Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Mittwoch, 22. Mai 2019 06:06 Uhr
Kreis Höxter erhält Stromspar-Koffer zum Verleih an Schulen: Energiesparen macht Schule
Dienstag, 21. Mai 2019 11:21 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Kreis Höxter lädt alle Akteure und Interessierte aus den Bereichen Bildung und Integration aus den Stadtgebieten Beverungen und Höxter zu einem großen Austauschtreffen ein. Am Mittwoch, 12. Juni, sollen von 13.30 bis 17 Uhr im König-Wilhelm-Gymnasium Höxter in einer Teilregionalen Fachkonferenz Ideen erörtert werden, um die Bildungs- und Integrationsqualität vor Ort kontinuierlich zu verbessern. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen wie: Wie lassen sich Bildung und Integration noch passgenauer miteinander verbinden? Welche bedarfsgerechten Angebote werden benötigt? „Alle Bürgerinnen und Bürger aus Beverungen und Höxter, die sich ehrenamtlich oder beruflich mit diesen Fragen beschäftigen, sind herzlich eingeladen“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher.

„In unserem großen Kreis Höxter ist es manchmal schwierig, alle Akteure aus den Bereichen Bildung und Integration an einen Tisch zu bekommen. Auch deshalb wurde auf unserer Bildungskonferenz der Wunsch formuliert, mit Teilregionalen Fachkonferenzen das Kreisgebiet aufzuteilen, um so den Aufwand bei der Anreise für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer möglichst gering zu halten“, erklärt Dominic Gehle, Leiter der Abteilung Bildung und Integration des Kreises Höxter.

Ziel der Konferenz soll sein, neue Netzwerke entstehen zu lassen und bestehende Verbindungen noch weiter zu verbessern. „Mit dem Ziel, die Bildungs- und Integrationsqualität vor Ort kontinuierlich zu verbessern, wollen wir gemeinsam klären, welche Maßnahmen für die jeweilige Kommune Priorität haben, welche Akteure im Einzelnen für die Umsetzung benötigt werden, welche Ressourcen bereits vorhanden sind und wo noch Unterstützungsbedarf besteht“, so Gehle. „Mit der teilregionalen Fachkonferenz wollen wir alle interessierten Bürgerinnen und Bürger vor Ort erreichen, die die Bildung und die Integration in ihrer Stadt mitgestalten möchten“, ergänzt Kreisdirektor Schumacher. Anmeldungen sind online bis Mittwoch, 5. Juni, möglich unter: www.kreis-hoexter.de/3678

Foto: Kreis Höxter

Dienstag, 21. Mai 2019 10:56 Uhr

Brakel (red). Anlässlich der Einweihung des neuen Anbaus an der Kindertagesstätte in Hembsen laden die Verantwortlichen am 25. Mai, zwischen 14 und 18 Uhr, zur offiziellen Einweihung ein. Bei diesem „Tag der offenen Tür“ dürfen sich die großen und kleinen Gäste über Spiel und Spaß auf dem Gelände der Kindertagesstätte freuen. Neben Kaffee und Kuchen sowie kalten Getränken und Würstchen wird Zauberer Houdini für Freude an diesem besonderen Tag sorgen.

Montag, 20. Mai 2019 09:27 Uhr

Brakel/Warendorf (red). Über 100 Brakeler Bürgerinnen und Bürger nahmen wieder an einer seitens der Stadt Brakel organisierten Hansefahrt teil und besuchten bei herrlichem Sonnenschein den Westfälischen Hansetag in Warendorf. Gemeinsam mit der Hansestadt Borgentreich präsentierte sich Brakel wieder traditionell mit dem Anneken (Anna-Lena Volmer) auf dem Historischen Hansemarkt. Bürgermeister Hermann Temme, der als Delegierter ebenfalls nach Warendorf gereist war, begrüßte die Bürger der Nethestadt am Hansestand. „Unsere Bürgerfahrten haben sich fest im Jahresplaner etabliert, die Stadt wird diese aufgrund der großen Nachfrage auch weiterhin gerne anbieten“, berichtet Bürgermeister Hermann Temme. Auch die stellvertretende Bürgermeisterin Ursula Grewe und der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters Peter Frischemeier freuten sich über die rege Teilnahme aus Brakel. Warendorf, die Stadt des Pferdes, bot den Besuchern am vergangenen Wochenende zahlreiche Attraktionen, alte handwerkliche Kunst, Straßenmusik und einen historischen Markt. Viele verschiedene Bühnen schmückten die Warendorfer Innenstadt. Im nächsten Jahr führe die Bürgerfahrt zum Internationalen Hansetag nach Brilon, berichteten die Organisatoren der Stadt Brakel. Interessenten sollten sich bereits jetzt den 06. Juni 2020 fest im Kalender vormerken.

