Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Samstag, 19. Januar 2019 12:43 Uhr
Anmeldungen an der Gesamtschule Brakel
Samstag, 19. Januar 2019 09:30 Uhr

Brakel-Istrup (red). Für die Tanzgruppen des Karnevalsvereins Brakel Radau geht es nun in die heiße Phase. Am Samstag, 26. Januar, steht mit dem "Karneval für Jedermann" der erst große Auftritt an. Auch für die Jüngsten im Verein, "Die wilden Hühner", heißt es dann: Vorhang auf - Bühne frei. Nach vielen Übungsstunden geht es endlich ab ins Rampenlicht. Am letzten Samstag stand für die jungen Mädchen bereits ein aufregendes Ereignis an: Die Kostüm-Anprobe. Für einige war es das erste Mal, dass sie in die Gardekostüme schlüpfen durften.

Das war natürlich ganz schön aufregend. "Bekomme ich den Tanz denn wohl auch in dem Kostüm gut hin", ist dabei eine der Fragen, die den Kindern durch den Kopf ging. Die Trainerinnen versuchten für jedes Mädchen ein passendes Kostüm zu finden und halfen beim Ankleiden gerne mit. Dann folgte die erste Probe im Kostüm. Alles klappte hervorragend und alle sind stolz darauf, dass die Schritte auch mit Kostüm perfekt sitzen. Somit steht dem ersten Auftritt nichts mehr im Weg. Die "Wilden Hühner" hoffen darauf, dass am 26. Januar viele Gäste nach Istrup kommen, um sich ihren Tanz live anzuschauen.

Neben den "Wilden Hühnern" werden auch "Die Nethesterne", "Die Blau Weiße Garde", "Die Duften Puppen", das Solomariechen und das Männerballett "The Drohndancer" in Istrup zu sehen sein. Des weiteren wird Bauer Schulte-Brömmelkamp, der dem ein oder anderen aus dem Fernsehen bekannt sein dürfte, mit seinem Programm für einige Lacher sorgen.

Die ortsansässige Zumba Truppe wird heiße Rhythmen zum Besten geben und auch ein Büttenredner aus dem Ort hat angekündigt, das Dorfgeschehen der letzten Monate einmal genauer betrachten und humorvoll beleuchten zu wollen. Höhepunkt des Abends ist die Proklamation der neuen Karnevalsprinzessin. Wer wird den Platz an der Seite von Prinz Michael II. einnehmen?

Alle, die Lust haben, diesen Abend mit Brakel Radau zu feiern, können Karten zu der Veranstaltung im Vorverkauf bei Lotto Petri im real,- und bei Birgit Märkel in Istrup sowie an der Abendkasse erwerben. Tischreservierungen sind per Mail an: info@BrakelRadau.de  möglich.

Fotos: Brakel Radau

Samstag, 19. Januar 2019 08:15 Uhr

Kreis Höxter/Berlin (red). Wer die Zukunft unseres Landes gestalten und gute Lebensbedingungen für alle schaffen will, der muss den Blick auf die ländlichen Regionen richten. Mehr als die Hälfte der Bewohner Deutschlands lebt fernab der Städte und profitiert von preiswertem Wohnraum, einem naturnahen Lebensumfeld und einem sozialen Miteinander. Auch wirtschaftlich punktet das Land: Die meisten kleinen und mittelständischen Unternehmen und selbst 60 Prozent der Großunternehmen sind in den ländlichen Regionen beheimatet.

Dennoch gibt es in ganz Deutschland auch strukturschwache Regionen, die besonders vom demografischen Wandel betroffen sind. Wenn Geschäfte, Schulen und Arztpraxen schließen und kein Bus mehr fährt, der Leerstand zunimmt und Ortskerne veröden, dann entsteht ein Gefühl des Abgehängtseins.

Wie sich ein Auseinanderdriften von Stadt und Land und der Regionen verhindern lässt, diskutieren rund 2.000 Akteure beim 12. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), das am 23. und 24.01.2019 im Rahmen der Internationalen Grünen Woche im City Cube Berlin stattfindet. Das Motto des diesjährigen Zukunftsforums lautet "Ländliche Entwicklung – Gemeinsame Aufgabe für Staat und Gesellschaft". Den Einführungsvortrag hält Bundespräsident Frank Walter Steinmeier, der sich in seinen Ansprachen und Vor-Ort-Besuchen für die Zukunftschancen ländlicher Regionen einsetzt und die dort lebenden Menschen ermutigt, sich für ihre Heimat zu engagieren.

Dem Projekt Smart Country Side (SCS) ist es zusammen mit der Diakonie Deutschland sowie dem LeibnizInstitut für Raumbezogene Sozialforschung e.V. (IRS) gelungen, trotz großer Nachfrage anderer Organisationen gleich 2 Fachforen im Rahmen des Zukunftsforums mit renommierten Kooperationspartnern am 23.01.2019 ausrichten zu können.

Das 1. Fachforum beschäftigt sich mit dem Thema „Sozial braucht digital: Ehrenamt und Digitalisierung für innovative ländliche Entwicklungen“. MdB Christian Haase wird in das Thema einführen. Prof. Dr. Rainer Danielzyk, Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL), konnte für die Key Note gewonnen werden. Anschließend diskutieren Experten, inwiefern die Nutzung digitaler Medien und Plattformen das nachbarschaftliche Miteinander und eine Vernetzung der Bürger und Dörfer fördert und lotet zusammen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Fachforums die Möglichkeiten von bürgerschaftlichem Engagement und Digitalisierung aus.

Bei dem 2. Fachforum, das zum Thema „Das Sorgende Dorf in einer digitalen Welt“ stattfindet, ist es gelungen, die beiden Vorstände der Diakonie und der Caritas Deutschland jeweils für einen Impulsvortrag zu gewinnen. Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik, stellt die Kooperation zwischen der Diakonie und der bekannten Nachbarschaftsplattform nebenan.de vor. Eva. M. Welskop-Deffa präsentiert die neue Jahreskampagne der Caritas, die unter dem Motto „Sozial braucht digital“ steht. An der darauf folgenden Expertenrunde, die sich mit den Chancen der Digitalisierung für solidarische Gemeinschaften beschäftigt,

nimmt auch die Vorstandsvorsitzende der „Stiftung digitale Chancen“, Jutta Croll, teil. In den sich anschließenden Arbeitsgruppen stellen Bürgerinnen und Bürger aus dem Smart Country Side Modellort Ovenhausen ihre „digitale Fürsorge-Plattform“ vor, die sie im Rahmen des Projektes entwickeln und mit der Dorfgemeinschaft erproben. Der Clou: Ovenhausen wurde von der Caritas Deutschland ausgewählt, ein Referenzort für ihre Jahreskampagne 2019 zu sein.

