Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Donnerstag, 19. September 2019 13:21 Uhr
Kita „Am Schloss“ Gehrden als 1. Kita im Kreis Höxter als „Kita mit Biss“ ausgezeichnet
Donnerstag, 19. September 2019 10:53 Uhr

Kreis Höxter (r). Das Telefon klingelt. Eine unbekannte Stimme meldet sich. Sie behauptet, ein Enkel zu sein oder womöglich ein Polizeibeamter. Und nun? Wie verhält man sich richtig, um nicht Opfer von Betrügern am Telefon oder an der Haustür zu werden? Die Polizei Höxter hat in zwei neuen Broschüren wertvolle Hinweise zusammengestellt, wie man Gefahren am Telefon oder an der Tür erkennt und richtig handelt. "Haben Sie keine Scheu, Nein zu sagen oder ein Telefongespräch einfach zu beenden", rät Katharina Willberg vom Bereich Kriminalprävention/Opferschutz der Kreispolizeibehörde Höxter.

Die Hinweise der Polizei richten sich insbesondere an Seniorinnen und Senioren, welche von Betrügern erfahrungsgemäß bevorzugt angegangen werden. Die Faltblätter bieten aber auch nützliche Tipps für alle anderen, die sich vor Betrugsversuchen schützen wollen. Beschrieben werden zunächst das typische Täterverhalten und die Tricks, mit denen die Täter an Wertgegenstände oder Geld ihrer Opfer gelangen wollen. "Grundsätzlich gilt: Misstrauisch bleiben, auch wenn die Täter oftmals höflich und redegewandt auftreten", betont Katharina Willberg. Weiterhin geben die Faltblätter Ratschläge, wie man bei einem merkwürdigen Anruf oder Haustür-Besuch am besten reagiert: "Wenn einem etwas seltsam vorkommt, das Telefongespräch beenden oder die Wohnungstür schließen und den Notruf 110 wählen."

Die kostenlosen Faltblätter werden in diesen Tagen an vielen öffentlichen Stellen im Kreisgebiet ausgelegt und sind selbstverständlich auch bei den Polizeiwachen in Höxter, Bad Driburg und Warburg erhältlich. Katharina Willberg (Telefon 05271/962-1353) informiert auch gern im Rahmen von Gruppenvorträgen über Kriminalität zum Nachteil von Senioren und Seniorinnen. Für weitere Fragen zum Opferschutz steht Judith Fabeck (05271/962-1350) gerne zur Verfügung.

Foto: Kreispolizeibehörde Höxter

Donnerstag, 19. September 2019 06:30 Uhr

Ottbergen (red). Ottbergen verfügt seit dem vergangenen Wochenende über eine eigene Kinderbibliothek. Während des Gemeindefestes am Sonntag wurde die Bibliothek namens „Captain Books Schatzkiste“ in einem umgebauten Büroraum im Bürgerhaus auf dem Areal des Wiemers-Meyerschen Hofes eröffnet. Es ist die erste ökumenische Kinderbibliothek im Kreis Höxter, die gemeinsam von der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde betrieben wird. Im Angebot habe die Bibliothek etwa 1.200 Medien für Kinder bis zwölf Jahren, berichtet Bücherei-Mitarbeiterin Julia Sonntag (40). Die Bibliothek hat aber nicht nur Kinderbücher im Repertoire, sondern auch Spiele, CDs und DVDs, die allesamt kostenlos ausgeliehen werden können. Lediglich die Ausstellung des Leihausweises koste einmalig fünf Euro, erklärt Julia Sonntag. Das Interesse war groß, binnen kurzer Zeit konnten bereits zehn Ausweise ausgestellt werden. „Captain Books Schatzkiste“ hat Samstags von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Zu besonderen Anlässen gebe es aber zusätzliche Öffnungstermine, so Sonntag. Neben Julia Sonntag engagieren sich noch sehr viele andere Ottberger Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich für die Aufrechterhaltung der Kinderbibliothek, darunter auch Manja Hasse, Melanie Hecker und Ulrike Felderhoff. Glückwünsche sprachen die Bürger für Höxter dem neuen Bibliotheken-Team aus. Die ehrenamtliche Arbeit für die Bücherei sei vorbildlich für bürgerliches Engagement in unserer schönen Region, meinte der BfH Fraktionsvorsitzende Ralf Dohmann und dankte den Ottbergern für diese Bereicherung.