Foto: Stadt Brakel

Sonntag, 19. Mai 2019 10:51 Uhr

Bellersen (red). Am Samstag, den 1. Juni 2019, ab 17 Uhr lädt die Oberwälder Blaskapelle aus Bellersen alle musikinteressierten Kinder und Jugendlichen mit ihren Eltern zum Schnuppernachmittag in das Werkhaus ein. Die Jugendbläser werden in verschiedenen Ensembles einige Lieder vorspielen. „Wir stellen den Kindern und Jugendlichen auf diese Weise die unterschiedlichen Instrumente im ersten Schritt praktisch vor. Vorgetragen werden Musikstücke mit Saxophonen und Hörnern, Tenorhörnern und Klarinetten. Da wir im Werkhaus auch über ein Klavier verfügen, werden auch solistische Einlagen mit Klavierbegleitung mit der Posaune und der Panflöte zu hören sein“, so Vorsitzender Thomas Feldmann.

Nach dem Ensemblespiel können alle die Instrumente ausprobieren. Die Ausbilder und die Musiker der Oberwälder unterstützen die musikinteressierten Kinder und Jugendlichen beim erproben der Instrumente. Getränke und ein Imbiss stehen für alle Gäste kostenlos zur Verfügung. Die Einzelausbildung bei den Oberwäldern wird von der Sparkasse Höxter, der Vereinigten Volksbank, der Werkzeug- und Rundschleiferei Fromme, der Tischlerei Ulrich, Krüger-Schulze Fahrzeugbau, Maka-Windkraft, dem Feriendorf Natur Pur, der Privat-Brauerei Strate Detmold, Annen-Media und Westfalen Weser Energie gefördert.

„Zum Abschluss des Schnuppernachmittages üben wir mit allen Kindern und Jugendlichen mit Percussions zwei Lieder für das Schützenfest in Bellersen ein. Beim Kindertanz Sonntagnachmittag in der Halle führen wir diese Musikstücke dann auf“, erläutert Volker Schrewe. „Durch unsere intensive Jugendarbeit im Dorf bilden wir zurzeit 22 Nachwuchsmusiker aus. In der Blockflötengruppe üben zusätzlich 8 Kinder von sechs bis zehn Jahren. Wir üben auch gemeinsam bei den 'Jugendbläsern' und bereiten in dieser Besetzung einige Musikstücke für unsere Auftritte vor. Die Teilnahme am diesjährigen Schnuppernachmittag ist wieder kostenlos und unverbindlich. Wir sind eine junge Blaskapelle und laden jeden herzlich ein mitzumachen“, berichtet Jugendleiter abschließend.

Foto: Oberwälder Blaskapelle

Blaulicht
Dienstag, 21. Mai 2019 11:05 Uhr
Einbrecher in Gesamtschule
Dienstag, 21. Mai 2019 10:32 Uhr

Lügde (red). Im sogenannten „Lügder Missbrauchsfall“ hat die Staatsanwaltschaft Detmold nun die Anklagen gegen den 56 Jahre alten Angeschuldigten sowie den 46 Jahre alten Angeklagten formuliert. Aus der 64-seitigen Anklageschrift geht hervor, dass die Staatsanwaltschaft Detmold dem 56 Jahre alten Angeschuldigten aus Lügde in insgesamt 293 Fällen insbesondere sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlen, schweren sexuellen Missbrauch von Kindern sowie den Besitz von kinderpornographischen Schriften vorwirft.

Die Taten sollen im Sommer 1998 und seit Anfang des Jahres 2008 bis Dezember 2018 auf dem Campingplatz „Eichwald“ in Lügde-Elbrinxen begangen worden sein. Die Anklageschrift führt 22 Geschädigte auf, die im Zeitpunkt der Taten sämtlich minderjährig gewesen sein sollen. Außerdem soll der Angeschuldigte im Dezember 2018 im Besitz von 879 Bild- und Videodateien mit kinderpornographischem Inhalt gewesen sein. 

In 226 der 293 angeklagten Fälle soll der Angeschuldigte an zehn verschiedenen Kindern den Beischlaf vollzogen haben oder ähnliche sexuelle Handlungen an diesen vorgenommen haben, die mit einem Eindringen in den Körper verbunden gewesen sein sollen. In einem Fall soll der Angeschuldigte zwei Kinder veranlasst haben, sexuelle Handlungen aneinander vorzunehmen.

Aus der Anklageschrift geht zudem hervor, dass die Staatsanwaltschaft Detmold dem 49 Jahre alten Angeschuldigten aus Stade in zwei Fällen Anstiftung zum schweren sexuellen Missbrauch von Kindern, in einem Fall Beihilfe zum sexuellen Missbrauch von Kindern, in einem Fall die Vornahme sexueller Handlungen vor einem Kind sowie den Besitz kinder- und jugendpornographischer Schriften vorwirft.

In der Zeit von Herbst 2010 bis zum Frühjahr 2011 soll der Angeschuldigte in mindestens vier Fällen an Webcam-Übertragungen des 56-jährigen Angeschuldigten teilgenommen haben. In zwei Fällen soll der Stader den 56 Jahre alten Angeschuldigten vorher zu sexuellen Handlungen an Kindern und deren Übertragung per Webcam ausdrücklich aufgefordert haben. In einem Fall soll er die sexuellen Handlungen des Angeschuldigten an einem Kind über die Webcam beobachtet und kommentiert haben. 

In einem weiteren Fall soll der Mann aus Stade während eines Livechats vor den Augen der anwesenden Kinder onaniert haben. Darüber hinaus sollen bei dem Angeschuldigten im Januar 2019 42.719 Bild- und Videodateien mit kinder- und jugendpornographischem Inhalt aufgefunden worden sein.