Bei dem Empfang, zu dem Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner nach den Fachforen abends einlädt, sind alle Teilnehmer des Zukunftsforums herzlich auf den Stand Kreis Höxter auf der Internationalen Grünen Woche in Halle 4.2 eingeladen. Sie können dort alle relevanten Akteure treffen und im digitalen Klassenzimmer ihre digitale Kompetenz schulen. Das Projekt SCS ist ein aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie dem Land NRW gefördertes Kooperationsprojekt der beiden Kreise Höxter und Lippe.

Foto: GfW

Freitag, 18. Januar 2019 10:43 Uhr

Kreis Höxter (red). Für 1.200 Kinder im Kreis Höxter beginnt im August 2019 das Schulleben. Das Kreisgesundheitsamt führt derzeit die Einschulungsuntersuchungen durch. Die Kinder aus Warburg, Borgentreich und Willebadessen werden ab Februar erstmals am neuen Standort in der Notfalldienstpraxis der niedergelassenen Ärzte im Helios Klinikum Warburg untersucht.

„Wir freuen uns, neben den Räumen im Gesundheitsamt in Höxter einen zweiten Standort anzubieten und damit den Elternwünschen entgegenzukommen“, sagte Landrat Friedhelm Spieker bei einem Besuch der Räumlichkeiten, die dem Gesundheitsdienst des Kreises Höxter von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) für die Einschulungsuntersuchungen zur Verfügung gestellt werden. Dass es trotz des Medizinermangels gelungen sei, das Ärzteteam des Gesundheitsamtes zu verstärken, bezeichnete Spieker als großes Glück. Dadurch sei es möglich gewesen, den zweiten Standort zu planen.

Für die gute Unterstützung und Zusammenarbeit dankte er Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln, der Koordinatorin der KVWL-Notfalldienstpraxis, Christiane Mohr, und dem Klinikgeschäftsführer des Helios Klinikums Warburg, Christian Thiemann. „Alle haben an einem Strang gezogen“, sagte Spieker. Auch der Elterninitiative, deren Anregungen in die Planung einbezogen worden seien, sprach der Landrat seinen Dank für ihr konstruktives Engagement aus.

"Dass die Schuleingangsuntersuchungen auch im Helios Klinikum durchgeführt werden, ist für viele Eltern aus der Hansestadt, Willebadessen und Borgentreich eine große Entlastung“, bedankte sich Bürgermeister Michael Stickeln für die erfolgreiche Umsetzung eines zweiten Standortes. Er freue sich, dass der Kreis dies möglich gemacht habe.

Bei rund 300 Kindern wird das Team des kinder- und jugendärztlichen Dienstes des Kreises Höxter von Februar bis Juni die gesetzlich vorgeschriebenen Schuleingangsuntersuchun­gen im Helios Klinikum durchführen. „Die Notfalldienstpraxis bietet hierfür ideale medizinische Bedingungen“, sagte der Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Höxter, Dr. Ronald Woltering. „Wie die Untersuchungszimmer des Gesundheitsamtes in Höxter erfüllen auch die Räumlichkeiten im Helios Klinikum den hohen Standard einer Kinderarztpraxis.“ Die Personalsituation im Gesundheitsdienst bleibe jedoch weiterhin angespannt. Das Ärzteteam habe nur um eine halbe Stelle aufgestockt werden können. Der Kreis Höxter setze sich deshalb weiter für eine Verstärkung des ärztlichen Personals ein.

„Umso mehr freut es mich, dass wir unser Versprechen gehalten haben und jetzt einen weiteren qualitativ hochwertigen Standort im Kreisgebiet für die Einschulungsuntersuchungen anbieten“, sagte Landrat Friedhelm Spieker.

Foto: Kreis Höxter

Donnerstag, 17. Januar 2019 10:49 Uhr

Brakel (red). Bürgermeister Hermann Temme, Ideengeber Dirk Brassel (Leiter Stadtmuseum) und Lia Potthast von der Lokalen Arbeitsgruppe (LAG) Kulturland Kreis Höxter e. V. stellten aktuell das Partizipationsprojekt "AnnaVision" vor. Im Rahmen des LEADER-Programms konnte das Museumsprojekt Berücksichtigung finden. "AnnaVison" beinhaltet die Erarbeitung einer Videoinstallation über den Brakeler Annentag für die Dauerausstellung im Stadtmuseum Brakel. Bürgermeister Hermann Temme ist sehr erfreut, dass der "Startschuss" für dieses Projekt nun gegeben werden kann und "AnnaVision" alle Beteiligten überzeugen konnte.

Lia Potthast von der Lokalen Arbeitsgruppe gibt einen Überblick über das LEADER-Programm, verfolgt werde das Ziel, die eigenständige und nachhaltige Regionalentwicklung in ländlichen Gebieten zu fördern. Bürgermeister Temme sieht in LEADER eine große Chance, den ländlichen Raum noch weiter nach vorne bringen zu können. Er appelliert an Vereine und andere private Institutionen ihre innovativen Ideen unbedingt vorzubringen und Projekte entsprechend anzumelden. "Am Anfang war es eine Idee, eine Vision, ein derartiges Projekt anzugehen", berichtet der Leiter des Stadtmuseums und Initiator Dirk Brassel. Jugend und Museum, diese beiden Themen sollen in einem Partizipationsprojekt zusammengebracht werden. Gemeinsam können Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Kreis Höxter in verschiedenen Workshops und unter professioneller Begleitung Filmsequenzen rund um den Annentag erstellen. Diese sollen dann als feste Videoinstallation im Stadtmuseum Brakel ausgestellt werden. Bei der inhaltlichen Ausgestaltung unterstützen verschiedene Vereine aus Brakel die Jugendlichen.