Foto: privat

Donnerstag, 19. September 2019 06:00 Uhr

Bad Driburg (r). Ein Feuerwehrauto, in dem Getränke ausgeschenkt werden, Männer in Uniform, blinkende Fahrzeuge, Christoph 7 mit einem Flugsimulator und schnüffelnde Hunde, aber auch eine kulinarische Meile mit regionalen Spezialitäten, deutschen Winzern sowie wunderschönem Kunsthandwerk mit insgesamt 40 Ausstellern erwarten die Besucher am 28. und 29. September in Bad Driburg. Unter dem Motto „Faszination Feuer, Glas & Wasser“ und vor dem Hintergrund des 50. Geburtstages der Jugendfeuerwehr Bad Driburg haben die Freiwillige Feuerwehr, der Werbering und die Bad Driburger Touristik GmbH ein tolles Programm zusammengestellt, das viel Spaß und gute Laune verspricht. Ein Stadtfest für die ganze Familie mit vielen tollen Aktionen, historischen und modernen Feuerwehrfahrzeugen, der beliebten Blaulichtmeile, Kinderkarussell, Straßenmusik, leckeren Spezialitäten, dem Warsteiner-Eventdome und einem verkaufsoffenen Sonntag. „In Bad Driburgs Geschichte haben zwei große Themen maßgeblich die Stadtentwicklung mitgeprägt, und zwar Glas und Wasser“, berichtet Daniel Winkler. „Daraus entstand unsere Idee, diese Themen in ein buntes Stadtfest einzubinden und wir freuen uns, dass wir mit LEONARDO und den Bad Driburger Naturparkquellen zwei wichtige lokale Unternehmen begeistern konnten, sich im Rahmen dieses neuen Festes einzubringen“ freut sich der Geschäftsführer der Bad Driburger Touristik GmbH. Die beiden Unternehmen präsentieren sich am Leonardo-Brunnen mit spannenden Aktionen wie Kistenparcours und Glücksrad und bilden somit das Intro des Stadtfestes, das sich durch die Innenstadt bis zur Pyrmonter Straße erstreckt und auch den Hellweg mit einbezieht. Natürlich werden auch die neuen Produkte von Leonardo gefüllt mit Bad Driburg Wasser vorgestellt. Dabei tritt das Fest die Nachfolge des Glasbläser-Festes an. „Bereits vor 10 Jahren haben wir den 40. Geburtstag der Jugendfeuerwehr im Rahmen eines Stadtfestes gefeiert“ erinnert sich Maik Kulgemeyer von der Touristik GmbH. „Es war ein gelungenes Fest und wir freuen uns sehr, dass wir 2019 wieder eine gemeinsame tolle Aktion auf die Beine stellen“.

Neben der Bad Driburger Feuerwehr werden weitere Hilfsorganisationen mit Fahrzeugen und Infoständen vor Ort sein wie das THW am Mühlradparkplatz, die DLRG, das DRK und eine Rettungshundestaffel. Bei einer solchen Veranstaltung darf natürlich das beliebte Spiel ohne Grenzen nicht fehlen. Verschiedene Jugendgruppen der Hilfsorganisationen aus dem gesamten Kreis Höxter werden am Samstag an 15 Stationen in der Langen Straße ihr Können unter Beweis stellen. „Da macht auch das Zuschauen Laune“ weiß Jugendfeuerwehrwart Matthias Außel. „Siegerehrung wird gegen 17 Uhr sein. Bis dahin bieten wir rund um den Raiffeisenbrunnen Essen und Getränke an sowie eine Tombola mit tollen Preisen wie einem Segelflug. Der Erlös ist für die Freizeitaktivitäten der Jugendfeuerwehr bestimmt“. Am Sonntag startet dann ab 11 Uhr die Blaulichtmeile in der Innenstadt mit besonderen Feuerwehrfahrzeugen, bei der man auch ein Sonderlöschfahrzeug bestaunen kann, das sonst nur bei Großschadensereignissen zum Einsatz kommt. „Wie bei allen Bad Driburger Stadtfesten haben am Sonntag natürlich auch die Werbering-Fachgeschäfte von 13.00 – 18.00 Uhr geöffnet und bieten neue Herbst- und Wintertrends an“ ergänzt Philippe Potente vom Werbering. Dabei sorgen „Die Original Salzsieders“ mit gediegenem Oldtime-Jazz aus guten alten Zeiten in den Straßen für musikalische Unterhaltung. Unterstützt wird das Fest von der Volksbank Höxter und Rewe Lars Markus , die allen Besuchern schöne Stunden in Bad Driburg bei „Faszination Feuer, Glas & Wasser“ wünschen.

Foto: Daniel Winkler, Bad Driburger Touristik GmbH

Mittwoch, 18. September 2019 10:14 Uhr

Kreis Höxter (red). Derzeit gehen im Kreis Höxter vermehrt Hinweise zu mutmaßlichen Trickbetrügern am Telefon ein. Dabei wird den Angerufenen u.a. vorgespielt, dass sie in einem Gewinnspiel gewonnen hätten. Um die Gewinnsumme zu erhalten, sei jedoch eine Gebühr fällig, die die Angerufenen vorab zahlen müssten. In Bad Driburg-Herste erhielt eine Frau einen solchen Anruf. Sie hätte 143.000 Euro bei einem Gewinnspiel gewonnen. Vorab müsse sie aber 200 Euro Gebühren zahlen. Das Versprechen angeblich hoher Gewinne ist eine Masche, die Betrüger in den unterschiedlichsten Varianten anwenden. Die Methode ist immer die gleiche: Vor einer Gewinnübergabe werden die Opfer dazu aufgefordert, eine Gegenleistung zu erbringen, zum Beispiel "Gebühren" zu bezahlen, eine kostenpflichtige Hotline (Telefondienst) anzurufen oder an Veranstaltungen teilzunehmen, auf denen minderwertige Ware zu überhöhten Preisen angeboten wird. Die Polizei rät in diesem Zusammenhang: Machen Sie sich bewusst: Wenn Sie nicht an einer Lotterie teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben! Seien Sie misstrauisch! Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis! Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen! Legen Sie einfach auf! Übergeben oder überweisen Sie niemals Geld an unbekannte Personen! Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern, zahlen Sie keine Gebühren, wählen Sie keine gebührenpflichtigen Sondernummern.