Montag, 20. Mai 2019 10:57 Uhr

Bad Driburg (red). Ein oder mehrere unbekannte Täter haben am Sonntag, 19. Mai, in der Zeit nach Mitternacht bis 4 Uhr, eine Schaufensterscheibe eines Haushaltsdiscounters in der Fußgängerzone (Lange Straße) in Bad Driburg eingeschlagen und anschließend den Verkaufsraum betreten. Aus dem Geschäft wurden diverse Gegenstände entwendet. Durch die Zerstörung der Glasscheibe entstand ein Sachschaden von rund 1500 Euro. Hinweise und sachdienliche Angaben von Zeugen nimmt die Polizei in Bad Driburg unter 05253/98700 entgegen

Sonntag, 19. Mai 2019 08:37 Uhr

Hembsen (red). Am Samstag, gegen 17.10 Uhr, fiel den Beamten der Polizei Höxter ein nicht versichertes Zweirad im Bereich Brakel-Hembsen auf. Das Fahrzeug wurde angehalten und überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass der 30jährige Fahrzeugführer bereits im März dieses Jahres wegen eines gleichgelagerten Deliktes aufgefallen war. Zunächst wurde der fehlende Versicherungsschutz festgestellt, dann fielen die drogentypischen Ausfallerscheinungen des Fahrers auf. Der Drogenkonsum wurde eingeräumt und eine Blutprobe angeordnet. Die Weiterfahrt wurde untersagt, eine Strafanzeige gefertigt.

Samstag, 18. Mai 2019 09:14 Uhr

Brakel (red). Am Freitag, 17. Mai, gegen 15.26 Uhr kam es auf der B 64 in Höhe der Abfahrt Istrup zu einem schweren Verkehrsunfall mit insgesamt drei Schwerverletzten. Eine 56jährige Fahrzeugführerin befuhr mit ihrem Pkw Fiat die B 64 aus Richtung Bad Driburg kommend in Fahrtrichtung Brakel. Aus bislang noch unbekannten Gründen geriet sie in Höhe der Abfahrt Istrup/Riesel in den Gegenverkehr und kollidierte dort mit dem Pkw Skoda einer 20jährigen, welche die B64 in Richtung Bad Driburg befuhr. Die im Skoda befindliche Beifahrerin wurde ebenfalls schwer verletzt. Mittels Rettungswagen wurden die Verletzten in die Krankenhäuser in Brakel und Paderborn eingeliefert. Während der Unfallaufnahme wurde die B 64 komplett für den Verkehr gesperrt. Bei der Frontalkollision entstand ein Sachschaden von ca. 15000 Euro, die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werde

Politik
Freitag, 17. Mai 2019 10:43 Uhr
Ein Blick hinter die Kulissen des Bundestages: Wirtschaftsjunior begleitet den Bundestagsabgeordneten Dieter Stier bei parlamentarischer Arbeit
Donnerstag, 16. Mai 2019 11:02 Uhr

Kreis Höxter (red). Bis zum März 2019 haben insgesamt 82.800 junge Familien mit niedrigem Einkommen einen Antrag auf Baukindergeld gestellt, davon 18.264 in Nordrhein-Westfalen. Das sind deutlich mehr Anträge als in anderen Ländern. Nach der Auswertung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die dafür zuständig ist, profitieren davon 60 Prozent der Haushalte, die ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von weniger als 40.000 Euro aufweisen. Im Kreis Höxter wurden 55 Anträge positiv beschieden (mit einem Fördervolumen von insgesamt 1,1 Mio. Euro) und im Kreis Lippe 164 (mit einem Fördervolumen von insgesamt 3,8 Mio. Euro). Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Haase freut sich: „Die Anzahl der Anträge in ganz Deutschland, und besonders in Nordrhein-Westfalen und unserer Region, ist ein sehr starker Indikator, dass es einen großen Bedarf an Baukindergeld gibt. Es freut mich, dass so viele Familien mit diesem Geld gefördert werden und dass unser Programm zielgenau wirkt. Mit dieser Maßnahme steigern wir die Anzahl der jungen Leute, die sich den Traum vom Eigenheim erfüllen können.“

Montag, 13. Mai 2019 09:43 Uhr

Höxter (red). Die SPD im Kreis Höxter fordert die Regierungskoalitionen in Bund und Land auf, endlich sich dieser wichtigen Reformen unseres Wahlsystems ernsthaft anzunehmen. Nach aktuellen Berechnungen, beruhend auf Wahlumfragen, könnte der Landtag in Düsseldorf, statt der gesetzlichen Größe von 181 Mandaten, bei der nächsten Landtagswahl auf bis zu 305 Abgeordnete ansteigen. Dieses ist dem gesonderten NRW-Wahlrecht, der Zersplitterung der Parteienlandschaft und den dadurch entstehenden Aus- und Überhangmandaten zu schulden. Nicht anders sieht es im Berliner Bundestag aus. Aktuell sind 709 Abgeordnete im Bundestag vertreten, obwohl die gesetzliche Größe bei nur 598 Abgeordneten besteht. Wie schon der damalige Bundestagspräsident Norbert Lammert, scheint der aktuelle Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble mit seinen Reformbemühungen an den verschiedenen Interessen der Bundestagsfraktionen zu scheitern. „XXL-Parlamente müssen passé sein und dürfen kein Dauerzustand in unserer Republik werden. Zur Lösungsfindung muss jede Fraktion ihren Anteil beitragen. Das Aufrechnen von eigenen Vor- und Nachteilen bringt uns nichtmehr weiter“, so Jürgen Unruhe, stellvertretender Vorsitzender. Der SPD Kreisverband Höxter fordert die beiden heimischen Abgeordneten auf, sich für eine rasche Lösung dieses Problems einzusetzen. Die Kreis-SPD hat bereits auf ihrem letzten Parteitag einen Antrag an die NRWSPD beschlossen, eine Wahlrechtsreform in NRW durchzuführen.