Ziel des Projektes ist es, junge Leute zu begeistern, sich mit ihrer Region zu befassen und einen aktiven Beitrag zur Museumslandschaft zu leisten. Mit "AnnaVision" sollen Jugendliche ihren Blick auf den Annentag und die Entwicklung des Festes in den letzten Jahrzehnten darstellen. Im Stadtmuseum Brakel werden die Ergebnisse aus der Projektarbeit dann nachhaltig präsentiert und dauerhaft ihren Platz finden. Museumsbesucher können so jederzeit einen Einblick in das Volksfest Annentag erhalten. Die im Projekt erstellte Videoinstallation soll als exemplarisches Beispiel das in Brakel stattfindende Volksfest Annentag und die damit verbundene Lebensqualität im Kreis Höxter dokumentieren. Die Fördersumme für das Projekt „AnnaVision“ beträgt 17.070 Euro, der Förderzeitraum endet im April 2020. Alle Informationen rund um die Teilnahme an diesem Projekt erhalten Sie im Stadtmuseum Brakel.

Foto: Stadt Brakel

Blaulicht
Samstag, 19. Januar 2019 09:16 Uhr
Löschgruppe Erkeln zieht Bilanz und blickt auf überdurchschnittlich viele Einsätze zurück
Freitag, 18. Januar 2019 10:37 Uhr

Brakel (red). Wer unter Drogen ein Fahrzeug im Straßenverkehr führt, gefährdet nicht nur sich, sondern auch andere. Leider kommt es immer wieder vor, dass Fahrzeugführer sich unter Drogeneinfluss ans Steuer setzen und fahren. Wie hoch die Dunkelziffer ist, kann nur vermutet werden. Bislang sind im Jahr 2019 bereits sieben Fahrzeugführer im Kreis Höxter aufgefallen, bei denen der Verdacht besteht, dass sie unter Drogeneinfluss mit dem Auto fuhren. So auch am gestrigen Mittwoch. Gegen 13.15 Uhr, fiel ein 24-jähriger Mann aus Willebadessen bei einer Verkehrskontrolle der Polizei in der Nethetalstraße in Brakel-Rheder auf. Nachdem der Mann mit seinem Passat angehalten und kontrolliert wurde, stellten die Beamten Auffälligkeiten bei ihm fest, die auf einen vorangegangenen Drogenkonsum hindeuteten. Da auch ein Drogenvortest positiv verlief, wurde eine Blutprobe entnommen, die Weiterfahrt untersagt und eine Anzeige gefertigt.

Dabei muss der Konsum der Drogen gar nicht erst kurz vor der Fahrt erfolgt sein. Je nach eingenommener Substanz ist die Wirkung des Betäubungsmittels noch Tage später festzustellen und auch nachzuweisen. Verschiedene Faktoren führen dazu, dass man sich subjektiv fahrtüchtig fühlt, obwohl man es objektiv gar nicht ist. So merkt man beispielsweise die eigene Verlangsamung oder den Tunnelblick nicht, obwohl sie vorhanden sind. Folgende Faktoren können hier eine Rolle spielen: Eine nachlassender Drogenwirkung. Die spezifische Zusammensetzung der Droge. Konzentration der Substanz (dem Wirkstoff). Die individuelle Gewöhnung an die Droge. Die aktuelle psychische oder physische Befindlichkeit. Die Umgebung (z.B. Freunde in guter Laune). Der gleichzeitige Konsum von aufputschenden (z.B. Amphetaminen) und sedierenden Drogen (Haschisch) oder Alkohol.

Freitag, 18. Januar 2019 10:25 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter heben sich in den frühen Morgenstunden im Zusammenhang mit winterlichen Straßenverhältnissen fünf Verkehrsunfälle ereignet. In allen Fällen blieb es bei Sachschäden. Gegen 04.30 Uhr kam es auf der B64 bei Bad Driburg (Stellberg) zu einem Alleinunfall eines Nissan Micra. Hierbei wurde der Nissan so beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste. Da die B 64 durch Glättebildung auf der Fahrbahn nicht mehr sicher zu befahren war, wurde sie in diesem Bereich bis komplett für den Fahrzeugverkehr gesperrt und eine Ableitung über Neuenheerse und Schwaney eingerichtet. Nachdem der Streckenbereich durch Streufahrzeuge abgestreut wurde, konnte die B 64 gegen 05.50 Uhr wieder freigegeben werden. Zeitgleich wurde die B252 bei Steinheim-Eichholz gesperrt. Hier stand auf Grund der Glätte ein LKW quer und konnte seine Fahrt nicht fortsetzen. Auch hier erfolgte die Freigabe der Strecke nach erfolgter Abstreuung gegen 05.50 Uhr. Weitere Unfälle ereigneten sich gegen 00.20 Uhr auf der B64 bei Bad Driburg, Gegen 05.30 Uhr auf dem Konrad-Adenauerring-Ring in Bad Driburg, Um 06.30 Uhr auf der B83 bei Höxter-Stahle und um 06.50 auf der L825 bei Brakel-Bellersen.

Foto: Polizei

Dienstag, 15. Januar 2019 05:13 Uhr

Borgholz (red). Die Löschgruppen Borgholz, Natingen und Natzungen wurden am Montagnachmittag, um 15:03 Uhr, erneut zu dem Brandobjekt alarmiert, das am Samstag in Brand geraten ist, nachdem erneut Rauch und Qualm aufgestiegen sind. Gepresstes Stroh, welches in der Maschinenhalle gelagert wurde, war Auslöser dieser Rauchentwicklung. Das Stroh sowie die Maschinenteile, die auf das Stroh gestürzt waren, wurden von der Feuerwehr weggeräumt, sodass das Stroh endgültig abgelöscht werden konnte.

Dienstag, 08. Januar 2019 20:50 Uhr

Bad Driburg (red). An der Einmündung der L 828 zur L 954 im Bereich Bad Driburg kam es am Dienstagnachmittag zu einem Verkehrsunfall bei dem die Fahrerin eines Citroen schwer verletzt wurde. Der blaue Citroen kam aus Richtung Buke und die Fahrerin wollte nach links in Richtung Neuenheerse abbiegen. An der Einmündung stieß sie mit einem entgegenkommenden weißen Dacia zusammen, der die L 828 von Willebadessen in Richtung Buke befuhr. Die 50-jährige Fahrerin des Citroen aus Bad Driburg wurde durch den Unfall verletzt und nach erster Versorgung an der Unfallstelle in ein Paderborner Krankenhaus gebracht. Der 37-jährige Fahrer des Dacia aus Altenbeken wurde nicht verletzt. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden von circa 14.000 Euro.