 

Blaulicht
Donnerstag, 19. September 2019 10:44 Uhr
Folgenreiches Gerangel auf Schulweg - Zusammenstoß zwischen Schüler und Rettungswagen
Freitag, 13. September 2019 08:10 Uhr

Bad Driburg (r). Unbekannte Täter haben zwischen Dienstagnachmittag, 10.09.2019, und Mittwochmorgen, 11.09.2019, einen grauen Opel Vivaro von einem Firmengelände an der Brakeler Straße entwendet. Am Fahrzeug war das amtliche Kennzeichen HX-NY2017 angebracht. Hinweise zum Verbleib des Fahrzeugs nimmt die Polizei in Bad Driburg, Tel. 05253-9870, entgegen.

Foto: Symbolbild

Donnerstag, 12. September 2019 11:52 Uhr

Kreis Höxter (r). Derzeit beschäftigt sich die Kriminalpolizei Höxter mit mehreren besonderen Fällen der Wirtschaftskriminalität. Die Geschädigten beschrieben, dass sie in den vergangenen Monaten im Internet nach einer Möglichkeit gesucht hätten, Geld zu investieren. Die "Opfer" wurden fündig und trugen sich auf der Homepage von FXNobels in einem Kontaktformular ein.

Nach einem Eintrag meldete sich eine angebliche Mitarbeiterin und schilderte verschiedene Investitionsmöglichkeiten. Mit einem DEMO über die Erlangung von Kursgewinnen konnte die angebliche Mitarbeiterin des Unternehmens die Opfer schließlich überzeugen. Im weiteren Verlauf des Kontakts wurden 5-stellige Summen auf ein Konto in Litauen überwiesen. In diesem DEMO wurde professionell dargestellt, wie man mit Spekulationen in Differenzgeschäften (contract for difference - CFDs), binären Optionen, den sog. Termingeschäften und mit der Cryptowährung Bitcoin erhebliche Gewinne machen könne.

Entweder erhielten die Opfer telefonisch oder mittels Messanger-Dienst die Mitteilung, an welches Unternehmen unter welchem Verwendungszweck die jeweiligen Zahlungen zu leisten wären. Die Einlagen stiegen durch vorgetäuschte Kursgewinne auf über 70.000 Euro.

Nach einiger Zeit wollten sich die Opfer schließlich einen höheren Geldbetrag auszahlen lassen. Sie wurden zunächst vertröstet, anschließend brach der Kontakt vollkommen ab. Die Experten für Wirtschaftskriminalität und Finanzermittlungen nahmen ihre Arbeit auf und stellten im Rahmen ihrer ersten Ermittlungsmaßnahmen fest, dass bei der Überprüfung der vielen Daten eine litauische Bankverbindung auffällig wurde und dass diese bundesweit, in bereits diversen anderen Ermittlungsverfahren, im Zusammenhang mit Anlagebetrug steht.

Die Betreiber des Unternehmens FXNobels, sollen ihren Sitz angeblich auf Malta haben, der Betreiber soll Glencoe Partners Ltd. mit Sitz auf den Marshall Inseln sein. Auch zu diesem Unternehmen bestehen bereits Warnmeldungen der Bankenaufsichten von Malta und Spanien. Die dort bislang angezeigten Anlagebetrugstaten zeigen, dass die Bankverbindung mit einer Vielzahl anderer Unternehmensnamen genutzt wurde bzw. wird.

Seit Dezember 2018 warnt das Bundesamt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) vor dem Handel mit CFDs und binären Optionen, die Vermarktung, der Vertrieb und der Verkauf von binären Optionen an Privatpersonen ist seit Juli 2018 europaweit untersagt. Seit August 2018 unterliegen die Vermarktung, der Vertrieb und der Verkauf von CFDs an Privatleute ebenfalls stärkeren Beschränkungen.

Die Kriminalpolizei Höxter warnt dringend davor, in derartige Geschäfte zu investieren. Sie sind hochspekulativ und bergen auch im Falle einer korrekten Abwicklung ein hohes Verlustrisiko, so die Warnung der Ermittler!

Foto: Symbolbild

Donnerstag, 12. September 2019 11:14 Uhr

Nieheim (r). Nach einem Beschluss des Amtsgerichtes Paderborn veröffentlicht die Kreispolizeibehörde Höxter nach einem Diebstahl einer EC-Karte Lichtbilder von Tatverdächtigen. Vermutlich am 19.01.2019 wurde einer Frau aus Nieheim ihre EC-Karte entwendet. Dies bemerkte sie allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt. Bis zum Zeitpunkt der Kartensperrung gelang es den Tätern mehrfach Geld vom Konto der Geschädigten abzuheben und Einkäufe mittels dieser EC-Karte zu begleichen. Insgesamt wurde die Karte bei 72 Buchungen eingesetzt. Es entstand ein Schaden von mehreren 10000 Euro. Die veröffentlichten Bilder der Tatverdächtigen wurden von den Geldautomatenkameras der Volksbank Südniedersachsen, Neue Straße, in Holzminden, der Volksbank Bremische, Domsheide, in Bremen und in der Sparkasse Syke, Hauptstraße, in Syke aufgenommen. Hinweise zur Identität der Tatverdächtigen nimmt die Polizei in Höxter, Tel. 05271-9620, entgegen.