Wirtschaft
Donnerstag, 16. Mai 2019 11:00 Uhr
NGG warnt vor Tarifflucht: "Unternehmen im Kreis Höxter sollen sich an Tarifverträge halten"
Donnerstag, 09. Mai 2019 09:50 Uhr

Höxter (TKu). Es wächst etwas am Räuschenberg – Die Asplepios-Weserberglandklink befindet sich bautechnisch gesehen auf der Zielgeraden: In etwa zehn Wochen wird voraussichtlich der Neubau der Asklepios Weserberglandklinik in Höxter fertiggestellt sein. Dann ist der Umzug der Verwaltung und der Abteilungen mit geriatrischem und neurologischem Angebot vom alten in den neuen Kliniktrakt geplant. Zur Zeit wird die neue Klinik auch innen ausgebaut, damit der Umzug im Juli oder August erfolgen kann. Der Abriss der alten Klinik (Altbau von 1939 und das Hochhaus von 1969) wird voraussichtlich im September starten.

Nach dem Abriss werden nur noch das 1997 fertiggestellte Seniorenheim „Weserblick“ und das gelbe Eingangsportal des Altbaus übrig bleiben. Es wird der letzte Frühling der WBK sein, wie sie die Höxteraner sie seit mehr als 50 Jahren kennen. Die Stadtoptik wird sich dadurch markant verändern, denn die Klinik war von vielen Punkten im Stadtgebiet gut zu sehen. Der Bauschutt des Gebäudes soll größtenteils nicht abgefahren werden sondern soll als Untergrund für einen begehbaren Hang dienen. Der Zeitplan halte sich wacker, weiß der WBK-Geschäftsführer Rüdiger Pfeifer zu berichten. Der fast fertiggestellte Neubau mit 180 Betten auf drei Etagen umfasst eine Größe von 14.500 Quadratmetern und kostet einschließlich des Klinikabrisses mehr als 25 Millionen Euro. Eine offizielle Eröffnung sei nach Fertigstellung der Arbeiten im Sommer 2020 geplant, kündigte Pfeifer an. Aus einem neuen Newsletter, den Höxter-News.de nun von der Geschäftsleitung erreicht hat, werden die Verbesserungen der Therapieangebote und der Leistungen der „neuen Weserberglandklinik“ näher erläutert.

Die Aufteilung in der neuen Klinik ist praktisch gedacht, es wird zukünftig kurze Wege von den Zimmern zu den Therapieräumen geben. An den Plänen für die Innengestaltung durften die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik sogar selbst mitreden. Das fördere deren Motivation, sagte Pfeifer. Geplant sei auch ein hochmodernes „Brain-Labor“ und ein „Hand-Labor“ als Therapiebereich. Eine hochmoderne Ausstattung und neue Geräte wie beispielsweise der sogenannte „Lokomat“ in Kombination mit einer hochqualifizierten medizinisch-fachlichen Betreuung in wunderschöner landschaftlicher Lage werden dafür sorgen, dass sich die Patienten in der neuen Klinik wohlfühlen werden, berichtet der Geschäftsführer Rüdiger Pfeifer.

Der sogenannte „Lokomat“ ist einer der weltweit führenden Gangroboter für physiologisches Gangtraining für schwer betroffene Patienten, was aus dem Newsletter der Asklepios-Weserberglandklinik zu entnehmen ist. Energetisch wird das Gebäude der neuesten Technik entsprechen. Ein Blockheizkraftwerk sorgt dafür, das Strom und Wärme produziert und durch seine „Kraft-Wärme-Kopplung“ sinnvoll energetisch arbeitet. Im Gegensatz zur derzeitig genutzten Klinik, die von der einen zur anderen Seite etwa 400 Meter umfasst, werde hier sehr effizient geheizt, sagte der Geschäftsführer Rüdiger Pfeifer in einem Pressegespräch. Heute wie damals ist die Weserbergland-Klinik ein sehr fähiges Therapiezentrum, das überregional bekannt ist, wird in dem Newsletter mitgeteilt. Und so ist es wohl auch, wie sonst wäre eine Realisierung mit einem Investitionsvolumen von mehr als 25 Millionen Euro möglich.