Unsere Videothek
Politik
Donnerstag, 17. Januar 2019 08:38 Uhr
Land fördert „Dritte Orte“ im ländlichen Raum mit 750.000 Euro – auch die Städte im Kreis Höxter können sich bewerben
Mittwoch, 16. Januar 2019 09:16 Uhr

Kreis Höxter (red). Endlich kommt Unterstützung für die Frauen, die an der krankhaften Fettverteilungsstörung, dem Lipödem, leiden. Fast jede 10. Frau ist davon betroffen. Diese krankhafte Fettverteilungsstörung, die neben den psychischen Belastungen auch mit teils heftigen Schmerzen verbunden ist, kann im letzten Stadium sogar zur Berufsunfähigkeit und Pflegebedürftigkeit in jungen Jahren führen. 

Viola Wellsow, Kreisvorsitzende der Frauen Union Kreis Höxter: „Schon seit Ende 2015 fordert die Frauen Union NRW, dass die Liposuktion (Fettabsaugung) der krankhaft veränderten Fettzellen als eine Behandlungsmethode zugelassen wird. Bei dieser Behandlungsmethode handelt es sich nicht um eine Schönheitsoperation, wie anscheinend einige meinen, die sich weder mit diesem Thema beschäftigen noch die Not der erkrankten Frauen auch nur ansatzweise erfassen können.“

In Schreiben an den Gemeinsamen Bundesausschuss und den damaligen Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe sowie mit Anträgen und in Gesprächen, forderte die Frauen Union immer wieder, endlich etwas für diese Frauen zu tun. Die bislang von den Kassen nur übernommenen konservativen Therapien, wie zum Beispiel das tägliche Tragen von Kompressionsstrümpfen an den betroffenen Körperteilen, helfen nicht, das Stadium der Krankheit zu verbessern und/oder zu halten, kommentiert die Frauen Union die über Jahre zögerliche Haltung der Selbstverwaltung. 

Wellsow weiter: „Es kann nicht sein, dass die Entscheidungswege der Selbstverwaltung hier nach Jahren noch immer nicht weitergekommen sind. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat mit seinem Vorgehen, jetzt endlich auch die Liposuktion als eine Behandlungsmethode als Kassenleistung anzuerkennen, die Reißleine gezogen, um diesen vielen Frauen zu zeigen, dass sie ernst genommen werden und dass ihnen geholfen werden muss. Und zwar jetzt und sofort. Danke!“

Foto: Frauen Union

Montag, 07. Januar 2019 08:51 Uhr

Ottbergen/Kreis Höxter (red). Den Jahresbeginn einmal etwas anders gestalten, dass hat die Vorsitzende der Kreis-Frauenunion, Viola Wellsow, mit ihrer Einladung an die Mitglieder der Frauenunion des Kreises zu einem Ladies Brunch in die Gaststätte u. Bäckerei Knepper in Ottbergen bezweckt und erfolgreich durchgeführt – die Veranstaltung war ausgebucht. In ihrer Begrüßungsansprache brachte V. Wellsow zum Ausdruck, dass es ein Anliegen der FU ist, sowohl die Durchführungsgesellschaft des Landesgartenschau (LGS), als auch den Förderverein LGS zu unterstützen und begrüßte deshalb besonders die Geschäftsführerin des Fördervereins, Ulrike Drees, als Referentin des Vormittages.

Nach Einnahme eines liebevoll zubereiteten Brunchs verwies Frau Drees in ihrer Ansprache zunächst auf die Gründung des Fördervereins LGS am 17.07.2018 und die erfolgreiche Auftaktveranstaltung am 15.09.2018 in der Stadthalle Höxter. Sowohl hier als auch auf dem Stadtfest „Huxori“ konnten sehr viele Mitglieder für den Förderverein gewonnen werden. Sie wünscht sich viele weitere Mitglieder, die einen ganz wichtigen Stamm des Vereins bilden und auch nach dem Ende der Gartenschau im Herbst 2023 „dabei bleiben“. Gerade diese Nachhaltigkeit sichert für weitere 10 Jahre den Erfolg dieses Leuchtturmprojektes nicht nur für die Stadt Höxter und ihre Ortschaften, sondern auch für die Bürger des gesamten Kreises Höxter.

Die Präsentation der LGS durch Infostand, Flyern und Broschüren konnte bereits sichtbar für die Öffentlichkeit dargestellt werden, neben einem mit Blumenmotiven durch die Fa. Lunghard gestaltetes LGS-Mobil des Autohauses Beineke. 50.000 Blumenzwiebeln, die von vielen engagierten ehrenamtlichen Bürgern an vielen markanten Punkten in der Stadt und in den Ortschaften gepflanzt wurden, tragen dazu bei, dass Bürger und Besucher auf das bevorstehende Großereignis aufmerksam gemacht werden, ebenso wie ein gemeinsames Logo der LGS, das bekannte Bauwerke der Region enthalten wird.

Viele gute Ideen, Vorschläge und Unterstützungsbereitschaft sind bereits eingegangen. Dazu haben auch der Kreisheimatpfleger sowie der Stadt-und die Ortsheimatpfleger beigetragen. Die Unterstützung der Bürger, der Vereine und der Politik ist gewünscht und deshalb haben sich Arbeitsgruppen im Förderverein gebildet, die die Sparten Spendenakquise, Mitglieder-gewinnung, Fördermittel-und Förderanträge, Projekte und die Einbindung der Ortschaften und Region abdecken und in Zukunft mit engagierten Interessenten arbeiten werden.

Wer sich hier einbringen möchte, kann das mit einer Verbindungsaufnahme unter (info@foerderverein-lgs.org tun. Bereits jetzt wird darauf hingewiesen, dass die LGS 2023 auch ein Thema während der diesjährigen Frauenaktionswochen sein wird: Am Montag, den 11.03.2019, findet um 18.30 Uhr, in der VHS eine Veranstaltung der Frauenunion im Stadtverband Höxter statt, zu der die Bürger eingeladen sind. Die Baudezernentin der Stadt Höxter, Claudia Koch, und Ulrike Drees für den Förderverein, werden ausführlich über Planung, Durchführung, Kosten, Fördermittel u.v.m. berichten, aber auch für Fragen, Anregungen und Befürchtungen – was z.B. die Wegeführung für Besucher anbetrifft – zur Verfügung stehen.

