ereignen sich jährlich in Deutschland. Die meisten werden durch Hunde und Katzen aus dem eigenen Haushalt oder der Nachbarschaft verursacht. Betroffen davon sind vor allem Kinder und Jugendliche. Auch wenn die Bisse oberflächlich oft nicht schwerwiegend aussehen, können Krankheitserreger durch die Zähne in die Tiefe getragen worden sein. Insbesondere die spitzen Eckzähne von Katzen begünstigen dies. „Bei Tierbissen besteht ein hohes Infektionsrisiko, das leider häufig unterschätzt wird. Wir empfehlen deshalb dringend allen Betroffenen aus dem Kreis Höxter, bei Bissverletzungen unbedingt den Hausarzt aufzusuchen und die Wunde untersuchen und behandeln zu lassen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. Durch Tierbisse können zum Beispiel Wundstarrkrampf, Tollwut, Tularämie oder Leptospirose übertragen werden.

Auch der friedlichste Vierbeiner kann sich mal erschrecken oder bedroht fühlen und deshalb plötzlich zubeißen. Betroffen sind vor allem Kinder, da sie zu plötzlichen Bewegungen neigen, die das Haustier in Schrecken versetzen können. Ungefähr 25 Prozent aller Bisse erleiden Kinder unter sechs Jahren, etwa 34 Prozent im Alter von sechs bis 17 Jahren. Bei jüngeren Kinder dominieren Verletzungen im Kopf-Hals-Bereich, bei älteren sind es die oberen und unteren Extremitäten. Katzenbisse sind zwar seltener als die vom Hund, aber das Infektionsrisiko der Wunde ist deutlich höher. Der Grund dafür liegt im Speichel des Stubentigers. Hier befinden sich ungewöhnliche Erreger, die mit dem Biss in die Wunde gelangen. Das Infektionsrisiko eines Tierbisses liegt im Schnitt zwischen zehn und 20 Prozent, bei dem einer Katze hingegen zwischen 30 und 50 Prozent.

Gerade kleinere Wunden schließen sich schon nach kurzer Zeit wieder und es scheint, es handele sich um eine harmlose, oberflächliche Verletzung. „Auch mit der vermeintlich kleinen Wunde sollten Betroffene unbedingt zum Arzt gehen. Denn bleibt der Biss unbehandelt, kann er sich entzünden und schwere und dauerhafte Schäden an Muskeln, Sehnen, Nerven und Knochen verursachen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Wehmhöner. Spätestens beim Auftreten von Rötungen, Schwellungen oder pochenden Schmerzen sollte der Arzt aufgesucht werden. Auch allgemeines Unwohlsein und Fieber können auf eine Infektion hinweisen.

Der Arzt wird dann die Wunde medizinisch versorgen und bei Bedarf ein Antibiotikum verschreiben. Auch die Auffrischung der Tetanusimpfung kann vorgenommen werden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, den Impfschutz gegen Tetanus alle zehn Jahre aufzufrischen – nach Verletzungen auch mal früher. „Um den Impfstatus zu überprüfen, ist es gut, den Impfpass gleich in die Praxis mitzunehmen“, sagt Wehmhöner.

Foto: AOK

Montag, 31. Mai 2021 07:55 Uhr

Kreis Höxter (red). Rauchen ist nach wie vor der größte vermeidbare Krebsrisikofaktor. Darauf weist die AOK NordWest anlässlich des Welt-Nichtrauchertages am 31. Mai hin. An den Folgen des Rauchens sterben in Deutschland jedes Jahr rund 127.000 Menschen. Dies entspricht 13,3 Prozent aller Todesfälle. „Das zeigt uns, dass wir nicht nachlassen dürfen, über die Gefahren des Rauchens aufzuklären und für die Vorteile des Nichtrauchens zu werben. Und das so früh wie möglich, damit Kinder und Jugendliche im Kreis Höxter idealerweise erst gar nicht mit dem Rauchen anfangen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.

Rauchen ist neben Stress, mangelnder Bewegung und ungesunder Ernährung einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislaufkrankheiten, chronische Atemwegserkrankungen, Krebs und Diabetes. Laut Tabakatlas 2020 waren die Patienten in bis zu 80 Prozent aller Lungenkrebsfälle Raucher. Darmkrebs ist nach Krebsarten der Atemwege die häufigste Krebsart, die durch das Rauchen entstehen kann.

Die Mehrheit der Raucher hat schon mindestens einmal versucht, mit dem Rauchen aufzuhören, in vielen Fällen leider ohne Erfolg. Nach Berichten der WHO ist der Rauchverzicht für viele eine große Herausforderung, insbesondere angesichts der durch die Pandemie verursachten zusätzlichen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Stressfaktoren. Die physische und psychische Abhängigkeit ist meist stark und das Rauchen hat eine wichtige Funktion: Es gibt dem Alltag eine Struktur, dient dem Stressabbau oder spielt bei sozialen Kontakten eine wichtige Rolle. Für diese Funktionen müssen für einen langfristigen Rauchstopp Alternativen gefunden werden. Nur so kann ein "Verzicht" zum "Gewinn" werden - eine wichtige Voraussetzung für einen langfristigen Rauchstopp. „Doch mit Unterstützung und einem klaren Bekenntnis zum Aufhören ist ein dauerhafter Rauchverzicht möglich“, so Wehmhöner.