Fotos: Thomas Kube und Michael Klören (Luftbild vom Flyer der WBK)

Sonntag, 05. Mai 2019 08:48 Uhr

Bielefeld (red). Die Akademie der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) bietet am Donnerstag, 9. Mai 2019, in der Zeit von 14 bis 17 Uhr in der IHK-Zweigstelle in Paderborn (Stedener Feld 14), kostenlose Beratungsgespräche über Angebote zur beruflichen Weiterbildung an. Weiterbildungsberaterin Nicole von Barnekow informiert Interessenten individuell bezüglich ihrer beruflichen Weiterentwicklung und Weiterbildung. Ausgehend von der bisher erreichten Bildung und abgestimmt auf das gewünschte Ziel werden anbieterneutral Seminare und Lehrgänge vorgestellt. Die langfristige Sicherung des eigenen Arbeitsplatzes und die Erweiterung von Handlungskompetenzen angesichts einer längeren Lebensarbeitszeit seien Gründe, weshalb auch Arbeitnehmer verstärkt in Weiterbildung investierten, erläutert die Weiterbildungsberaterin der IHK-Akademie Ostwestfalen. Gegenstand der Beratung sei unter anderem die Auswahl einer geeigneten, zukunftsorientierten Bildungsmaßnahme sowie deren Finanzierungsmöglichkeit. Unter der Telefonnummer 05251 1559-30 oder unter paderborn@ihkakademie.de können individuelle Beratungstermine vereinbart werden.

Sport
Dienstag, 21. Mai 2019 09:45 Uhr
"Blitze" bekommen Lehrstunde
Montag, 20. Mai 2019 09:35 Uhr

Brakel (red). Auf der Jahreshauptversammlung der DJK Brakel gab es erfreuliche Nachrichten zum letzten Jahr zu berichten. Der 2. Mittsommerball der Tanzabteilung steht vor der Tür, am 22. Juni 2019 ist es soweit. Und schon jetzt gibt es 50 % mehr Anmeldungen, als im letzten Jahr. Des Weiteren gibt es neue Sportangebote, wie zum Beispiel einen Zumba Kurs oder den Walking Treff. Die Abteilungen feierten diverse lokale und überregionale sportliche Erfolge. Im Jahr 2020 steht der 100. Geburtstag des Vereins im Mittelpunkt und das soll gebührend gefeiert werden. Die Abteilungen bereiten attraktive Veranstaltungen vor.

Allerdings musste der Vorstand es auch negative Neuigkeiten vermelden. Schon seit längerem fehlt dem Verein ein 1. Vorsitzender und auch weitere wichtige Vorstandsposten sind unbesetzt. „Die Situation wird sich mit dem heutigen Abend und in einem Jahr weiterhin verschärfen, denn zwei weitere Vorstandsmitglieder stellen sich heute Abend nicht mehr zur Wahl und ich selber kann den Verein aufgrund geänderter beruflicher Verpflichtungen nicht mehr weiterführen. Heute Abend stehe ich zur Wahl als 1. Vorsitzender, aber nur noch für ein Jahr“, so Hans-Jürgen Borchert. Bislang war er 2. Vorsitzender der DJK.

Aus beruflichen Gründen aus dem Vorstand ausgeschieden ist Viola Wellsow, die den Verein lange Jahre als Übungsleiterin, sechs Jahre als Geschäftsführerin und weitere sechs Jahre in der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt hat. „Das habe ich gerne gemacht und ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge, aber ich freue mich auch sehr auf meine neuen beruflichen Aufgaben und dort liegt mein Fokus“, so Wellsow.

Außerdem stellte sich das „Urgestein“ der DJK Brakel Silke Lücke nicht mehr zur Wahl. Sie war unzählige Jahre Übungsleiterin der DJK und im Vorstand, als Ressortleiterin Sport für die Betreuung der Übungsleiterinnen und Übungsleiter, die Hallenplanung, die Materialausstattung und für alles Weitere zuständig, was getan werden muss, damit jede Woche bis zu 800 Mitglieder Ihren Sport ausüben können. Der Abschied fiel ihr sichtlich schwer. Sie hinterlässt eine große Lücke im Vorstand.

Bei den beiden Ausscheidenden bedankte sich der Vereinschef herzlich mit einem Blumenstrauß und einem speziell ausgesuchten Gutschein für die geleistete Arbeit und die unzähligen Stunden, die beide in ihrer Freizeit für den Verein investiert haben. Die Neuwahlen des Vereinsvorstands ergaben die Wahl von Hans-Jürgen Borchert zum 1. Vorsitzenden, Walburga Neu als Kassiererin, Alexandra Schlüter als Ressortleiterin Mitgliederverwaltung, Matthias Mogge als Ressortleiter Marketing und Sport und Cora Henneke als Ressortleitern Reha und Verwaltung.

Geehrt wurden an diesem Abend zusätzlich noch Julia Schrader und Alexandra Schlüter für Ihre 30-jährige Treue zum Verein. Eine besondere Laudatio erhielt Maria Oeynhausen, die seit 43 Jahren die Seele der Tischtennisabteilung ist und die DJK auch im Tischtennisverband vertritt. Bis zum nächsten Jahr müssen neue Kräfte gefunden werden, die Aufgaben übernehmen möchten. Es ist Engagement sowohl im geschäftsführenden Vorstand als auch in der Organisation für das hundertjährige Jubiläum des Vereins im Jahr 2020 gefragt. Wer Interesse daran hat, den Traditionsverein in Brakel mit ca. 800 Mitgliedern, davon knapp die Hälfte Kinder und Jugendliche und einem breit gefächerten Sportangebot, zu unterstützen, der melde sich bitte bei Hans-Jürgen Borchert unter 05272 / 1395 oder hans-juergen.borchert@djk-brakel.de.