Die Veranstaltung schloss mit einem herzlichen Dankeschön und Überreichung eines kleinen Präsentes an die Referentin U. Drees durch die Vorsitzende V. Wellsow und sogar der Besuch der Ottberger Sternsingergruppe trug zum gelungenen Ablauf des Vormittages bei.

Foto: Frauen Union

Wirtschaft
Donnerstag, 17. Januar 2019 08:56 Uhr
Wirtschaftsclub feiert 25-Jähriges: Jubiläum verleiht dem Jahresempfang der Wirtschaftsjunioren Paderborn + Höxter einen besonderen Rahmen
Montag, 07. Januar 2019 08:57 Uhr

Brakel/Kreis Höxter (red). Die Wirtschaftsinitiative im Kreis Höxter e.V. (WIH) setzt ihren Focus bei der Fachkräftesicherung auch auf die Generation 50 Plus. Ältere und erfahrene Mitarbeiter sollen an die Unternehmen gebunden werden. Nachdem die WIH vor fast zwei Jahren das EFRE-NRW Förderprojekt für Mitarbeiter 50 Plus „Arbeit alternsgerecht gestalten“ initiiert hat, wird sie nun die Ergebnisse anhand eines aktuellen Leitfadens für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) anlässlich eines Unternehmerfrühstücks in Brakel vorstellen.

Im Kreis Höxter zeigt sich der demografische Wandel ausgeprägter als in anderen westfälischen Regionen. Die Abwanderung gerade junger Menschen prägt den am südöstlichen Rand Ostwestfalen-Lippes gelegenen Landkreis besonders stark. Entsprechend ist es für lokale Unternehmen hier noch schwerer, den dringend benötigten Nachwuchs zu finden. Beim Bemühen die Fachkräfte in der Region und in den heimischen Unternehmen zu halten, wird es daher immer wichtiger, sich auf diejenigen zu konzentrieren, die bereits da sind: ältere, erfahrene Mitarbeiter. Dieser Zielgruppe widmet sich seit knapp zwei Jahren die WIH mit dem Projekt „Arbeit alternsgerecht gestalten – Stärkung der Arbeitsfähigkeit älterer Mitarbeiter in KMUs der Region Höxter“. In zahlreichen Veranstaltungen, Workshops und Seminaren, an denen viele Mitarbeiter aus WIH-Mitgliedsfirmen teilnahmen und aktiv bis heute mitgearbeitet haben, wurden die Probleme der Unternehmen als auch die Bedarfe und der Mitarbeiter analysiert. Die WIH hat aus diesen Ergebnissen in Zusammenarbeit mit verschiedenen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) praxisnahe Ansätze entwickelt, bereits erprobt und daraus einen höchst aktuellen Leitfaden entwickelt. Diesen Leitfaden für KMU – Erfolgsfaktor Generation 50 Plus stellt die WIH nun interessierten Unternehmern und Mitarbeitern anlässlich eines Unternehmerfrühstücks vor. Dabei soll der Leitfaden dazu ermuntern, sich mit dem drängenden Thema zu beschäftigen, sowie Tipps und Hinweise geben. 

Während der Veranstaltung werden Fachleute, Vertreter der beteiligten Unternehmen als auch am Projekt beteiligte Mitarbeiter über die Ergebnisse des nun auslaufenden Förderprojekts berichten. Ziel ist es, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zu allen Fragen des alternsgerechten Arbeitens auszutauschen. Die Veranstaltung findet am 15 .1. 2019 von 8:30 Uhr bis 10:30 Uhr in den Räumen des Berufskollegs Kreis Höxter in der Klöckerstraße 10, 33034 Brakel statt. Interessenten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Sie können sich unter info@wih-hx.de , (Ansprechpartner Frau Schumacher) anmelden. Mehr unter http://wih-hx.de/foerderprogramme/arbeit-altersgerecht-gestalten.

Foto: Fotolia

Mittwoch, 26. Dezember 2018 08:36 Uhr

Bad Driburg (red). Die Vertreter der vier Reha-Kliniken (Klinik Berlin, Knappschafts-Klinik, Klinik Rosenberg, Klinik Dreizehnlinden/Vital-Klinik) sind über den Mehrheitsbeschluss des Stadtrates enttäuscht, denn der Kurbeitrag wird zukünftig 3,10 Euro betragen. 

„Die finanziellen Mehrbelastungen für die Reha-Kliniken sind erheblich. Anders als bei Hotelgästen wird der Kurbeitrag für ihre Patienten von den Reha-Kliniken getragen. Die Kosten müssen mit dem wahrlich nicht üppigen Pflegesatz bewältigt werden. Der überwiegende Teil der Mehrkosten für die Reha-Kliniken resultiert überwiegend aus dem neuen Dienstleistungsvertrag zwischen Stadt Bad Driburg und dem Gräflichen Park. An den Gräflichen Park sind zukünftig 1,98 Millionen Euro anstatt 0,88 Millionen Euro pro Jahr zu entrichten“, geht aus einer Pressemeldung der vier Kliniken hervor.

„Die Kureinrichtungen sind für die Patienten der Reha-Klinik aber größtenteils unerheblich, da sie diese aufgrund ihres Gesundheitszustandes (z.B. nach Herz-OP, nach Schlaganfall, Hüftgelenkersatz durch eine Hüft-TEP) nicht in Anspruch nehmen können. Anders als Hotelgäste kommen Patienten wegen dem medizinisch-therapeutischen Bekanntheitsgrad der jeweiligen Reha-Klinik nach Bad Driburg bzw. aufgrund der Zuweisung des Kostenträgers (Rentenversicherungsträger bzw. Krankenkasse)“, heißt es weiter. 

Hier sehen die kaufmännischen Leiter der Reha-Kliniken eine Ungleichbehandlung. Nicht nachzuvollziehen sei auch die Kalkulation des Kurbeitrages. Den Stadtratsmitgliedern seien insgesamt drei Kalkulationen vorgelegt, in welchen die Kosten unterschiedlich auf den Kurbeitrag angerechnet werden.