Foto: Kreispolizeibehörde Höxter

Mittwoch, 11. September 2019 09:26 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Polizei darf nicht nur verwarnen, sondern auch mal ein Lob aussprechen. In diesem Fall gilt das Kompliment den Fahrzeugführern, die in den vergangenen Tagen passend zum neuen Schuljahr im ganzen Kreisgebiet Höxter überprüft wurden und Kinder an Bord hatten: Fast alle benutzten für ihre jungen Mitfahrer geeignete Kinderrückhaltesysteme. Von insgesamt 110 Fahrzeugführern, die an mehreren Tagen vor verschiedenen Schulen im gesamten Kreis Höxter überprüft wurden, hatten lediglich zwei keine passenden Kindersitze verwendet und wurden verwarnt. "Dies ist ein erfreulich niedriges Ergebnis", kommentiert der Erste Polizeihauptkommissar Norbert Lammers, Direktionsleiter Verkehr der Kreispolizeibehörde Höxter, das Ergebnis der Schwerpunktkontrollen. "Für die Kindersicherung scheint ein gutes Verständnis vorhanden zu sein."

Die über mehrere Tagen verteilten Kontrollen zum Schulbeginn brachten aber nicht nur erfreuliche Ergebnisse: Rund ein Drittel aller überprüften Fahrzeugführer musste wegen anderer Verstöße Verwarngelder zahlen oder Ordnungswidrigkeits-Anzeigen entgegennehmen. Elf waren zu schnell unterwegs, was insbesondere direkt vor Schulen eine deutliche Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer darstellt. Fünf weitere hatten keinen Sicherheitsgurt angelegt. Wegen anderer Verstöße, zum Beispiel Handynutzung während der Fahrt, wurden insgesamt 31 Fahrzeugführer mit Anzeigen oder Verwarngeldern belangt.

Mit den gezielten Kontrollen in den ersten Wochen nach Schulbeginn wollen der Verkehrsdienst und der Bezirksdienst der Polizei Höxter im Bereich der Schulen Präsenz zeigen, um die Sicherheit der Schulkinder zu verbessern. In persönlichen Gesprächen sollen die Verkehrsteilnehmer außerdem auf mögliche Gefahrenquellen hingewiesen werden.

Foto: Kreispolizeibehörde Höxter

Politik
Freitag, 13. September 2019 10:16 Uhr
Lesermeinung: GRÜNE kritisieren: Betriebsausschuss soll Auftrag vergeben, ohne Mitbewerber zu hören
Dienstag, 10. September 2019 15:33 Uhr

Siddessen (r). Am Donnerstag, den 29.08.2019 fand die Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Siddessen mit Neuwahlen des Vorstandes statt. Als Vorsitzender wurde Florian Greger gewählt. Sein Stellvertreter ist Jörg Müller. Ursula Rochell als Schriftführerin und Franz Bielefeld als Beisitzer komplettieren den neuen Vorstand. "Es ist uns ein Anliegen, die Anregungen und Wünsche der Einwohnerinnen und Einwohner aufzunehmen und uns den Herausforderungen der sich verändernden dörflichen Struktur zu stellen", so Vorsitzender Florian Greger. Ziel des neuen Vorstandes ist es, die CDU in Siddessen wieder deutlich sichtbarer zu machen und aktiv in das Ortsgeschehen einzubinden.

Foto: CDU Ortsverband Siddessen

Mittwoch, 04. September 2019 11:03 Uhr

Kreis Höxter (r). Den digitalen Wandel in der Region wollen der Kreis Höxter und die zehn kreisangehörigen Städte gemeinsam gestalten. In enger Kooperation werden sie eine Digitalisierungsstrategie für die kommenden Jahre erarbeiten. Das wissenschaftlich begleitete Vorgehen wird in den nächsten vier Wochen in den politischen Gremien vorgestellt.

„In rasanter Geschwindigkeit verändert die Digitalisierung die Art, wie wir leben, arbeiten, lernen und unsere Freizeit gestalten. Für den ländlichen Raum ergeben sich daraus Chancen, die wir gemeinsam herausarbeiten und nutzen wollen“, erklärt Landrat Friedhelm Spieker die Zielrichtung der interkommunalen Zusammenarbeit.

Im Blickpunkt stehen vor allem die Bereiche Wirtschaft, Bildung, Gesundheit, Tourismus, Umwelt, Mobilität und Verwaltung. „Wie können wir durch Digitalisierung Mehrwert schaffen? Für diese Frage suchen wir in den verschiedenen Handlungsfeldern nach Lösungen“, erklärt Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln als Sprecher der Bürgermeister im Kreis Höxter. Im Mittelpunkt stehe der Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger in Städten und Ortschaften.

Projektleiter Manuel Pawlik vom Kreis Höxter hat die Koordination übernommen. „Das gemeinsame Vorgehen hat viele Vorteile“, sagt er. So können kostspielige Einzellösungen, die oft mit anderen digitalen Verfahren nicht zusammen passen, und andere Fehlentwicklungen ebenso vermieden werden wie unnötige Doppelarbeit. „Im Rahmen einer interkommunalen Digitalisierungsstrategie treffen Kreis und Städte abgestimmte Entscheidungen“, erklärt Pawlik. Gemeinschaftlich bringen sie Digitalisierungsprojekte auf den Weg, die auf langfristige Entwicklungsziele ausgerichtet sind. 