Karten für den Mittsommerball gibt es zudem hier: https://djk-brakel.de/anmeldung-mittsommerball

Foto: DJK

Freitag, 17. Mai 2019 10:28 Uhr

Brakel (red). Im Sauerland konnten die Brakeler Inlineskater gleich doppelt überzeugen. Am Samstag konnte ein 8:6 Erfolg gegen Neheim verbucht werden und am Sonntag konnten die Schwertkämpfer aus Iserlohn mit 10:3 deklassiert werden. Nach der 8:12 Niederlage im Hinspiel gegen Neheim zeigten sich die Blitze hochmotiviert und konnten schnell durch Michael Bobbert in Führung gehen. Den zwischenzeitlichen Ausgleich konnten die Brakeler prompt beantworten, dennoch konnten die Blackhawks kurz darauf mit 3:2 in Führung gehen, welche Jonathan Hess noch vor dem Pausentee egalisierte. „Im bärenstarken zweiten Drittel haben wir den Grundstein für diesen Erfolg gelegt“, schwärmt Kapitän Richard Trogisch.

Ein Neheimer Treffer stand vier Brakeler Toren entgegen. „Im letzten Drittel haben wir etwas nachgelassen, aber Benni Hess hat uns den Sieg mit spitzen Paraden festgehalten“, lobt Coach Martin Bobbert seinen Juniorentorhüter beim 8:6 gegen den Tabellennachbarn. Am Sonntag hatten die Nethestätter noch genügend Kraftreserven um schon im ersten Drittel für einen beruhigenden 4:1 Vorsprung zu sorgen. Unrühmlicher Höhepunkt war im zweiten Drittel die Rote Karte gegen die Samurais. „Die Strafzeiten haben den Spielfluss erheblich unterbrochen“, gibt Assistent Niklas Plückebaum zum 2. Dittel zu Protokoll. Die 6:2 Führung konnten die wieder zielstrebiger spielenden Blitze im dritten Drittel auf 10:3 ausbauen.

Brakel (Tore/Vorlagen): Trogisch (1/2), N. Plückebaum (0/1) – B. Hess – Ma. Bobbert (5/4), Mi. Bobbert (7/2), Ellermann (1/2), Hess (3/2), Menne (1/1), T. Plückebaum (0/1), von Kiedrowski

Panorama
Montag, 20. Mai 2019 09:51 Uhr
20. Mai ist Weltbienentag - "Weniger Wildbienen bedeuten weniger Ernten, weniger Singvögel, weniger Vielfalt. Diese Negativkette müssen wir durchbrechen, das liegt in unserem ureigenen Interesse."
Samstag, 18. Mai 2019 11:47 Uhr

NRW (red). 16.000 Tonnen Müll sind es im Jahr, die rechts und links von Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen und auf den Parkplätzen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Straßen.NRW-Meistereien und beauftragten Firmen eingesammelt werden. Eine Sisyphos-Arbeit, glaubt man den Männer und Frauen in der leuchtend orangenen Warnkleidung, die oft dicht neben der Fahrbahn mit der Müllzange unterwegs sind: "Wir säubern eine Fläche und kaum sind wir weg, fliegen die nächsten Flaschen und Tüten aus dem Fenster", ist Stefan Hübner, Kolonnenführer und seit 33 Jahren Straßenwärter der Autobahnmeisterei Lüdenscheid, genervt.

Tütenweise Hausmüll auf den Rastplätzen

Nicht nur den Straßenwärterinnen und Straßenwärter "stinkt" der Müll. Auch viele Verkehrsteilnehmer nervt der Dreck. Da raten Plakate am Straßenrand zur Pause, auch das Auto selbst meldet sich mit einer stilisierten Kaffeetasse und mahnt eine Rast an. Nur beim kurzen Stopp an einem Parkplatz ist sofort zu sehen: Es waren schon andere da und die haben ihren Müll einfach liegen gelassen. Der Ort für eine entspannte Pause sieht anders aus. "Gerade dort, wo es keine Bewirtschaftung gibt, bleibt vieles liegen", weiß Jens Kaminski, Betriebsdienstleiter der Straßen.NRW-Autobahnmeisterei Lüdenscheid. Sein Team fährt im wöchentlichen Rhythmus die Rastplätze an und säubert sie. Allerdings: Was die Straßen.NRW-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufsammeln, ist längst nicht nur Reisebedarf. Tütenweise stapelt sich der Hausmüll neben den bereitstehenden Abfalltonnen. Und auch auf den Wiesen zwischen den Parkbuchten und rings um die Sitzgelegenheiten finden sich die prall gefüllten Müllsäcke. "Oft wird es wohl im Vorbeifahren einfach aus dem LKW oder Auto geworfen."