„Der abzuführende Kurbeitrag für Patienten müsste erheblich niedriger sein im Vergleich zu Hotelgästen und behalten sich eine rechtliche Prüfung und Klage vor. Andere Heilbäder haben dies bei ihrer Berechnung berücksichtigt und verlangen wesentlich weniger von den Reha-Kliniken am Standort.“

Und eben diese besondere Situation der Klinikpatienten sollte dazu führen, dass diese Personengruppe unter dem Gesichtspunkt der Vorteilsgerechtigkeit anders zu behandeln ist, als die übrigen, in Hotels, Ferienwohnungen etc. übernachtenden beitragspflichtigen Personen, erklären die vier Kliniken.

nsoweit sei der Kurbeitrag im Hinblick auf patienten- und indikationsbedingte Einschränkungen sowie Einschränkungen in der Nutzungszeit der Kureinrichtungen Klinik spezifisch durch die Einräumung von Befreiungstatbeständen zu bemessen, fordern die Vertreter der Kliniken im weiteren Verlauf und fügen an, der Kurbeitragssatz von 3,10 Euro basiere auf nicht nachvollziehbaren Bezugsgrößen und Verteilungsschlüsseln (Umlagefähige Kosten). 

„So wurden anteilig defizitäre Einrichtungen wie das Freibad, die Therme und die VHS berücksichtigt. So sollen die Reha-Kliniken auch für die Jahrzehntelang defizitär betriebenes städtische Bad Driburg Therme zahlen. Das Defizit betrug zuletzt minus 1,2 Millionen pro Jahr und wird in der Beitragsrechnung berücksichtigt. Für die Reha-Patienten ist die Bad Driburg Therme jedoch unerheblich und für den Heilungserfolg teilweise kontraproduktiv (z.B. bei Herzpatienten). Jede Reha-Klinik verfügt zudem über ein eigenes Bewegungsbad. Des Weiteren fließen weitere Kosten für die RehaPatienten nicht benötigten Einrichtungen wie der Volkshochschule oder Stadtbücherei und sogar Straßenbaumaßnahmen in die Beitragskalkulation ein. Nicht berücksichtigt wurden dagegen finanzielle Zuwendungen vom Land, des Bundes und der EU für die Stadtverwaltung", heißt es weiter.

„In der Ratssitzung über den Beschluss der neuen Beitragssitzung am 17.12.2018 wurde zudem schon angedeutet, dass der im Vergleich zu anderen Heilbädern hohe Kurbeitrag von 3,10 Euro pro Tag schon bald weiter steigen soll, weil dieser - insbesondere aufgrund der Umlage an den Gräflichen Park - nicht kostendeckend ist. Zu befürchten ist, dass Bad Driburg bald an der Spitze der Kurbeiträge in Deutschland stehen wird. Als Alternative denkbar ist die Einrichtung und kostengünstigere Betrieb eines eigenen städtischen Kurparks. Die Reha-Kliniken überlegen, den Klageweg zu beschreiten aufgrund der Rechtsunsicherheit in Bezug auf die offensichtlichen Mängel in der Kurbeitragssatzung und der Beitragskalkulation“, wird abschließend kritisiert.

Sport
Samstag, 19. Januar 2019 09:02 Uhr
Workshop zur bewegten Sprachförderung
Donnerstag, 17. Januar 2019 09:14 Uhr

Brakel (red). Bei der DJK wird 2019 getanzt, geschwitzt und gelacht. Wir freuen uns Ihnen ab sofort einen Zumba Kurs anbieten zu können und unser Sportangebot damit ausbauen zu können, freut sich Walburga Neu von der DJK. Die lateinamerikanischen Klänge und die hierzu dahin fließenden Bewegungen und Tänze lassen die Halle beben und die Herzen höher schlagen, sagt die lizensierte Zumba Trainerin Michaela Reetz.

Wie funktionierts? Der Kurs richtet sich an alle und jeden. Das Workout empfindet man gar nicht als ein solches. Jede Zumba Stunde fühlt sich an, wie eine Party, eine Tanz-Fitness-Party. Zumba ist eine Mischung aus Aerobic und überwiegend lateinamerikanischen Tanzelementen. Auch Fitness-Elemente gehören dazu, wie z.B. Kniebeugen. Wer die Musik und das Tanzen liebt, für den ist dieser Kurs genau das richtige. Zumba ist perfekt, um sportlich und voller Energie in das Jahr zu starten, laut Michaela Reetz. Der Kurs findet ab dem 07.03.2019 zehn Mal, jeden Donnerstag von 20.00 bis 21.00 Uhr in der Sporthalle des Kreisberufskollegs in der Klöckerstraße in Brakel statt. Die Kursgebühr beträgt 40 Euro für nicht DJK Mitglieder und für Mitglieder 30 Euro. Auf Ihre Anmeldungen freut mich Michaela Reetz. Anmeldungen oder Fragen bitte per E-mail an: reetz.m@gmx.de.

Foto: DJK Brakel

Mittwoch, 16. Januar 2019 14:45 Uhr

Brakel (red). Am kommenden Samstag, den 19. Januar startet in Brakel der 42. Jahreswechsellauf, der zugleich der erste Start für den Hochstift-Cup 2019 ist. Der Verein Non-Stop-Ultra erwartet in diesem Jahr wieder viele Teilnehmer. Durch den späten Termin ist man den Veranstaltungen in Holzminden und Paderborn aus dem Weg gegangen. Im letzten Jahr waren über 300 Sportler am Start und den Streckenrekord über die elf Kilometern hält aus dem Jahr 1991 Michael Amstutz mit 36:13 Minuten. In dem Jahr zuvor und danach war er Hermannslauf-Sieger. Bei den Frauen steht der Rekord bei 42 Minuten, gehalten von Tegla Loroupe aus dem Jahr 2006. Im Lauf über elf Kilometer erwartet Non-Stop-Ultra wieder die ersten des letzten Jahres. Bei den Männern: Sebastian Schär, Thomas Kruse, Michael Brand und Mathias Nahen. Bei den Frauen: Viktoria Rath, Elke Wolf und Rebecca Binnie-Pott. Angeboten werden Strecken über vier Kilometer und elf Kilometer. Beide Strecken sind zum Laufen oder Walking im Angebot.