Fachlich begleitet wird das Projekt von einem bundesweit anerkannten Experten. Im Auftrag der Landesregierung hat Professor Björn Niehaves von der Universität Siegen 2018 eine großangelegte Studie zum Umgang von Kommunen mit dem digitalen Wandel durchgeführt. Dazu hat sein Forschungsteam alle 396 Kommunen und 31 Kreise im Land befragt und 22 Strategiedokumente von Kommunen im In- und Ausland analysiert. „Auf dieser Basis konnten Erfolgsfaktoren identifiziert werden, die sich auf die Entwicklung und Umsetzung von Digitalisierungsstrategien positiv auswirken“, erklärt der Professor. Von diesem Erfahrungsschatz können der Kreis Höxter und die zehn kreisangehörigen Städte jetzt profitieren. „Wir sind deshalb froh, dass wir ihn haben gewinnen können“, betont Spieker. Bevor die konkrete Arbeit an einer interkommunalen Digitalisierungsstrategie im November beginnt, stellen Projektleiter Manuel Pawlik und Teamkollege Karsten Oeynhausen den geplanten Strategieentwicklungsprozess in den politischen Gremien ausführlich vor, im September in den zehn Städten, am 1. Oktober im Kreistag.

Nach dem Auftakt-Workshop im November wird das Team von Professor Björn Niehaves bis Juni 2020 fünf weitere Veranstaltungen zur Strategieentwicklung durchführen. Der Prozess ist so aufgebaut, dass im Ergebnis eine selbst erarbeitete Strategie mit konkreten Maßnahmen vorliegen wird, die passgenau auf die Rahmenbedingungen des Kreises Höxter mit seinen Städten und Ortschaften zugeschnitten ist.

„Landesweit vorbildlich ist die enge Zusammenarbeit von Kreis und Städten bei der Erarbeitung einer Digitalisierungsstrategie mit gemeinsamer Zielrichtung“, hebt Professor Björn Niehaves eine Besonderheit hervor, die Modell für andere Kreise und Kommunen sein kann. 

Landrat Friedhelm Spieker und der Sprecher der Bürgermeister, Michael Stickeln, freuen sich, dass der Schulterschluss gelungen ist. „Das gemeinsame Vorgehen wird sicherlich zu positiven Effekten führen, von denen alle profitieren können“, ist Spieker überzeugt. „Trotz der gemeinsamen Zielrichtung haben die Städte natürlich weiterhin die Möglichkeit, eigene Schwerpunkte zu setzen“, ergänzt Stickeln. Die Stärke liege jedoch im Zusammenwirken aller zehn Städte.

Foto: Kreis Höxter

Wirtschaft
Dienstag, 03. September 2019 12:01 Uhr
H2R Wesermanufaktur präsentiert Bio-Kaffee aus dem Weserbergland
Dienstag, 27. August 2019 10:45 Uhr

Kreis Höxter (red). Beschäftigte im Kreis Höxter haben im vergangenen Jahr 1,1 Millionen unbezahlte Überstunden geleistet. Das teilt die Gewerkschaft NGG unter Berufung auf eine Untersuchung des Pestel-Instituts mit. In der Gastronomie und Hotellerie ist die „Umsonst-Arbeit“ demnach besonders verbreitet. Die Gewerkschaft warnt vor diesem Hintergrund vor einer Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes – und hat jetzt die Kampagne „#fairdient“ gestartet.

Foto: NGG

Samstag, 24. August 2019 11:46 Uhr

Höxter (red). Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH veranstaltet in Zusammenarbeit mit der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld am Mittwoch, dem 18.September 2019, in der Zeit von 9 bis 17 Uhr ein Orientierungsseminar für potenzielle Existenzgründer/-innen in Warburg. Auf dem Weg von der Geschäftsidee bis hin zur Existenzgründung stehen viele Fragen. Diese gilt es zu beantworten. Je besser ein Vorhaben vorbereitet wird und je mehr Informationen eingeholt werden, umso wahrscheinlicher ist der spätere Erfolg. Genauso wichtig ist es jedoch, zielgerichtet nach Antworten und Informationen zu suchen. Hier setzt die Veranstaltung an. Das Orientierungsseminar für Existenzgründer/-innen soll einen ersten Überblick in besonders wichtigen Bereichen der Gründungsphase und in der Zeit danach verschaffen. Hierzu zählen insbesondere:

  • Unternehmenskonzept und Unternehmerpersönlichkeit
  • Kapitalbedarfsermittlung und Finanzierungskonzept
  • Marketing
  • Recht und Steuern.

Veranstaltungsort ist die Stadtverwaltung Warburg in der Bahnhofstraße. Das Teilnahmeentgelt beträgt 65 €. Hierin enthalten sind Unterlagen, Tagungsgetränke sowie ein Mittagsimbiss. Anmeldungen sollten spätestens bis zum 11.09.2019 bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH, Corveyer Allee 7, 37671 Höxter unter Tel. 05271 9743-15 oder per E-Mail unter tatjana.disse@gfwhoexter.de  eingegangen sein.

Sport
Donnerstag, 19. September 2019 13:01 Uhr
Schachfreunde Brakel/Bad Driburg punkten gleich mit Auftaktsieg
Samstag, 14. September 2019 06:30 Uhr

Bad Driburg (r). Der Vorstand der Schützenbruderschaft St. Fabian und Sebastian Neuenheerse e. V. möchte seine Mitglieder und alle interessierten Gäste zum nächsten Schießabend am Samstag, 21. September um 19.30 Uhr herzlich einladen. Neben dem Kleinkaliber- ist auch der Luftgewehrschießstand geöffnet. Und selbstverständlich wird auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommen.