Zwei Mal in der Woche leert eine Vertragsfirma die Müllbehälter auf den Parkplätzen. In den Ferien werden die Müllbehälter sogar dreimal wöchentlich geleert. Eine Grundreinigung steht eigentlich einmal im Jahr an. Doch das reicht vor allem in den Ballungsgebieten kaum aus. Denn das blaue Schild "Rastplatz bitte sauber halten" wird von zu vielen ignoriert.

Rentner sammelt am Radweg Müll ein

Was auf den Rastplätzen rücksichtslos in die Umwelt geworfen wird, ist schon ein großer Müllberg. Doch auch rechts und links der Straßen und Radwege sammeln sich Flaschen, Kaffeebecher und Verpackungen von Hamburger und Co. Willi Klauke gehört nicht zum Team von Straßen.NRW, ist aber dennoch vor allem im Frühjahr unterwegs, um die Natur vom Müll zu befreien. 15.000 Kilometer hat der Rentner in den vergangenen zwei Jahren mit dem Fahrrad zurückgelegt – überwiegend im Sauerland. Immer im Blick: der Müll in den Böschungen. In einer langen Mail an Straßen.NRW hat er aufgelistet, was er in nur drei Tagen zusammengesammelt hat: 120 Bierflaschen, 60 Wein-, Sekt- oder Schnapsflaschen, 90 PET-Flaschen, 200 Getränkedosen und jede Menge Flachmänner. Das war Februar 2018. In diesem Frühjahr war es ein Mehrfaches, was er aus den Gräben und Böschungen entfernte. Allein an einem Parkplatz kamen 62 Wein und Sektflaschen, dazu Flachmänner, Piccolofläschchen und drei Eimer sonstiger Müll zusammen. Mit dem Rad hat der Rentner das nicht mehr einsammeln können: Er kam ein zweites Mal mit dem Auto zum Müllentsorgen. 

Straßen.NRW-Direktorin appelliert an Verkehrsteilnehmer

Klauke appelliert in seinem Schreiben an den Straßenunterhaltungsdienst und wünscht sich mehr Aktivität. Ein Wunsch, der mit den vielfältigen Aufgaben der Straßen.NRW-Meistereien, allerdings kaum zu vereinbaren ist. Das bundesweit gültige Leistungsheft für die Arbeiten der Straßenunterhaltung sieht für "Leistung 4.21: Abfälle und Müllablagerungen entlang der Strecke einsammeln und entsorgen" den Turnus "1" vor. Das bedeutet, dass einmal pro Jahr gereinigt werden kann. "Auch wenn wir die Notwendigkeit sehen, häufiger zu reinigen, bleibt dafür kaum Spielraum", sagt die Direktorin von Straßen.NRW, Elfriede Sauerwein-Braksiek. Sie kann die Anliegen von Bürgern gut verstehen, allerdings "liegt unser Hauptaugenmerk auf der Verkehrssicherheit, da hat die Abfallbeseitigung nicht oberste Priorität." Die Chefin des Landesbetriebes und vor allem all die Straßenwärterinnen und Straßenwärter, die täglich auf der Strecke unterwegs sind, appellieren darum an alle Verkehrsteilnehmer, selbst Verantwortung zu übernehmen und Rastplatz und Straße ein wenig wie den eigenen Vorgarten zu behandeln. Und wer würde dort Kaffeebecher und Cola-Flasche entsorgen? 

Hintergrund

  • Speisereste im Müll stellen ein ganz besonderes Problem dar. Denn sie können zur Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest beitragen. Seit 2014 breitet sich diese hochansteckende Tierseuche nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Europa aus. Fleisch oder Fleischerzeugnisse von infizierten Tieren können diese Krankheit übertragen. Reisende oder Fernfahrern sollten Speisereste deshalb an Tankstellen, Raststätten oder Autobahnparkplätzen nicht achtlos wegwerfen.
  • Jedes Jahr fallen rund 80.000 Personenstunden für das Einsammeln der Abfälle an. Das entspricht ungefähr 50 Vollarbeitskräften. Allerdings erledigt Straßen.NRW nicht alle Tätigkeiten im Zusammenhang mit Müll durch eigenes Personal. Zum Teil beauftragt der Landesbetrieb auch Fremdfirmen.
  • Pro Jahr kostet es knapp sieben Millionen Euro, diese "Fremdabfälle" zu entsorgen. Im Gegensatz zu den Kommunen kann Straßen.NRW diese Ausgaben nicht über Gebühren refinanzieren. Sie gehen damit vollständig zu Lasten anderer wichtiger Aufgaben.
  • Müll und Mähen passen nicht zusammen. Auch wenn in der Regel im Vorfeld der Grünpflege Müll eingesammelt wird, bleibt einiges im dichten Gras verborgen und wird vom Mäher geschreddert. Vor allem Plastikabfälle werden so zum Umweltproblem.

Foto: Straßen.NRW

Mittwoch, 15. Mai 2019 07:50 Uhr

NRW (red). Jedes Jahr werden nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums in Deutschland etwa 45 Millionen männliche sogenannte Eintagsküken getötet. "Diese Tierquälerei muss schnellstmöglich ein Ende haben. Mit den ethischen Grundsätzen des Tierschutzes ist diese Praxis nicht vereinbar", erklärt Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser im Vorfeld der in dieser Woche anstehenden Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes zur Rechtmäßigkeit des Kükentötens. 