Startzeiten

  • 13:30 Uhr elf Kilometer Walking
  • 14 Uhr elf Kilometer Laufen
  • 14:05Uhr vier Kilometer Laufen und Walking
  • Start und Ziel sind in der Klöckerstraße bei der Grundschule
  • Anmeldung sind bis 30 Minuten vor dem Start möglich
Panorama
Samstag, 12. Januar 2019 08:39 Uhr
OWL-Hochschulen zeigen Lösungswege für Studienzweifler
Dienstag, 11. Dezember 2018 09:41 Uhr

Region (red). Seit vielen Jahren ist die Allianz für die Jugend e.V. Nordwest bei diversen Projekten im Norden Deutschlands aktiv und fördert damit zielgerichtet gemeinnütziges Engagement. „Umso mehr freute es uns als Allianz Private Krankenversicherungs-AG , dass einer unserer Partner auf uns zugekommen ist und um Unterstützung gebeten hat“, so Burkhard Hödtke, Leiter der Vertriebsdirektion NordWest. „Wir schätzen Herrn Frahmke schon lange als Geschäftspartner, haben daher die Förderung dieses Projekts intern angestoßen und sehr gerne gemeinsam mit ihm umgesetzt.“ Der Kindergarten „Regenbogen“ aus der Gemeinde Lichtenau-Kleinenberg hat durch die gemeinsame Initiative ein neues Außenspielgerät und eine Wellenrutsche mit entsprechenden Matten für den Indoor-Bereich erhalten.

Schönebeck als Leiterin des Kindergartens zeigte sich höchsterfreut über die Zusagen von Herrn Frahmke und der Allianz und konnte sie bereits im Mai diesen Jahres in die Zertifizierung zum Bewegungskindergarten einbinden. „Es ist wichtig, dass sich die Kinder bewegen können und somit die notwendigen motorischen Fähigkeiten erlernen“, sagt Philipp Frahmke. „Daher wollte ich mich persönlich einbringen und habe um es auch über meine Kontakte zur Allianz beworben – mit sichtbarem Erfolg für die Kinder.“ Das Gesamtprojekt hat einen Umfang von knapp 5.000 €, wovon 1.500 € aus den Fördermitteln der Allianz für die Jugend e.V. Nordwest beigesteuert wurden. „Wir freuen uns immer wieder, wenn wir uns sozial engagieren und dann bei einem Besuch in viele leuchtende Kinderaugen schauen können; dann wissen wir, dass das Geld gut angelegt ist.“ sagen beide Förderer gut gelaunt beim Fototermin.

Foto: Frahmke

Mittwoch, 05. Dezember 2018 10:41 Uhr

Detmold (red). Der Startschuss für die Zeit der Weihnachtseinkäufe ist gefallen. Ob online oder im Einzelhandel, das Warenangebot ist wie immer riesengroß. Nach der Frage, über welche Geschenke sich ihre Jüngsten am meisten freuen könnten, stehen viele Eltern beim Einkauf bereits vor der nächsten Herausforderung: Wie erkenne ich, ob ein Spielzeug auch sicher ist und ob die Qualität stimmt? Denn immer wieder gelangt auch mangelhaftes Spielzeug in den Handel, das für Kinder sogar gefährlich ist. Die Marktüberwachungsbehörde der Bezirksregierung empfiehlt Kunden daher, beim Kauf genau hinzuschauen. 

„Bereits beim Kauf sollte man bestimmte Qualitätskriterien und Kennzeichen der Produkte prüfen“, rät Helmut Schimmelpfennig vom technischen Arbeitsschutz der Bezirksregierung. Er und seine Kollegen kümmern sich in OWL auch um das Thema Produktsicherheit von Kinderspielzeug und führen Kontrollen im Einzelhandel durch. Für Spielzeug gelten wie für alle anderen Produkte bestimmte Sicherheitsstandards, die laut Spielzeugrichtlinie eingehalten werden müssen. Helmut Schimmelpfennig empfiehlt daher für den Kauf von Kinderspielzeug: „Achten Sie darauf, dass die Ware mit dem CE-Kennzeichen und besser noch zusätzlich mit dem GS-Zeichen ausgezeichnet ist. Damit erklärt der Hersteller, dass das Spielzeug der Europäischen Richtlinie für Spielzeuge entspricht.“

Außerdem müssen laut Schimmelpfennig Produktbeschreibung und Warnhinweise in deutscher Sprache vorhanden sein. Der Name und die Anschrift des Herstellers oder des Importeurs müssen ebenfalls sichtbar und leserlich sein. Spielzeug, das für Kinder unter drei Jahren gefährlich sein kann, müsse einen Warnvermerk mit Nennung der spezifischen Gefahr tragen, wie beispielweise: „Nicht geeignet für Kinder unter drei Jahren wegen verschluckbarer Kleinteile“. Der Experte rät außerdem auf den Geruch des Produkts zu achten: „Spielzeug sollte nicht nach Chemie riechen, dann ist häufig etwas nicht in Ordnung.“ Wenn die Kunden beim Kauf diese Tipps beherzigen, so Schimmelpfennig, dann stehe einem fröhlichen Weihnachtsfest zumindest bei der Spielzeugsicherheit nichts mehr im Wege.

Weitere Informationen gibt es unter:

  • www.mags.nrw/marktueberwachung-produkte
  • www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/spielzeug/kinderspielzeug-6910

 

Samstag, 03. November 2018 08:53 Uhr

NRW (red). Der Klimawandel ist in Nordrhein-Westfalen bereits sichtbar und spürbar. Dies bestätigt der heute vom nordrhein-westfälischen Umweltministerium vorgelegte Bericht „Daten und Fakten zu den Auswirkungen des Klimawandels in Nordrhein-Westfalen“. Dazu sagt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: „Viele dachten lange Zeit, Klimawandel betreffe nur Inseln im Pazifik. Dem ist aber nicht so. Wir werden uns an Extremwettereignisse wie Hitzewellen, lange Trockenperioden, Hagel, Starkregen und dadurch Überschwemmungen auch bei uns gewöhnen müssen. Ein Jahr wie dieses mit heftigen Stürmen zu Jahresbeginn und der anhaltenden Trockenheit wird immer weniger zum Ausreißer werden.“

Die vorliegenden und vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) ausgewerteten Daten zeigen eine Erhöhung der mittleren Jahrestemperatur in Nordrhein-Westfalen um 1,5 Grad Celsius im Zeitraum 1881-2017, eine signifikante Zunahme der heißen Tage und eine Abnahme der Frost- und Eistage sowie einen Anstieg der Gewässertemperaturen am Rhein um 1,4 Grad Celsius (zwischen 1974 und 2016). In den Ballungsräumen Nordrhein-Westfalens sind bereits heute insgesamt 5,3 Millionen Menschen von Hitzebelastung betroffen, in Zukunft (2050) dürften es laut Klimaanalyse des LANUV voraussichtlich bis zu neun Millionen Menschen werden.