Die AOK NordWest engagiert sich seit Jahren mit unterschiedlichen Präventions- und Behandlungsprogrammen und hilft ihren Versicherten bei der Rückkehr in ein nikotinfreies Leben. Dazu gibt es spezielle Kursangebote vor Ort oder Liveonline-Kurse im Internet. In den Programmen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sich endgültig und dauerhaft von der Zigarette zu verabschieden.

Menschen im Kreis Höxter mit einer chronisch atemwegsverengenden Lungenerkrankung (COPD) können mit den speziellen Chronikerprogrammen ihrer Krankenkasse zum Beispiel lernen, das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten und ihre Lebensqualität zu verbessern. Neben einer regelmäßigen ärztlichen Beratung und Koordination der Behandlung gehören auch besondere Schulungen dazu.

Der Gewinn für jeden Verzicht ist groß und sogar schnell zu erzielen, denn Nichtrauchen wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Schon 20 Minuten nach der letzten Zigarette sinkt die Herzfrequenz und innerhalb von zwölf Stunden sinkt der Kohlenmonoxid-Spiegel im Blut auf einen Normalwert laut Aussagen der Deutschen Krebshilfe. Innerhalb von zwei bis zwölf Wochen verbessert sich die Durchblutung und die Lungenfunktion. Das Risiko für Schlaganfall und Lungenkrebs kann zwischen zwei und fünf Jahren nach dem Rauchstopp auf das eines Nichtrauchers sinken. „Und Nichtraucher profitieren ebenfalls davon, denn Passivrauchen verursacht grundsätzlich dieselben Erkrankungen!“ sagt Wehmhöner.

Freitag, 21. Mai 2021 08:37 Uhr

Düsseldorf (red). Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie und das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilen mit: Sinkende Infektions- und steigende Impfzahlen schaffen in vielen Bereichen Öffnungsperspektiven. Setzt sich diese positive Entwicklung stabil fort, sind auch weitere Lockerungen für den späten Sommer oder Herbst möglich. Über mittel- bis langfristige Öffnungsperspektiven für Betreiber von Volksfesten, Kirmes- und Marktveranstaltungen tauschten sich Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann mit Albert Ritter, Präsident des Deutschen Schaustellerbundes und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Schaustellerverbände in Nordrhein-Westfalen, aus.

Minister Pinkwart: „Auch für traditionelle, regionale Veranstaltungen mit begrenztem Teilnehmerkreis und familienorientiertem Charakter unter freiem Himmel muss es mit einem entsprechenden Hygienekonzept Öffnungsperspektiven geben. Diese Veranstaltungen, die ein wichtiges Kulturgut dieses Landes sind, sind anders zu bewerten als Großveranstaltungen mit internationalem Publikum, die oftmals weitgehend in geschlossenen Großzelten stattfinden. Bei einem weiteren Rückgang des Infektionsgeschehens bestehen für traditionelle, regionale Volksfeste unter freiem Himmel gute Aussichten für den Spätsommer. Vorausgesetzt, es liegt ein Hygienekonzept vor. Veranstalter sollten ihre Planungen nicht zu früh abbrechen.“

Minister Laumann: „Ich wünsche mir sehr, dass unsere beliebten traditionellen Feste in den Regionen Nordrhein-Westfalens so schnell wie möglich wieder stattfinden können. Wir werden alles daransetzen, insbesondere durch einen weiterhin guten Fortschritt beim Impfen der Bürgerinnen und Bürger, dass diese Veranstaltungen so bald wie möglich wieder besucht werden können. Und hier sind wir bereits auf einem sehr guten Weg. Ich verstehe, dass Veranstalter eine Planungsperspektive benötigen. Hier sind in der Vergangenheit gute Hygienekonzepte entwickelt worden. Bei einem nachhaltig stabilen und niedrigen Infektionsgeschehen und einem erheblichen Impfortschritt können solche umfassenden Konzepte berücksichtigt werden. Die temporären Freizeitparks aus dem vergangen Jahr stellen dabei ein gutes Beispiel dar, wie bei begrenzter Besucherzahl und entsprechendem Hygienekonzept das Infektionsrisiko minimiert werden kann.“

Albert Ritter: „Schausteller brauchen keine langfristigen Vorlaufzeiten und sind auch bereit, eventuelle Mietverträge mit kurzfristigen Auflösungsklauseln zu akzeptieren – wenn sie endlich eine Perspektive bekommen. Wir verfügen bereits über Hygieneschutz-Konzepte aus dem Jahr 2020, als sogenannte temporäre Freizeitparks veranstaltet werden konnten, bei denen ein Infektionsgeschehen nicht nachgewiesen wurde.“

zum Anfang