Unabhängig vom Ausgang des Verfahrens ruft Ministerin Heinen-Esser Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auf, mit dem Einkaufsverhalten Einfluss darauf zu nehmen, der Tötung der männlichen Küken ein Ende zu setzen: "Schon heute gibt es Alternativen im Lebensmitteleinzelhandel wie etwa die Mast von Bruderhähnchen oder die Aufzucht von Hühnern, die sowohl Eier legen als auch Fleisch ansetzen. Auch Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife." Die Rahmenbedingungen müssten so gesetzt werden, dass die Wirtschaft möglichst schnell auf tierschützende Praktiken umsteigt.

Das nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerium hatte im Jahr 2013 die zuständigen Veterinärämter angewiesen, die Tötung männlicher Eintagsküken in Nordrhein-Westfalen zu untersagen. Dagegen klagten Unternehmen, woraufhin das Verwaltungsgericht Minden und das Oberverwaltungsgericht Münster die Tötung männlicher Eintagsküken in Brütereien als gesetzeskonform eingestuft haben. Sie sei nach Abwägung aller Belange tierschutzrechtlich nicht zu beanstanden. Nun entscheidet das Bundesverwaltungsgericht am 16. Mai höchstrichterlich, ob die angeordnete Untersagung des Tötens männlicher Eintagsküken rechtmäßig ist oder nicht. Zudem wird die Klärung der grundsätzlichen Rechtsfrage erwartet, ob für die Tötung ein vernünftiger Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes vorliegt und inwieweit wirtschaftliche Interessen dabei zu berücksichtigen sind.

Montag, 25. März 2019 08:25 Uhr

Bielefeld (red). Die Akademie der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) hat ihr Weiterbildungsprogramm Frühjahr/Sommer 2019 pünktlich zum Frühjahrsbeginn veröffentlicht. Die Broschüre bietet einen Überblick über rund 350 Weiterbildungsmaßnahmen für Fach- und Führungskräfte im kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich. Zusätzlich zu rund 40 neuen Themen werden auch wieder beliebte Zertifikatslehrgänge wie ‚Online-Markteting-Manager/-in (IHK)‘ oder ‚Fachkraft (IHK) für betriebliches Rechnungswesen‘ angeboten. Als besonderes Highlight im ersten Halbjahr bietet die IHK-Akademie Ostwestfalen am 16. Mai erstmalig den ‚IHKKongress Office Management‘ an: mit spannenden Workshops und vielfältigen Impulsen für die Kommunikations-Drehscheibe Sekretariat.

Weitere Programmbestandteile sind Lehrgänge und Seminare im IT-Bereich sowie die traditionellen Vorbereitungslehrgänge auf IHK-Fortbildungsprüfungen, beispielsweise zum/zur Industriemeister/-in, Handelsfachwirt/-in, oder Geprüfte/-n IT-Projektleiter/-in. Interessenten können die kostenlose Broschüre unter der Telefonnummer 0521 554-300 anfordern oder im Internet unter www.ihk-akademie.de herunterladen. Informationen zu weiteren Trägern, die auf eine IHK-Abschlussprüfung vorbereiten, sind unter www.wis.ihk.de im Internet abrufbar.

Foto: red

Donnerstag, 14. Februar 2019 06:11 Uhr

NRW (red). Der Tierschutz für Schlachttiere soll verbessert werden. Auf Initiative von Niedersachsen und mit Unterstützung von Nordrhein-Westfalen wird das Thema am Freitag, 15. Februar, mit einem Entschließungsantrag in den Bundesrat eingebracht. Der gemeinsame Antrag hat zum Ziel, dass künftig bundesweit kameragestützte Überwachungssysteme in Schlachthöfen installiert werden.

"Angestrebt wird eine gesetzliche Regelung, die dem Tierschutzanliegen, aber auch den Interessen aller Betroffenen Rechnung trägt", betonte Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast. Wenn das rechtlich verpflichtende standardisierte Überwachungssystem mit Kameras eingeführt wird, soll es in den besonders tierschutzrelevanten Bereichen eines Schlachthofes installiert werden. Ein Veterinär habe dann zum Beispiel die Möglichkeit, sich jederzeit per Smartphone auf eine Kamera einzuwählen.

"Die Einführung der Videoüberwachung in Schlachtbetrieben ist ein wichtiger Schritt, Tierleid in einzelnen Betrieben zu verhindern. Zugleich kann das Gros der Schlachthöfe dokumentieren, dass dort verantwortungsvoll gearbeitet wird. Das schafft Vertrauen und unterstützt die Arbeit der Kontrolleure", sagte Nordrhein-Westfalens Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser. "Gemeinsame Aufgabe von Bund und Ländern ist es, die Zukunft der Nutztierhaltung nachhaltiger zu gestalten. Dialog, Forschung, Kontrolle und Transparenz sind hierfür die wesentlichen Säulen." Auch die Einführung eines einheitlichen Tierwohl-Label diene dazu, das Vertrauen in die Tierhaltung zu stärken und das Bewusstsein weiter zu schärfen. 

Mit der Entschließung im Bundesrat soll die Bundesregierung durch Unterstützung der Länder das Tierschutzanliegen weiter nach vorne bringen und einen Gesetzgebungsvorschlag entwickeln.

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