Heinen Esser: „Wir brauchen ein noch stärkeres Bewusstsein für den Klimawandel. Nordrhein-Westfalen hat früh auf die Änderung des Klimas reagiert und schon 2009 eine Anpassungsstrategie entwickelt. Aus den schon jetzt spürbaren Veränderungen erwächst die Verantwortung und Herausforderung, einerseits den menschgemachten Klimawandel in aller Konsequenz einzudämmen und uns andererseits auf seine Folgen vorzubereiten. Klimaschutz und Klimaanpassung sind untrennbar miteinander verwoben.“ Vor dem Hintergrund der vorhandenen Daten gilt es, Risiken und Schäden angesichts gegenwärtiger und zukünftiger Klimaveränderungen zu minimieren und die Vulnerabilität der Gesellschaft gegenüber den Klimawandeleffekten auf allen Ebenen und in allen relevanten Handlungsfeldern zu verringern.

Hierzu arbeitet beim Klimaschutz und Klimaanpassung die Landesregierung Hand in Hand. Federführend für die Klimaanpassung ist das Umweltministerium. Die Umsetzung der Klimaanpassungsmaßnahmen erfolgt primär auf der kommunalen Ebene. Das Land fördert – insbesondere im Rahmen von Aufrufen und Wettbewerben – Einzelmaßnahmen und Konzepte und darüber hinaus wissenschaftliche Untersuchungen, Bildung, Vernetzung und Kommunikation. Die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen im bebauten Bereich erfolgt integriert in andere Maßnahmen, beispielsweise in der Städtebauförderung oder der Förderung von Grüner Infrastruktur.

Regionalkonferenzen zur Klimaanpassung

Derzeit veranstaltet das Umweltministerium gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW, dem Landesumweltamt (LANUV) und den Bezirksregierungen fünf Regionalforen zur Anpassung an den Klimawandel in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, breit über die Folgen des Klimawandels in den einzelnen Regionen Nordrhein-Westfalens zu informieren sowie mit kommunalen und regionalen Akteuren Handlungsoptionen zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Zusätzlich soll es in 2019 ein thematisches Forum speziell für Großstädte in Nordrhein-Westfalen geben. Weitere Informationen unter: www.energieagentur.nrw.

Klimadienste des LANUV

Das Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) stellt umfassend Daten zum beobachteten (Vergangenheit bis heute) und projizierten (zukünftig zu erwartenden) Klimawandel und zu dessen Auswirkungen für Nordrhein-Westfalen bereit. Diese Daten werden über verschiedene Klimadienste des LANUV unter dem Link www.lanuv.nrw.de kostenlos zur Verfügung gestellt.

  • Der „Klimaatlas“ bietet flächendeckende Informationen zu Lufttemperatur und Niederschlag und entsprechende Projektionen in die Zukunft.
  • Das „Klimafolgenmonitoring“ zeigt mit Hilfe von Indikatoren die Folgen des Klimawandels auf, wie z.B. die Erhöhung der Gewässertemperatur, die Verschiebung der Vegetationsperioden oder die Entwicklung der Waldbrandgefahr.
  • Das „Fachinformationssystem Klimaanpassung“ stellt weitere, auch projizierbare, räumlich darstellbare Daten bereit und liefert so Planungsgrundlagen für Anpassungsmaßnahmen. Ein Baustein ist hier z.B. die im letzten Jahr veröffentlichte Klimaanalyse, welche vertieft die thermische Belastung im städtischen Raum analysiert und Planungshinweise gibt.

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Donnerstag, 01. November 2018 07:54 Uhr

Detmold (red). Bereits zum 20. Mal findet am Freitag, 23. November, um 17 Uhr auf dem Kreativ Campus Detmold der Hochschule OWL das Berufswahlforum Detmold statt. Angehende Abiturientinnen und Abiturienten können sich hier aus erster Hand über 41 Berufe in 22 Berufsfeldern informieren und erhalten spannende und ungewöhnliche Einblicke in die Arbeitswelt. Veranstaltet wird der Info-Tag von den drei Rotary Clubs Detmold, Blomberg und Oerlinghausen in Kooperation mit der Hochschule OWL sowie der Agentur für Arbeit Detmold.

Was genau macht eigentlich eine Rechtsanwältin und wie sieht ein typischer Berufsalltag von einem Dolmetscher aus? Antworten auf diese und andere Fragen bekommen angehende Abiturientinnen und Abiturienten beim Berufswahlforum 2018. Erfahrene Referentinnen und Referenten stellen insgesamt 41 Berufe aus 22 Themenfeldern vor. Darüber hinaus haben die Jugendlichen die Möglichkeit, sich über zwei Berufsfelder ihrer Wahl intensiver zu informieren. Sie erfahren, was man in einem bestimmten Beruf konkret macht, welche Anforderungen dazu an sie gestellt werden, wie man sich auf eine Stelle bewirbt und anschließend Karriere machen kann. „Das Besondere am Berufswahlforum ist, dass es in keinem formellen Rahmen stattfindet, sondern vielmehr auf gegenseitigen Austausch und Dialog ausgelegt ist“, betont Frank Stührenberg, CEO der Phoenix Contact GmbH & Co. KG, der auch in diesem Jahr wieder als Referent im Bereich BWL von seinen Erfahrungen berichten wird. Carina Schreiber von der Studienberatung der Hochschule OWL erklärt: „Das Berufswahlforum zeichnet sich dadurch aus, dass die Schülerinnen und Schüler neben spannenden Einblicken in die Arbeitswelt, auch viel über sich selbst und die eigenen beruflichen Neigungen für die Zukunft erfahren.“ Simone Wils, Beraterin für akademische Berufe der Detmolder Arbeitsagentur, ergänzt: „So wird berufliche Orientierung lebendig und die jungen Leute werden um weitere Erfahrungen bereichert.“

Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich bereits vorab auf der Webseite des Berufswahlforums (www.berufswahlforum.de) einen Überblick zu den 41 Berufen und den jeweiligen Referentinnen und Referenten verschaffen. Anmeldungen sind ebenfalls über die Webseite sowie über Berufswahlforum@arbeitsagentur.de bis zum 16. November möglich. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Berufswahlforum 2018 beginnt am Freitag, 23. November, um 17 Uhr in der Hochschule OWL in Detmold, Emilienstraße 45, Gebäude 3.

Foto: Symbolfoto

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