Foto: Symbolbild

Donnerstag, 05. September 2019 10:25 Uhr

Brakel (r). Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Nur noch wenige Tage, dann heißt es im Generationenpark Lütkerlinde in Brakel: „Bewegung, Begegnung, Spaß – für Vielfalt in Gesellschaft und im Sport“. Unter diesem Motto steht das zweite Interkulturelle Sport- und Spielfest des Kreises Höxter, das am Samstag, 7. September, um 11 Uhr beginnt.

„Für jede Altersgruppe ist etwas dabei“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher. Das Fest bietet allen Besuchern vor allem auch die Gelegenheit, einmal eine Sportart auszuprobieren, die man noch nicht kennt. Das Angebot reicht vom Klettersport über Aikido und Thai-Kickboxen bis hin zu Cricket, Bogensport, Inliner-Hockey, Voltigieren, Bubble Soccer oder Fußballdarts. In begrenzter Anzahl können Kinder und Jugendliche eine Seifenkiste bauen und an einem Seifenkistenrennen teilnehmen. Hierfür wird von 13 bis 16 Uhr die Straße Lütkerlinde zwischen dem Zugang zum Generationenpark und der Einmündung „heilige Seele“ für den Verkehr gesperrt. Für die kleinen Gäste gibt es unter vielen anderen Aktivitäten eine Kinderolympiade, eine Hüpfburg, Tanz und Trommeln, einen Fahrradparcours und in einem begrenzten Zeitrahmen auch Ponyreiten. Die älteren Besucher können unter anderem Schach und Boule sowie Sitzgymnastik und Schwungtuch ausprobieren.

Für das Nachmittagsprogramm ist es den Organisatoren gelungen, den auf der ganzen Welt gefeierten Starjongleur Daniel Hochsteiner zu gewinnen. Zu seinen zahlreichen Preisen und Auszeichnungen zählt unter anderem sein Sieg beim Welt Circus Variete Festival. Der Weltklasse-Jongleur wird in Brakel seine hohe Kunst passend zum Sportfest auch mit Tennisschlägern präsentieren. Der Zirkus Kumpulus aus Steinheim ist ebenfalls dabei und zeigt Kunststücke der Jonglage und Akrobatik. Der Weltmeister Hasan Habeeb zeigt mit seinen Trainingsgruppen, wie Muay-Thai Kickboxen aussieht und lädt danach auch zum Mitmachen und Ausprobieren ein.

Die Organisatoren weisen darauf hin, dass für die Aktivitäten in der Sporthalle sowie in der Kletterhalle saubere Schuhe benötigt werden. Anmeldungen für einen Infostand von Vereinen und Organisationen sowie für die Turniere (Beachvolleyball und Kicker) sind noch bis zum 3. September auf der Internetseite des Kreissportbundes Höxter (www.ksb-hoexter.de) möglich, Kurzentschlossene können sich für die Turniere aber auch spontan vor Ort anmelden. Die Siegerehrung mit der Übergabe der Pokale und Medaillen wird auf der Bühne durchgeführt. Die genauen Uhrzeiten zu den einzelnen Aktivitäten und zum Bühnenprogramm kann man ebenfalls auf der Internetseite des Kommunalen Integrationszentrums einsehen: www.integration.kreis-hoexter.de.

Foto: Daniel Hochsteiner

Panorama
Dienstag, 06. August 2019 10:25 Uhr
1,5 Millionen Besucher feiern eines der friedlichsten Libori-Feste
Donnerstag, 13. Juni 2019 12:46 Uhr

NRW (red). "Das Urteil ist ein Durchbruch für den Tierschutz, auch wenn unsere Revision formal betrachtet nicht erfolgreich war. Die Tötung männlicher Eintagsküken muss nach einer Übergangszeit nun eingestellt werden", kommentierte Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser die heutige Grundsatzentscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes. Sobald die schriftliche Begründung des Urteils vorliegt, werde das Ministerium diese sorgfältig auswerten und verbleibende Handlungsoptionen ausloten. Mit dem Urteil hat das Gericht zwar die vorinstanzlichen Entscheidungen bestätigt, allerdings auch festgestellt, dass die Praxis der Tötung männlicher Eintagsküken nicht vereinbar ist mit dem Grundsatz des Tierschutzes. 

"Das Bundeverwaltungsgericht hat klar von einer Übergangszeit gesprochen. Ich erwarte daher, dass angesichts des erheblichen technischen Fortschritts das Bundeslandwirtschaftsministerium schnellstmöglich die Rahmenbedingungen fördert, das Töten männlicher Küken zu unterbinden. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten muss ein Ausstieg aus der Kükentötung sein. Die Wirtschaft soll schnellstmöglich auf tierschützende Praktiken bei der Legehennen-Erzeugung umsteigen. Die Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife, sind also sehr zeitnah umsetzbar", sagte Ministerin Heinen-Esser. 

Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums werden in Deutschland jedes Jahr etwa 45 Millionen männliche sogenannte Eintagsküken getötet. Ministerin Heinen-Esser ruft Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auf, auch mit ihrem Einkaufsverhalten Einfluss zu nehmen: "Schon heute gibt es Alternativen im Lebensmitteleinzelhandel wie etwa die Mast von Bruderhähnchen oder die Aufzucht von Hühnern, die sowohl Eier legen als auch Fleisch ansetzen. Auch Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife."

Hintergrund

Auf Veranlassung des nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministeriums hatten im Jahr 2013 die zuständigen Veterinärämter Brütereien die Tötung männlicher Eintagsküken in Nordrhein-Westfalen untersagt. Dagegen klagten Unternehmen, woraufhin das Verwaltungsgericht Minden und das Oberverwaltungsgericht Münster die Untersagungsverfügungen als rechtswidrig aufgehoben und die Tötung männlicher Eintagsküken in Brütereien als gesetzeskonform eingestuft haben. Sie sei nach Abwägung aller Belange tierschutzrechtlich nicht zu beanstanden. Daraufhin wurde das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig angerufen.

Samstag, 08. Juni 2019 12:23 Uhr

Lügde (red). Ein Met, dazu stimmungsvolle Musik und wilde Gaukelei - diese und viel weitere Programmpunkte machen ihn aus, den mittelalterlichen Liuhidi-Markt in Lügde. Das Ambiente zwischen historischer Stadtmauer samt Stadtturm und Emmer lädt geradezu dazu ein in eine frühere Zeit einzutauchen, Teil des Lagerlebens zu werden und eine alte Epoche aufleben zu lassen. +++ „Liuhidi“ – das ist der alte Name Lügdes, wie er schon im 8. Jahrhundert in den fränkischen Reichsannalen erschien. Er wurde zum Synonym für einen Mittelaltermarkt mit ganz eigenem Charakter. Mittelalterakteure, wie Handwerker, Händler, Söldner, Ritter, Knechte, Gaukler und Musikanten erschaffen erlebbares Mittelalter und Aktionen wie das Kinderritterturnier, Knappentraining, Bogenschießen, Armbrustschießen, Schmieden und Korbflechten machen den Markt besonders familien- und kinderfreundlich. Als ganz besonderes Highlight tritt in diesem Jahr die Musikgruppe Poeta Magica auf. Das Ensemble wurde 1992 gegründet und ist europaweit für ihre lebendige und virtuose Musik aus verschiedenen Ländern bekannt. Mit ihrem unbegrenztem Repertoire, der unglaublichen Instrumentenvielfalt und den abwechslungsreichen Programmen aus dreißig Jahren Bühnenerfahrung genießt das Ensemble einen legendären Ruf. 

Neben Poeta Magica dürfen sich die Besucher auch auf das Duo Asa-tru freuen. Phias Pendragon und Barni der Weltenbummler begeistern immer wieder auf Märkten, Straßenfesten, Familienfeiern und historischen Banketten die Besucher mit reichlich Musik, Narreteien, Spiel, Jonglage und Feuergaukeleien. Bereits bei dem letzten Liuhidi-Markt konnten sich die Gäste davon überzeugen und auch in diesem Jahr ist das Duo wieder Teil des Liuhidi-Marktes. Auch Jonny Robels ist dem ein oder anderen vielleicht noch ein Begriff. Er wandelt mit seiner Musik auf den alten Pfaden der keltischen Barden und versucht sich ihr Bewusstsein darin zu erschließen. Seine Musik kommt aus dieser Tradition, entwickelt aber auch eigenen Ansichten im Austausch mit anderen Einflüssen. Zudem komponiert und textet er auch selbst, zum Teil sogar in bretonischer Sprache. 

Besonders die Kinder kommen beim Liuhidi-Markt auf ihre Kosten: Bei zahlreichen Aktionen wie einem Kinderritterturnier, Bogenschießen und Animationen für das Jung- und Altvolk mit historischen Brett-, Riesen- und Feldspielen sind die kleinen Besucher zum Mitmachen eingeladen.

Neben den bereits genannten Programmpunkten erwarten die Besucher viele weitere Aktionen, diverse Stände und Lager. Auch der Marktvogt und der Buckelige vom letzten Liuhidi-Markt sind wieder dabei. Doch nicht nur das Programm kann sich in diesem Jahr wieder sehen lassen. Auch das kulinarische Angebot lässt keine Wünsche offen. Die Auswahl reicht von Knoblauchbrot, Spätzle und Sauerkraut über diverse Fleisch- und Käsesorten bis hin zu Falafel, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Abgerundet wird das gastronomische Angebot mit dem klassischen Met sowie verschiedenen Biersorten.

Der diesjährige Liuhidi-Markt bietet ein buntes Programm und lässt die Besucher in eine Reise in die Vergangenheit machen und das Lagerleben hautnah miterleben. Der Markt öffnet am Samstag (15. Juni) von 12:00 bis 23:00 Uhr und am Sonntag (16. Juni) von 12:00 bis 18:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 €, Kinder unter Schwertmaß sind frei. Weitere Infos unter www.liuhidi.de

Fotos: Lügde Marketing

Montag, 03. Juni 2019 10:42 Uhr

Niedersachsen (red). Jetzt ist es amtlich: Das Bundeskabinett hat die E-Scooter ab Juni auch für Deutsche Straßen zugelassen. Damit steht der neuen Mobilität und dem Fahrspaß für viele Menschen nichts mehr im Weg. Doch bei Geschwindigkeiten bis 20 km/h kann ein Sturz zu schwersten Kopfverletzungen führen. Prof. Dr. Uwe Kehler, Chefarzt der Neurochirurgie und Prof. Dr. Lars Gerhard Großterlinden, Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie an der Asklepios Klinik Altona in Hamburg warnen eindringlich vor den Risiken und appellieren, die E-Scooter nicht ohne Helm zu nutzen.

Bereits 14-Jährige können ab kommendem Monat die neuen E-Scooter fahren. Da diese "nur" bis zu einer Höchstgeschwindigkeit bis 20km/h zugelassen sind, hat der Gesetzgeber zwar einen Versicherungsschutz, aber keine Helmpflicht vorgeschrieben. „Wir haben ja bereits langjährige Erfahrungen mit Fahrradfahrern, die ohne Helm fahren und dann mit schweren Verletzungen in unsere Klinik kommen“, so der Chefarzt der Neurochirurgie. „Dabei können typische Kopfverletzungen wie Schädelhirntrauma, Hirnblutungen, Subdural- oder Epiduralhämatome oder Hirnödeme nachweislich teilweise oder sogar ganz durch das Tragen von Helmen verhindert werden.“ Die Folgen solcher Verletzungen reichen von Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen über epileptische Anfälle, Lähmungen, Sprachstörungen bis zu Pflegebedürftigkeit, Wachkoma und Tod. „Und tatsächlich sind Kinder und Jugendliche noch gefährdeter als Erwachsene. Sie sind weniger aufmerksam und vorausschauend und fahren risikoreicher“, warnt Prof. Dr. Kehler.

Eine Studie aus den USA, die von den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) kürzlich veröffentlicht wurde, bestätigt die hohe Gefahr von Kopfverletzungen bei der Nutzung von EScootern. Untersucht wurden Verletzungen in der texanischen Hauptstadt Austin im Zeitraum September bis November 2018. Von den dort identifizierten 190 verletzten E-Scooter-Fahrern erlitten 45 Prozent Kopfverletzungen. Praktisch kein Fahrer trug einen Helm. „E-Scooter sind bei allem Fahrspaß grundsätzlich einfach nicht ungefährlich, wie wir aus den Erfahrungen in anderen Ländern wissen“, warnt auch der Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie. So erlitten 70 Prozent der verunfallten E-Scooter-Fahrer in Austin Verletzungen an den oberen Gliedmaßen wie Händen, Handgelenken, Armen und Schultern, 55 Prozent erlitten Verletzungen an den unteren Gliedmaßen. 

„Ich hoffe, dass das, was bei Skifahrern mittlerweile ja Usus ist, sich auch bei den zukünftigen EScooter-Fahrern von Beginn an etablieren wird: Kopf schützen! Helm tragen!“, appelliert daher Prof. Dr. Kehler eindringlich. „Und dabei haben die Erwachsenen eine entscheidende Vorbildfunktion.“

Foto: Asklepios Klinik Altona

 

 

Montag, 20. Mai 2019 09:51 Uhr

NRW (red). 75 Prozent der rund 150 wichtigsten Nutzpflanzen auf der Welt profitieren von der Bestäubung durch Bienen und andere Insekten. Aber Biene ist nicht gleich Biene. Während bei den gezüchteten Honigbienen die Zahl der Völker in menschlicher Obhut steigt, nimmt die Zahl ihrer wildlebenden Verwandten – deutschlandweit ca. 560 verschiedene Arten – über die Jahre deutlich ab. Laut der Roten Liste bedrohter Tierarten sind in Nordrhein-Westfalen über 50 Prozent der Wildbienen und Wespen gefährdet. Aber gerade die Wildbienen sind entscheidend für die Bestäubung etwa von Obstbäumen, denn sie fliegen im Gegensatz zur Honigbiene immer, so auch bei kühlfeuchtem Frühlingswetter.

Zum morgigen Weltbienentag erklärt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: "Weniger Wildbienen, bedeuten weniger Obsternten, weniger Blütenpflanzen, weniger Singvögel und damit weniger Vielfalt insgesamt. Diese Negativkette müssen wir gemeinsam durchbrechen, das liegt in unserem ureigenen Interesse. Die Bewahrung der biologischen Vielfalt ist Kernanliegen der nordrhein-westfälischen Umwelt- und Naturschutzpolitik. Dies gilt insbesondere für die Bienen. Sie sind Bestandteil unsere Lebensversicherung der Artenvielfalt."

Der Verlust von Lebensräumen etwa durch intensive Flächennutzung infolge von Bebauung, Land- und Forstwirtschaft, Änderungen des Nährstoff- und Wasserhaushalts sowie Bodenschatzgewinnung, sowie der Einfluss des Klimawandels und gebietsfremde, invasive Arten setzen nicht nur den Wildbienen zu, sondern die gesamte Artenvielfalt unter Druck. Heinen-Esser: "Wir müssen zweigleisig fahren: Einerseits müssen wir die bereits bekannten Ursachen angehen und andererseits müssen wir durch den Aufbau solider Forschung noch offene Fragen klären. Beides müssen wir parallel tun."

Bereits 2017 startete NRW als erstes Bundesland eine Langzeitstudie zum Insektenschwund: Bis Ende 2022 wird auf 120 Probeflächen die aktuelle Situation blütenbestäubender Insekten überprüft, ein gemeinsames Forschungsvorhaben mit der Universität Osnabrück wird den kommenden drei Jahren die statistisch valide Datengrundlage für weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Insektenrückgangs ermitteln. Am 03. Juni findet mit Ministerpräsident Armin Laschet und Umweltministerin Heinen-Esser ab 11:00 Uhr in den Düsseldorfer Rheinterrassen der Kongress "Insekten schützen – Artenvielfalt bewahren" statt.

 

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